Seiteninterne Navigation

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Aktuelles

12.05.2016

Infotreff der Freien Wähler – viele richtungsweisende Themen auf der Agenda

von Raquel Rempp

„Gibt es die perfekte Gesellschaftsform?“, „Muss es unbedingt ein Neubau der Schimper Gemeinschaftsschule werden?“, „Wird es einen weiteren OB Kandidaten geben?“, „Haben wir genügend Kindergartenplätze?“, „Doppik, was ist das?“ und „Wann wird endlich der Vorplatz der Stadtbücherei saniert?“ waren einige der vielen Fragen, die die Fraktion der Freien Wähler auf ihrem aktuellen Infotreff zu beantworten hatten.

„Um die weitere Planung in Sachen „Erwerb des Konversionsgeländes der Schwetzinger US Kasernen“ anzugehen, ist vorgesehen eine Gesellschaft zu gründen, die sich um die Finanzierung des Kaufs und die weitere Ab- und Entwicklung kümmern wird. Und das außerhalb des kommunalen Haushalts.“, erklärte Oliver Völker die geplante Gründung der Schwetzinger Entwicklungs-und Wohnbaugesellschaft GmbH & Co.KG (kurz: SEW Schwetzingen). Die Gesellschaft solle sich künftig aber auch um weitere Wohnbauprojekte, sowie um die Vermietung von Wohnraum und anderer Flächen kümmern. „Ein komplexes Thema, das uns die Beratungsfirma jedoch sehr ausführlich erklärt hat,“ so Völker. Nicht nur aufgrund der rechtlichen Vorgaben mache es Sinn, das Areal mit einer eigenen Gesellschaft zu kaufen. Der gesamte Grundstückstransfer würde durch die vom Haushalt separat durchgeführte Abwicklung transparenter durchgeführt werden können. Stadtkämmerer Manfred Lutz-Jathe war der Einladung der Freien Wähler gefolgt und erklärte den Anwesenden aus fachlicher Sicht anschaulich die Einzelheiten: “Wenn ich ein Projekt realisieren will, brauche ich Sicherheit, Klarheit und eine konkrete Finanzierungsidee.“ Ins Eingemachte würde es für den Gemeinderat dann gehen, wenn es an die konkreten Aufgaben der Gesellschaft und die Ausarbeitung des Gesellschaftsvertrages ginge.

Elfriede Fackel-Kretz-Keller bedauerte, dass es in der Vergangenheit zu keinen Investitionen in der Schimper Realschule gekommen sei: „Nun müssen wir uns entweder für einen günstigeren Neubau von wahrscheinlich 30 Millionen Euro oder eine teurere Sanierung entscheiden.“

Die Freien Wähler wären sehr froh, dass es mit der Überarbeitung des Bebauungsplanes für das Quartier XXXIII zu einer für die Anwohner wesentlich komfortableren Lösung gekommen sei, so Völker: „Jetzt wird das Areal auf keinen Fall so eng wie bei den ersten Varianten bebaut werden können.

„Was lange währt, wird endlich gut“, nach dem Motto könne es jetzt zwischen Juli und September an die immerhin schon vor 30 Monaten geplante Sanierung des Büchereivorplatzes gehen, erklärte die Fraktion.

Informationen zum Kindergartenbedarfsplan „Wir können nicht so schnell bauen, wie wir die Plätze brauchen“, das neue Online Anmeldeprozedere über das Generationenbüro und die geplante Gebührenanpassung stießen auf genau so großes Interesse bei den Zuhörern wie die Erläuterungen des Stadtkämmerers zu der in 2019 anstehenden Doppik-Umstellung des kommunalen Buchhaltungssystems.

29.03.2016

Freie Wähler wieder als Osterhasen unterwegs

von Raquel Rempp

Zum achten Mal in Folge waren die Freien Wähler wieder als Osterhasen im Hebelhaus und überreichten den Senioren einen blumigen Ostergruß und bunte Eier. „Das ist aber eine tolle Überraschung!“, freute sich die erst seit einem Jahr in Schwetzingen lebende Anne-Marie Brewi. Die beiden Vorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp wollen die Ostertradition auch weiterführen. „Es ist schön zu sehen, wie wir mit unserem Besuch den Bewohnern eine kleine Freude machen können.“ Hier und da ein „Schwätzchen“ hielten auch Uli Utz, Siegfried Thom, Theo Gramlich und Toni Kühn mit den agilen Damen und Herren des Hebelhauses. Gudrun Rensch, mit 93 Jahren die zweitälteste Bewohnerin des Hebelhauses erzählte stolz, dass sie schon Ur-Urgroßmutter sei und fünf Enkel habe. „Mein ältester Sohn ist schon 72!“. Auch dabei waren der Nachwuchs Laura, Ethelda und Emmanuela, die auch in diesem Jahr wieder selbst kleine Süßigkeiten von den Bewohnern bekamen und sich gleichermaßen darüber freuten. Ernst Engel erzählte, dass seine Frau frisch operiert im Krankenhaus läge: „Aber ich werde ihr gleich später bei meinem Besuch die Blumen bringen, da wird sie sich richtig darüber freuen!“. „Eine gute Idee der Freien Wähler, wir warten schon regelrecht auf den Besuch.“ bestätigte auch Ute Bratke.

v.l.: Uli Utz, Ethelda, Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Toni Kühn, Emmanuela, Sigfried Thom, Laura, Theo Gramlich

01.03.2016

"Es gibt weiterhin viel zu tun - wir packen's an!" – Februar Infotreff der Freien Wähler – Korrektur der Bau-Abweichungen des ehemaligen Hotel Löwe geplant

von Raquel Rempp

Interessante Informationen konnten die Besucher des öffentlichen Infotreffs der Freien Wähler im Bistro Point direkt aus erster Hand erhalten. Raquel Rempp erklärte, dass die Satzung über die Benutzung von Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften zum letzten Mal 2010 geändert wurde und nun nach erfolgter Prüfung eine Anpassung an die Kostenentwicklung fällig geworden sei: "Wir haben zwei Obdachlosenunterkünfte mit insgesamt 1300 qm Fläche, in denen 83 Personen untergebracht werden können." Jedem Bewohner stünden im Durchschnitt 14 qm zu, die sogenannte Nutzungsentschädigung würde nach Beschluss um ca. 40.- EUR auf 145.- Euro pro Erwachsenen und 109.- Euro pro Kind angehoben werden. "Somit erreichen wir immerhin einen Kostendeckungsgrad von 77,17 Prozent. Die Obdachlosen können genau wie die Hartz IV Empfänger Wohngeld zur finanziellen Unterstützung erhalten", was in der Regel auch entsprechend beantragt würde.

