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Geschichte

Gründung am 5. Oktober 1953 im Bahnhofhotel Falken

Am 5. Oktober 1953 trafen sich im Hotel Falken in der Bahnhofanlage 16 Menschen, um die parteilose Freie Wählervereinigung Schwetzingen zu gründen. Trotz der damalig schwierigen Zeiten waren diese Gründerväter bereit vor Ort Verantwortung zu übernehmen, sich mit ihren Visionen in und für ihre Heimatgemeinde einzusetzen und politisch zu engagieren. Die erste Vorstandschaft setzte sich aus den „Pionieren“ Heinrich Schmitt (1. Vorsitzender), Walther Neuwirth (2. Vorsitzender), Heinrich Zahn (Beisitzer), Alfred Schweinhardt (Schriftführer und Kassier) zusammen.

Schon im November 1953 hatten sich zwölf Schwetzinger Bürger bereit erklärt für die junge Wählervereinigung bei der Kommunalwahl zu kandidieren. Heinrich Schmitt und Andreas Schöfer schafften es auf Anhieb in den Gemeinderat. Kurz darauf schloss sich Gemeinderat Peter Laier von der Liste Deutscher Gemeinschafts-Bund der Heimatlosen und Entrechteten den Freien Wählern an. Damit erreichte die Freie Wählervereinigung den Fraktionsstatus und konnte somit in allen wichtigen Ausschüssen vertreten sein.

Die Folgejahre waren für die Freie Wählervereinigung mehr als positiv. Ein stetiger Aufwärtstrend zeichnete sich dank der bürgernahen Arbeit kontinuierlich in den Wählerstimmen wider. Mit fünf Gemeinderäten im Stadtparlament vertreten waren die 80er bis Mitte der 90er Jahre bis dahin die erfolgreichste Zeit der Freien Wähler.

Im Jahr 1997 führten nichtreparable Auseinandersetzungen zu einer großen Veränderung. Es kam zur Abspaltung, einige Mitglieder trennten sich von der FWV und gründeten eine neue Wählervereinigung – das Schwetzinger Wählerforum (SWF 97). Daraus resultierend verlor die Freie Wählervereinigung zunächst einen Sitz im Stadtrat an das neue Wählerforum. Ab diesem Zeitpunkt waren die Freien Wähler ständig mit vier Gemeinderäten im Schwetzinger Stadtrat vertreten und es begann die Hochzeit des Schwetzinger Wählerforums. Mit programmatischen Aktionen und Auftreten im Stadtrat gelang es dem SWF 97 die Wähler zu überzeugen, so dass das Wählerforum letztlich mit sechs Sitzen im Stadtrat vertreten war. Bei der OB Wahl 2006 konnte sich sogar der Kandidat des SWF 97 gegen den Amtsinhaber durchsetzen und Bernd Junker übernahm den Posten des Oberbürgermeisters. Bereits vor der Kommunalwahl 2014 zeichnete sich ab, dass Schwetzingen zu klein für zwei unabhängige Wählervereinigungen war und ist. Die Programme und Politik beider hatten sich über die Jahre hinweg wieder derart angenähert, dass sich bei der Wahl beide Vereinigungen gegenseitig die Stimmen abjagten. Bei der Kommunalwahl 2014 holte die FWV wieder fünf Sitze im Stadtparlament, das SWF 97 noch vier Sitze. Neben den gemeinsamen politischen Zielen kam man sich auch menschlich sehr viel näher. Im Spätjahr 2015 führten dann der Fraktionsvorsitzende der FWV Oliver Völker und seine Stellvertreterin Raquel Rempp mit dem Fraktionsvorsitzenden des SWF 97 Dr. Jürgen Grimm erste Gespräche zwecks Wiedervereinigung. Im Januar 2016 folgten Beratungen der gesamten Fraktionen und des gesamten Vorstandes mit dem einstimmigen Votum zum Zusammenschluss. Am 19. Oktober 2016 stimmten in den Mitgliederversammlungen der FWV und des SWF 97 die Mitglieder nach fast 20-jähriger Trennung der Verschmelzung zu. Die wiedervereinigte Wählervereinigung nennt sich seitdem Schwetzinger Freie Wähler (SFW).

Heute – 65 Jahre nach der Gründung – hat Schwetzingen 22.000 Einwohner und seit der Wiedervereinigung von FWV und SWF 97 sind die Schwetzinger Freien Wähler (SFW) mit neun Sitzen im Schwetzinger Gemeinderat vertreten und stellen damit die stärkste Fraktion.

 

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