Weiter erklärte sie die gesetzliche Bestimmung, dass die Stadt verpflichtet sei für Flüchtlinge, die sich 24 Monate in einer Gemeinschaftsunterkunft befanden, Wohnraum in einer sogenannten Anschlussunterbringung zu schaffen. "Die Menschen, die 24 Monate zu dritt ohne jegliche Privatsphäre auf 13,5 qm leben mussten, sind uns mit Sicherheit sehr dankbar dafür." Die Stadt würde daher verschiedene Wohngebäude anmieten, für die notwendige Ausstattung sollten nun 100.000.- Euro in den Haushalt eingestellt werden.

"Richtig gut finden wir es, dass ab April nur die Firma Texaid GmbH aus Darmstadt dauerhaft bevollmächtigt wird, 32 Altkleidercontainer an zehn Standorten im Stadtgebiet aufzustellen.", informierte Rempp weiter, dass die Freien Wähler bereits seit 2012 an diesem Thema dran seien und immer wieder mal in enger Absprache mit dem Ordnungsamt schon etliche illegal aufgestellte Container hatten abräumen lassen. Die Firma Texaid würde zudem beauftragt werden, illegal aufgestellte Container zu entfernen. Die Mieteinnahmen für die Stadt von 14.500.- Euro im Jahr seien sogar ein weiterer positiver Effekt der anstehenden Entscheidung, denn pro Container müsse die Firma 37,78 Euro bezahlen.

Oliver Völker berichtete über die angedachte Verlängerung der Veränderungssperre für das Quartier XXXIII: "Dieser Bereich des Bebauungsplan Nr 92 wird durch die Lindenstraße, Augusta Straße, Mannheimer Straße und Luisenstraße umgrenzt."

Sehr interessiert lauschten die Besucher seinen Ausführungen als es um die Präzisierung der Sanierungsziele im Gebiet Herzogstraße/Schlossplatz und die städtebauliche Neuordnung im Bereich Capitol ging: "Wir sind mit diesem Stadtentwicklungsplan bisher sehr zufrieden und freuen uns auch über die zum dritten Mal in Folge bewilligten Fördermittel von insgesamt 3,1 Millionen Euro", was ein Zeichen sei, dass die Stadt mit ihren Plänen insgesamt sehr gut aufgestellt sei. Für Völker sei der Kauf des Grundstückes in der Mannheimer Straße 24 der entscheidende Punkt gewesen, denn so sei die geplante fußläufige Anbindung der Herzogstraße an die Mannheimer Straße überhaupt erst machbar.

Aufgrund der vielen Nachfragen der Bürger zum Thema "Löwe" freute sich Völker berichten zu können, dass der OB und das Bauamt mit dem Bauherren in abschließender verbindlicher Vereinbarung seien, um die Abweichungen von Baugenehmigung und Gestaltungssatzung zu korrigieren.

27.02.2016

Impressionen vom Schlachtfest

27.02.2016

Bei den Freien Wählern kamen alle zusammen – wieder enormer Zuspruch beim Schlachtfest im Lutherhaus – Erster Vegetarier in 63 Jahren Freie Wähler Schwetzingen zu Besuch

von Raquel Rempp

Früh morgens ging es schon los mit dem Vorbereitungs-Gewusel bei den Freien Wähler. Da wurden Getränke gerichtet, Tische, Stühle und Buffet gestellt und liebevoll mit Marzipanschweinchen und leuchtend gelben Frühlingsprimeln dekoriert. Auch der Nachwuchs Laura, Ethelda und Emmanuela hatten sichtlich Spaß beim Luftballonaufblasen. "Bei uns dürfen auch die Kinder mit anpacken und es macht ihnen sogar Riesenspaß.", vertritt zweite Vorsitzende Raquel Rempp die Meinung, dass "früh übe, wer später mal fleißig sein will". Lisa, Elena und Isabelle halfen auch fleißig im Service mit, brachten Getränke und räumten Geschirr, Flaschen und Gläser ab.

In Vertretung für die Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller, die sich auf einem Drei-Tages-Seminar der evangelischen Kirche befand, begrüßte Rempp die wieder zahlreich erschienenen Gäste. Allen voran OB Dr. Pöltl und Bürgermeister Matthias Steffan. "Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sie trotz des vollen Terminkalenders zu uns kommen und sicher werden dem OB einige Kalorien nicht schaden." Aber auch MdL Gerhard Stratthaus, Weldechef Dr. Hans Spielmann sowie etliche Stadtratskollegen ließen sich das deftige Essen von Metzgermeister Heinrich Back und seinem Küchenteam um Börnie Preißler nicht entgehen. Der Kreisvorsitzende und diesjährige Landtagskandidat der FDP Hendrik Tzschaschel aus Dossenheim, dem als stellvertretender Schulleiter einer Realschule und Vater von fünf Kindern besonders die Schul- und Bildungspolitik am Herzen läge, schaute zum ersten Mal bei den Freien Wählern vorbei. "Das Essen schmeckt sehr lecker!", lobte er. "Besonders freuen wir uns, dass die Behinderten-und Rehasportgruppe Oftersheim/Schwetzingen wieder bei uns ist, die FW-Delegationen aus Hockenheim und Ketsch, unser treuer Gast aus Mannheim Ottmar Bodenmüller und viele, viele andere", so Fraktionschef Oliver Völker. Andrea Rung hatte gemeinsam mit Uli Utz und Said Azami alle Hände voll beim Getränkeausschank zu tun, so dass auch hier der Nachwuchs Alexander und Lisa spontan als Helfer einsprangen.

Gleich drei Highlights konnten die Freien Wähler am Samstag dennoch vermelden: "Wir haben heute zum ersten Mal in unserem 63 –jährigen Dasein einen Vegetarier bei uns begrüßen dürfen. Das finden wir ganz toll.", freute sich Rempp. Auf die Frage hin, was ihn zu dem Besuch bewegt habe, sagte Ernst Fesl: "Es hat mich einfach interessiert und die extra für mich zubereiteten Gemüsemaultaschen waren sehr lecker. Ich finde es toll, dass ihr auch auf Vegetarier Rücksicht nehmt." Die Freien Wähler konnten auch die 95-jährige Rosa Resch erstmalig als Gast begrüßen. Auch sie ließ sich das Essen sichtlich schmecken. Die am weitesten angereisten Gäste jedoch waren das Ehepaar Lucienne und Joseph Muller, die mit ihrem in Schwetzingen lebenden Sohn Pierre ebenfalls zum ersten Mal anwesend waren. "Wir kommen aus Le Pins bei Paris und waren schon oft in Schwetzingen und in der Region unterwegs, heute sind wir zum ersten Mal hier bei den Freien Wählern und es gefällt uns sehr gut.", meinten sie.

Drei Zentner Fleisch von zwei schwäbisch-hällischen Landschweinen, 50 Kilo Leber-, Grieben- und Bratwurst, 50 Kilo Sauerkraut und 60 Liter Wurstsuppe wurden insgesamt verspeist. "Wir haben nur positive Rückmeldungen erhalten. Wir freuen uns, dass es den Bürgern wieder bei uns gefallen hat und freuen uns schon auf das nächste Zusammenkommen. Wir sind einfach ein unschlagbar gutes Team!", zog Altstadtrat Toni Völker ein abschließendes Resümee und bedankte sich bei allen Helfern, insbesondere beim Spülteam Petra Brunner und "Onkel Konrad", die wieder richtig viel zu tun hatten.

 

20.02.2016

63. Jahreshauptversammlung der Freien Wähler – "Wir waren stark, wir bleiben stark und wollen noch stärker werden!"

von Raquel Rempp

"Wir sind sogar ein paar Jahre älter als der Landesverband der Freien Wähler, der letztes Jahr erst 59 Jahre alt wurde", lachte erste Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller bei der Eröffnung der 63. Mitgliederversammlung.

"Bei uns wird die Bürgernähe weiterhin groß geschrieben. Nicht nur wir Stadträte haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger, sondern jedes einzelne Mitglied." Sie erinnerte nur an einige Aktivitäten der Freien Wähler in 2015, wie der Besuch der Hauptversammlung des Landesverbandes im Palatin in Wiesloch, bei der der neue Landesvorsitzende Wolfang Faißt gewählt wurde. Heinz Kälberer wurde nach 28 Jahren Amtsvorsitz in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Sehr gut angekommen sei die Nordstadtbegehung mit den Bürgern. Ein großes Anliegen der Bürger sei die Öffnung der Friedrich-Ebert-Straße zur Walter-Rathenaustraße hin.

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Raquel Rempp übernahm den Bericht aus dem Gemeinderat. Sie vertrat Fraktionschef Oliver Völker, der krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. "Bei so einem Jahresrückblick über die Beschlüsse des Gemeinderates sieht man erst wie aktiv unsere Stadt ist.", erinnert sie an verschiedene Entscheidungen des Gemeinderates. Ein Highlight sei die Eröffnung des Sparkassengebäudes im Februar gewesen: "Wir denken, dass sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann und es inzwischen von der Mehrheit der Bürgerschaft auch akzeptiert wurde." Die Einweihung der alla-hopp-Begegnungsstätte  im Mai sei ein weiterer Meilenstein in Sachen Fortschritt für die Stadt gewesen. Ebenso die Präsentation der Wohnraumbedarfsanalyse 2030 und der Beschluss, dass als Mindestziel ein Wohnungsbedarf von 510 bis 610 Wohneinheiten angestrebt werden solle, damit besonders junge Familien weiterhin in Schwetzingen gehalten werden könnten. Da Schwetzingen auch künftig weiter eine Stadt für alle Generationen sein will, hat der Gemeinderat deswegen auch in 2015 dem weiteren Ausbau des Krippen- und Kindergartenangebotes  zugestimmt.

Fackel-Kretz-Keller versprach, dass die Freien Wähler gewohnt aktiv und vor allem präsent bleiben würden. An Ostern stünde zum achten Mal in Folge der Osterbesuch des Hebelhauses an, am Ferienprogramm der Stadt würde man sich auch wie im letzten Jahr wieder beteiligen, der Drei-Tages-Ausflug ins Oberallgäu zur großen Viehscheid vom 9. bis 11. September sei schon fast ausgebucht und natürlich das am 27.Februar stattfindende Schlachtfest im Lutherhaus.

"Finanziell stehen wir auch nach den Wahlen in 2014 sehr gut da", freute sich Fackel-Kretz-Keller, die den Kassenbericht in Vertretung für den ebenfalls erkrankten Rolf Moos übernahm.

"Wir waren stark, wir bleiben stark und wollen noch stärker werden!", so die Devise der Freien Wähler für die kommenden Jahre. Für ihre 10-jährige Mitgliedschaft wurden Christina Völker und Bernd Preißler geehrt. Nach den anschließenden  Neuwahlen ging es dann mit einem gemeinsamen Abendessen zum gemütlichen Teil des Abends über.

 

Einstimmig gewählt wurden:

  • 2. Vorsitzende: Raquel Rempp
  • Pressesprecherin: Raquel Rempp
  • Kassier: Rolf Moos
  • Schriftführer: Peter Pfau
  • Beisitzer: Theo Gramlich, Andrea Rung, Bernd Preißler
  • Kassenprüfer: Doris Ronellenfitsch, Dr. Michael Sehling

 

 

Die Geehrten: links Bernd Preißler und rechts Christel Völker (i.V. für ihre Schwiegertochter Christina Völker)

Pressemitteilung: Die Original Freien Wähler distanzieren sich von der Partei Freie Wähler

PM_Landtagswahl.pdf

30.11.2015

Raquel Rempp wurde für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe geehrt – Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung

"Geht nicht, gibt’s nicht": Stadträtin Raquel Rempp für Engagement geehrt

Wenn die Schwetzinger Stadträtin Raquel Rempp Schwächeren beistehen kann, ist sie nicht zu bremsen - Sie redet aber auch Klartext

30.11.2015

"Ich habe das Helfersyndrom": Raquel Rempp (r.) kümmert sich mit großem Tatendrang um die Schwetzinger Flüchtlinge. Foto: Hebbelmann

 

 

Von Sabine Hebbelmann

Schwetzingen. "Ich mach’s einfach", sagt Raquel Rempp. Die Schwetzinger Stadträtin (Freie Wähler) besorgt Flüchtlingen MAXX-Tickets oder eine Wohnung, kümmert sich um Anonyme Alkoholiker, die einen Raum brauchen, oder setzt sich dafür ein, dass Rollstuhlfahrer barrierefrei einkaufen können.

Auf ihre Initiative nahmen vergangenes Jahr etliche Geschäfte an der Spendenaktion "Tausendundeine Rampe für Deutschland" der Berliner "Sozialhelden" teil, worauf Rempp mit der Anette-Albrecht-Medaille ausgezeichnet wurde.

Am Donnerstag soll sie erneut geehrt werden. Die Initiative Jugendliche ohne Grenzen (J.o.G.) hat von ihrem Einsatz für den 17-jährigen Syrer Abbas erfahren und sie nach Koblenz eingeladen (siehe Hintergrund).

Rempp bringt Menschen zusammen. Die Deutsch-Spanierin hat Kontakt zu Flüchtlingen, die schon seit zwei Jahren da sind und sich als Dolmetscher für neu ankommende Asylsuchende einsetzen. "Es ist super, wenn man jemanden hat, der sich in die Situation hineinversetzen kann", sagt sie. Auf diese Weise erfährt sie, dass das siebenjährige Flüchtlingskind Mohammed seine Brille verloren oder eine zugewanderte Familie keinen Kühlschrank hat.

"Die Menschen wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen", erzählt Rempp. Wenn sie die Leute in den Unterkünften besucht, erfährt sie, was die Flüchtlinge benötigen. Ob warme Decken, Herrenschuhe, Koffer oder Mikrowelle - ihre Aufrufe werden im Sozialen Netzwerk "Facebook" geteilt, und es gibt immer wenigstens einen, der das Gesuchte abzugeben hat.

"Ich habe schon ganze Wohnungseinrichtungen bekommen, das ist wunderbar", freut sich die Stadträtin und strahlt. Bei ihr daheim ist die Garage meistens voll. Vieles transportiere sie mit dem eigenen Auto, verrät sie und senkt die Stimme: "Ich habe auch schon auf eigene Kosten einen Transporter gemietet, aber das darf man keinem erzählen, sonst wird man für verrückt erklärt."

Schwetzingens Erster Bürgermeister Dirk Elkemann hat ihr kürzlich den Namen "Geht nicht, gibt’s nicht" gegeben. Allein haben Flüchtlinge quasi keine Chance, nach ihrer Anerkennung eine Wohnung zu finden. Doch Rempp hat es geschafft, schon fünf Wohnungen an Flüchtlinge zu vermitteln. Für eine sechsköpfige Familie aus Afghanistan fand sie nach einem RNZ-Bericht sogar ein geräumiges Haus.

Als ehrenamtliche Verwaltungsrichterin in Karlsruhe und durch die Flüchtlingshilfe hat sie Einblicke in das Asylverfahren gewonnen. Laut Rempp müssen die Asylbewerber 25 Fragen beantworten - das Protokoll, das sie oft erst viel später bekommen, ist nicht in ihrer Sprache verfasst. "Ich habe einige Fälle, die nicht so einfach sind. Ehemalige Kindersoldaten etwa, die sich nicht trauen zu sagen, was sie erlebt haben und sich in Widersprüche verstricken", berichtet sie. Viele Flüchtlinge wüssten nicht, dass sie das Protokoll nicht unterschreiben müssen. Und unterschrieben ihr Todesurteil.

Rempp redet Klartext. Statt die Menschen auf dem Schwetzinger Kilbourne-Gelände behelfsmäßig in viel zu engen und überdies teuren Containern einzuquartieren, hätte man sie gleich in der Kaserne unterbringen sollen, ärgert sie sich. Darunter, dass manche Bewohner offensichtlich nicht wüssten, wie man Toiletten benutze, litten viele andere Familien. "Das müsste anders koordiniert werden." Auch sei es nicht damit getan, dass man den Bewohnern Fahrräder hinstelle - sie müssten zusätzlich die Verkehrsregeln lernen.

Doch was treibt diese Frau, die einen Ehemann, drei Töchter im Schulalter und einen Job hat, derart an, sich so unermüdlich für Fremde zu engagieren? "Ich ziehe da unheimlich viel Kraft und Energie raus", sagt sie. Das Gastarbeiterkind - Rempps Eltern stammen aus Spanien und sprachen kaum Deutsch - ging aufs Gymnasium und übernahm früh Verantwortung für die Familie. Als ihr Vater einen Hirnschlag bekam und zum Pflegefall wurde, war es für die damals 17-Jährige selbstverständlich, sich um ihn zu kümmern. "Ich habe das Helfersyndrom, weil uns keiner geholfen hat", sagt sie. Geerbt habe sie wohl auch das "spanische Kämpfer-Gen".

Als sie 2009 in den Schwetzinger Gemeinderat gewählt wurde, machte sie sich mit ihrem Tatendrang und ihrer direkten Art nicht nur Freunde. Statt mit den Honoratioren ins Theater, ging sie lieber in die Flüchtlingsunterkunft. Alleinerziehende, Leute mit Drogenproblemen, Ausländer oder Behinderte sollten in die Politik gehen, denn sie könnten Vieles anders beurteilen, ist sie überzeugt. "Ich will halt für die Menschen da sein, für die Kleinen, die sich das nicht zutrauen."

HINTERGRUND

J.o.G.-Preis: Raquel Rempp hatte dem in Mannheim lebenden Syrer Jaafar Marahli geholfen, seinen 17-jährigen Cousin Abbas nach Deutschland zu holen. Der Junge wurde bei einem Bombenanschlag in Damaskus lebensgefährlich verletzt und wird aktuell mit Hilfe von Spendengeldern in einer Spezialklinik in der Region behandelt.

Die Initiative Jugendliche ohne Grenzen (J.o.G.) will die beiden nun für ihr Engagement auszeichnen. Die jungen Zuwanderer, die sich seit 2005 für die Gleichberechtigung und ein Bleiberecht von Flüchtlingen in Deutschland einsetzen, schreiben in ihrer Begründung, Rempp und Marahli hätten sich unermüdlich für Abbas eingesetzt. heb

 

04.11.2015

Tafelspitzessen – Artikel in der Schwetzinger Woche

SW_04.11.15_Tafelspitzessen.pdf

31.10.2015

Enormer Besucherandrang beim Tafelspitzessen der Freien Wähler

von Raquel Rempp

Schwungvoll wie immer gingen die Vorbereitungen für das beliebte Tafelspitzessen der Freien Wähler bereits Samstag morgens um sieben Uhr im Lutherhaus los: Die Markklößchenbeauftragten Max Brenner, Gerhard Kufner, Peter Pfau, Toni Völker, Siegfried Thom, Theo Gramlich und Manfred Butz rollten die feinen Klößchen um die Wette. Jeder wollte, dass sein „Markklößchen“ das Schönste werden sollte.

 

Toni Kühn und Elfriede Fackel-Kretz-Keller konkurrierten indessen, wer von ihnen die Schnellste beim Kartoffelschälen werden sollte. „Wir haben Spaß bei der Arbeit und deswegen klappt´s ja auch so gut.“, freute sich Oliver Völker, der mit Uli Utz die Getränkeausgabe unter sich hatte.

Wieder mal waren die vielen Gäste- an die 200 Rindfleisch Fans waren gekommen – voll des Lobes: „Die Markklößchensuppe ist einmalig. Es gibt nur ein Essen: Die Freien Wähler Schwetzingen“, lachte die 89-jährige Urschwetzingerin Anni Kummer und ließ sich mit Irene Wies auch den Hauptgang und den feinen Utz´sche Hefezopf zum Kaffee sichtlich schmecken. Gerd Schäfer bestätigte: „ Mir schmeckt´s sehr gut, reichlich und lecker!“.

Nicht nur das besonders gute und mit Liebe zubereitete Rindfleisch aus dem Hause Back kam bei den Gästen gut an. „Es ist die gute und lockere Atmosphäre, die uns jährlich dazu bewegt, bei den Freien Wählern vorbeizuschauen.“, war durch die Reihe weg der Tenor. „Wir sind inzwischen ein fast unschlagbares Team im Organisieren und „Händeln“ unserer Feste. Es macht richtig Spaß zu sehen, wie jeder von uns Hand in Hand arbeitet und jeder Handgriff stimmt.“, war auch Raquel Rempp begeistert. Jeder wisse, was er am besten könne und würde somit den optimalen Input für die gemeinsame Sache leisten. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mannschaft und sind sehr froh, dass wir uns alle gefunden haben.“, versicherten die beiden Vorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp, dass sie sich auf ihr Team blind verlassen könnten.

Sie lobten außer dem Küchenteam um Heinrich Back und Börnie Preißler auch das immer wieder fleißige Spülteam unter dem Regiment von Petra Brunner. „In der Küche ist die meiste Arbeit, das wissen wir.“

Einen Riesendank richteten sie an die Gärtnerei Stelzer, die mit ihren farbenprächtigen„Erikas“ für die von den Gästen sehr gelobte schöne Tischdekoration gesorgt hatte. „Wir freuen uns schon auf unser nächstes Fest mit unseren Bürgern“. Termine sind immer tagesaktuell auf der Homepage unter www.fw-schwetzingen.de ersichtlich.

02.09.2015

Nordstadtbegehung – Artikel in der Schwetzinger Woche

SW_02.09.15_Nordstadtbegehung.pdf

31.08.2015

Nordstadtbegehung mit den Freien Wählern

Sehr guter und interessanter Termin mit unseren Bürgern.

von Volker Widdrat

Die öffentliche Veranstaltung der Freien Wähler, bei einem Rundgang durch die Nordstadt mit den Anwohnern Probleme zu besprechen und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, kam bestens an. Die Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller, ihre Stellvertreterin Raquel Rempp sowie einige Vorstandsmitglieder begrüßten knapp 40 interessierte Bürger zur Tour zu den neuralgischen Punkten an Ostpreußen- und Sudetenring.

Ein weiterer Kritikpunkt: In der Carl-Gördeler-Straße ist das Radfahren entgegen der Einbahnstraße auf dem Gehweg erlaubt, aber wegen parkender Autos gar nicht möglich. Eine andere Forderung: Ein Zebrastreifen vor dem Lebensmittelmarkt an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße/Erfurter Straße. "Zur sicheren Querung für die älteren Leute", meint Siegfried Thom.

 

Chaos vor dem Kindergarten

Ein Dorn im Auge sind auch die beiden Inselpoller vor dem Kindergarten Edith Stein. Die Hindernisse, die schon einmal versetzt wurden, sollen zum langsamen Fahren zwingen. Für Radfahrer seien sie aber "viel zu gefährlich", schimpft Kurt Jäger. Es wäre schon gut, wenn sich die Autofahrer an Tempo 30 halten würden, meint Antonie Kühn und verweist auf die zunehmende Aggression im Straßenverkehr. Chaos herrscht jeden Morgen und jeden Mittag vor dem Kindergarten, wenn die "Mama-Taxis" vorfahren. Überall wird angehalten und geparkt, auch in zweiter Reihe oder auf dem Gehweg. "Helikopter-Müttern" ist offensichtlich kein Weg zu kurz, um die Kleinen möglichst noch in den Kindergarten rein zu kutschieren. Dass der Verkehr vor dem Kindergarten komplett zum Erliegen kommt, verwundert niemanden mehr.

Bei der Einmündung des Sudentenrings in die Erfurter Straße blockieren fast immer parkende Fahrzeuge die Kurven. Das Trafohäuschen im Masurenweg war der nächste Anlaufpunkt. Dort wäre eventuell eine Ausfahrtsmöglichkeit in die Friedrichsfelder Straße drin. Doch ist das eigentlich erwünscht? "Es macht die Nordstadt doch gerade so attraktiv, dass es in diesem Bereich so ruhig ist", meint Sandra Beckmann.

Die Anwohner bemängelten ganz andere Dinge: Der kleine Parkplatz und der Grünbereich am Masurenweg werden als Hundewiese missbraucht. Alles ist mit "Tretminen" übersät. Es gebe nicht mal Müllbehälter, damit verantwortungsbewusste Hundehalter die Hinterlassenschaften entsorgen könnten, kritisiert Gerd Ammann.

Ordnungsdienst öfter erwünscht

Marianne Neels moniert, dass der Zaun entfernt worden ist. Jetzt weht das Laub der Bäume in die Häuser, die Stadtreinigung müsse öfters vorbeischauen. Der Straßenbereich ist komplett zugeparkt, vor allem weil die Anwohner ihre Garagen nicht nutzten, meint Ammann: "Reine Bequemlichkeit." Dorniges Gestrüpp ragt in den Fuß- und Radweg, außerdem sorgt Dreck für erhöhte Rutschgefahr: "Nicht einfach, hier zu radeln", merkt jemand an. Der Ordnungsdienst dürfe sich ruhig auch mal in den Außenbezirken sehen lassen. Im Sudetenring kamen die "chaotischen Abholverhältnisse" im Bereich Comeniusschule, Nordstadt-Grundschule und Kurt-Waibel-Schule aufs Tablett. Zu Hauptverkehrszeiten stehen hier Busse und parkende Autos dicht an dicht, der Gegenverkehr hat Probleme, durchzukommen. "Sehr problematisch, was da abgeht", so Engelbert Schäfer.

In der Grenzhöfer Straße könnten die Busse aber auch nicht halten, erklärt Busunternehmer Thom: "Hier ist die Sicherheit für Kinder mehr gewährleistet". Den Schülerverkehr vielleicht mit kleineren Bussen zu regeln, könnte eine Lösung sein.

"Krach bis in die Nacht"

Im Bereich der Gustav-Stresemann-Straße und der Danziger Straße entlang der Schulen gibt es noch ganz andere Probleme. Im Schatten der beiden Hochhäuser tummeln sich tagsüber das Trinkermilieu und abends noch die saufende Jugend. Mit dem Ergebnis: Das Gelände gleicht öfters einer Müllhalde. Überall wird Notdurft verrichtet, die Lärmbelästigung geht bis spät in die Nacht. "Das sind richtige Gelage, bei denen ordentlich gebechert wird", meint Anwohnerin Kathrin Vobis-Mink.

Hier wurde auch ein weiteres Anliegen hervorgehoben: Trotz der "Anlieger-frei"-Zone herrscht dort sehr viel Verkehr, auch durch die Eltern, die einfach durchrasen, um ihre Sprösslinge von der Schule abzuholen. Vielleicht könne man auf dem kleinen Stück in Richtung Sudetenring einen verkehrsberuhigten Bereich beziehungsweise eine Spielstraße einrichten. Das sei für die Kinder auf jeden Fall sicherer, lautete der letzte Vorschlag zum Ende des Rundgangs durch die Nordstadt.

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 31.08.2015

http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/schwetzingen/radwege-und-parkmoglichkeiten-kritisiert-1.2404405

31.07.2015

Ferienprogramm der Freien Wähler

Ein Bus voller fröhlicher, erwartungsvoller Kinder machte sich von Schwetzingen aus auf den Weg nach Bruchsal. Gleich am ersten Ferientag hatten die Freien Wähler eingeladen zu dieser Aktion im Ferienprogramm.

Ziel war der 30. Kindertag der Bereitschaftspolizei in Bruchsal. Dort angekommen erhielten die Kinder einheitliche Kappen und T-Shirts, die wieder freundlicherweise von der Firma Globus gestiftet worden waren. Die Betreuer, Theo Gramlich, Siegfried Thom, Antonie Kühn, Gerhard Kufner und Peter Lemke, entließen nach einer kurzen Einweisung die Kinder ins Abenteuer.

Die Polizei hatte sich auf dem weitläufigen Gelände eine Menge Aktionen einfallen lassen. Hauptattraktionen waren u. a. Fahrten mit Polizeifahrzeugen mit Sirene und Martinshorn, die echt motorisierten Go-Karts und Quads auf dem Motor-Kinderpark oder eine Fahrt über das Gelände mit einer kleinen Bahn. Wer wollte, konnte sich über den Polizeiberuf informieren oder sich in Kinderuniform auf einem Polizei-Motorrad fotografieren lassen. Eine Spiele-Straße lud zum Mitmachen ein.

Erstaunt waren die Ferienkinder, als sie plötzlich Besuch in Uniform bekamen. Diesen Mann kannten alle. Es war Hubert Böllinger, der Leiter des Polizeireviers Schwetzingen. Die Kinder bestürmten ihn mit Fragen und er hatte auf alles eine Antwort.

"Mir hat am besten die Fahrt mit den motorisierten Go-Karts gefallen", meinte begeistert der zwölfjährige Devin. Auch die neunjährige Maxime hatte viel Spaß: "Blöd, dass man so lange warten musste", war ihr einziger kleiner Kritikpunkt. An den einzelnen Stationen entstanden wegen des großen Andrangs Wartezeiten teilweise bis zu 1 Stunde. Auch an Verpflegung war gedacht. Mit den Bons konnten sich die Kinder holen, worauf sie Appetit hatten. Pünktlich um 15:30 Uhr traf man sich wieder, und nach einer halben Stunde Fahrzeit konnten die Eltern ihre müden, aber begeisterten Kinder wieder in Empfang nehmen. pele

Hubert Böllinger im Gespräch mit den FW-Ferienkids

22.07.2015

Infotreff der Freien Wähler: Hirschackerbegehung – eine reine Alibiveranstaltung

von Raquel Rempp

Gewohnt knackig, kurz und vor allem informativ erläuterte die Fraktion der Freien Wähler die 15 öffentlichen Tagesordnungspunkte der anstehenden Gemeinderatsitzung. „Same procedure as every year“ waren sie fast geneigt zu sagen, die FW Stadträtinnen Fackel-Kretz-Keller, Utz, Ackermann und Rempp, als Fraktionsvorsitzender Oliver Völker erklärte, dass es in der letzten Sitzung vor der kommunalpolitischen Sommerpause nochmal richtig zur Sache ginge.

Fackel-Kretz-Keller bestätigte zum Thema  Jahresrechnung 2014, dass es eigentlich ganz gut aussähe mit den Finanzen der Stadt. Erfreulich sei, dass keine neuen Schulden aufgenommen wurden, die Rücklagen mit fast 7,8 Millionen Euro ein gutes Polsterdarstellten. Sie erinnerte aber auch, dass allein die Kindergärten laufende Kosten von 5,4 Millionen Euro pro Jahr verursachten und die Kostendeckung beispielsweise beim Friedhof nur 45 Prozent betrage. Die Freien Wähler plädieren auch weiterhin dafür, die Kindergartenbeiträge besser jährlich moderat anzupassen als nach einigen Jahren einen "Riesenbatzen" aufzuschlagen. Dann kommt es zum großen Schlag, der dann richtig wehtun wird. Man müsse eben auch die Ausgabenseite berücksichtigen, so die Fraktion.

Oliver Völker erklärte den vielen Besuchern des Infotreffs im La Mirage, dass eine weitere Sofortmaßnahme – sind zwar schon zwei Jahre her, aber es zählt noch unter Sofortmaßnahme, konnte er sich ein Schmunzeln nicht verkneifen – anstünde. Um den Anwohnern in der Herzogstraße entgegenzukommen (Parkplatzsuche), wird es eine Parkscheinpflicht von 7-22 Uhr geben. Und ab Oktober wird die Parkdauer in der Dreikönigstraße auf 30 Minuten beschränkt, um eine größere Fluktuation zu haben.

Uli Utz berichtete über die verschiedenen Maßnahmen zur Verbesserung der außerschulischen Betreuungssituation. Die Freien Wähler fordern jedoch und legen großen Wert darauf, dass unbedingt auf die Qualifikation der einzustellenden Personen geachtet werden solle.

Die Anschaffung einer neuen Drehleiter für 600.000 Euro steht für die Fraktion außer Frage: "Wenn es unsere Familien wären, die in der obersten Etage im Brandfall auf Rettung warten, wären wir auch dankbar dafür, eine funktionierende Drehleiter im Ort zu haben. Wenn es um Menschenleben ginge, dürfe man nicht herumknausern." Günter Proetel fragte, wie es denn mit einer interkommunalen Zusammenarbeit in diesem Fall aussähe: "Da wird doch ein Haufen Geld rausgeschmissen. Wieso beteiligen sich die Nachbargemeinden Oftersheim und Plankstadt nicht auch an der Anschaffung? Im Brandfall sei es so, dass eben auch in diesen Gemeinden die Leiter zum Einsatz käme." Die Fraktion konnte darauf antworten, dass von Seiten der Stadtspitzen entsprechende Vorschläge und Gespräche angedacht seien.

Andrea Rung bemängelte, dass viele Eltern sich über die noch nicht besser werdende Parkplatzsituation am "Alla Hopp" Gelände massiv beklagen würden. "Hoffentlich entspannt sich diese Situation auch wirklich, wenn die nächsten Anlagen in der Region öffnen."

Kritisch betrachtet wurde die jährlich stattfindende  Hirschackerbegehung nicht nur von Ewald Mocker: "Inzwischen ist das für mich eine reine Alibiveranstaltung geworden. Andere Hirschacker-Anwohner meinten gar "wir werden da nicht mehr hingehen." Jedes Jahr würden die gleichen Dinge bemängelt, man erhielt Zusagen, dass sich darum gekümmert würde, aber außer dem anschließenden Pressebericht, würde sich tatsächlich nicht viel tun.

03.06.2015

Freie Wähler Aktuell

gepflanzte Hainbuchen auf dem Friedhof
neue Parkregelung in der Werderstraße

04.05.2015

Freie Wähler-Aktuell - Was gibt es Neues bei den Freien Wählern?

von Raquel Rempp

Eine Delegation der Freien Wähler Schwetzingen konnte am 25. April im Kongresszentrum Hotel Palatin in Wiesloch die denkwürdige Stunde miterleben, in der der bisherige Vorsitzende des Landesverbandes, Heinz Kälberer, verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Nach 28 Jahren kandidierte er nicht mehr für den Vorsitz. Viele seiner Meilensteine wurden nachgezeichnet, wie z. B. die Beibehaltung des Grundsatzes: "Selber gute Ideen liefern oder der besseren Idee zum Durchbruch verhelfen". Altstadtrat Toni Völker war zusammen mit der zweiten Vorsitzenden der Freien Wähler Raquel Rempp und Beisitzerin Andrea Rung mit dabei als Bürgermeister Wolfgang Faißt aus Renningen mit 88 Prozent der Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden gewählt wurden. "Eine neue Ära beginnt damit für die Freien Wähler Baden-Württemberg", die mit 10.000 Gemeinderäten die stärkste politische Kraft im Ländle sind, so Toni Völker.

"Wir wollen uns weiterhin in erster Linie für unsere Stadt und unsere Bürger stark machen", berichtet auch Raquel Rempp über aktuell Erfreuliches in Schwetzingen: Nach der Friedhofsbegehung mit den Freien Wählern im letzten Jahr wurden nun auch die versprochenen Hainbuchen entlang der Papastraße gepflanzt. "Ein großes Lob dafür an unser Bauamt, Herrn Lengler und seinem Team dafür", freuen sich die Freien Wähler. Die Hainbuchen sollen gut schnittverträglich sein und hoffentlich eine Höhe von ca. 3,00 Meter erreichen. Im Spätjahr wird noch das Reststück bepflanzt. Ziel sei es, dass sich eine grüne Wand entwickele.

Positiv finden es viele Anwohner der Werderstraße, dass das Ordnungsamt so unkompliziert und schnell auf deren Wünsche und Anregungen reagiert hat. Die Parkraumregelung wurde dahin gehend geändert, dass nun die Parkzeit von 7-22 Uhr begrenzt sei, die Anwohner mit entsprechendem Parkausweis jedoch frei parken können.

Die Freien Wähler kümmern sich aktuell um viele andere Anliegen der Bürger und haben diese an die richtigen Stellen bei der Stadt weiter gegeben. "Richtig flott war auch unser Bauhof unterwegs", freuen sich auch die Anwohner und Raquel Rempp, dass ein monatelanger in der Landschaft hin und her verschobener Straßenbegrenzungspfeiler in der Grenzhöfer Straße innerhalb einer Stunde nach Anruf abgeholt und endlich entsorgt wurde.

29.04.2015

Jahreshauptversammlung - Artikel in der Schwetzinger Woche

JHV_SW_29.04.15_S.24.pdf

59. Jahreshauptversammlung des Landesverbandes der Freien Wähler

die Schwetzinger Delegation Raquel Rempp, Toni Völker und Andrea Rung
Gastredner Günther Oettinger

22.04.2015

Jahreshauptversammlung – Artikel in der Schwetzinger Zeitung

FREIE WÄHLER: Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller erinnert an Erfolge wie Bolzplatz-Einrichtung im Hirschacker / Nach Wahlen zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat

Bürgernähe wird auch weiterhin gepflegt

Elfriede Fackel-Kretz-Keller ehrte stolz für je 40 Mitgliedsjahre unter anderem (v. l.) Manfred Dick, Heinrich Back, Gottfried Schuhmacher und Günter Rackow. © Len

Einen harmonischen Abend verbrachten die vielen Mitglieder der Freien Wähler (FW) bei der 62. Jahreshauptversammlung im TV Clubhaus. Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller ließ in ihrem kurzweiligen Jahresrückblick die vielen FW-Aktivitäten mit Fotos und Anekdoten Revue passieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Besonders gerne erinnerte sie noch mal an den Wahlerfolg in 2014. "Wir waren eine der wenigen Fraktionen, die nach den Wahlen einen Sitz mehr im Gemeinderat verbuchen konnten. Diese Anerkennung unserer konsequenten Arbeit hat uns unheimlich gefreut." Die FW seien immer am "Ball gewesen" und blieben weiterhin aktiv und zwar nicht nur in den Wahljahren, versicherte sie. Sie erwähnte das wieder sehr erfolgreiche Schlachtfest und Tafelspitzessen, die Friedhofsbegehung ("Der Friedhof ist seit jeher unser Steckenpferd. Er muss in Ordnung gehalten werden"), den Bolzplatz im Hirschacker, der nach vielen Gesprächen und Unterschriften der Eltern dank der Hartnäckigkeit Oliver Völkers und Raquel Rempps zur Freude der Kinder eröffnet werden konnte, den Osterbesuch im Hebelhaus und im Sonnenblumen Kindergarten. "Wir denken nicht nur an die jungen, sondern auch unsere älteren Mitbürger werden nicht vergessen.". Sie sprach über die Fahrt nach "Neu-Schwetzingen" und freute sich, dass die Verbindung zu der Gemeinde wieder intensiviert würde. In 2015 beteiligen sich die Freien Wähler weiterhin am städtischen Ferienprogramm, ein Ausflug nach Landau am 3. Oktober sei geplant, wie auch eine Oststadtbegehung und das Tafelspitzessen.

Urkunden für "240 Jahre"

Fackel-Kretz-Keller ehrte sichtlich stolz sechs ihrer Mitglieder für "sage und schreibe insgesamt 240 Jahre": "Das ist schon etwas ganz Besonderes!", sagte sie, als sie Manfred Dick, Heinrich Back sen., Günter Rackow, Heinz Östringer, Gottfried Schuhmacher und Walter Völker für je 40 Jahre die Jubliäumsurkunde überreichte.

Fraktionsvorsitzender Oliver Völker stellte in Auszügen die wichtigsten Entscheidungen des Gemeinderates in 2014 vor: "In Zusammenarbeit mit den Landwirten wurde der Sommerdamm auf unsere Initiative hin trotz der Gegenstimmen der Grünen wieder instand gesetzt". Diese mehrheitliche Abstimmung des Gemeinderates sei ein deutliches Signal für die Landwirte gewesen, so Völker. Ein weiteres Signal für das künstlerische Leben in Schwetzingen, war die Abstimmung für das "Blau-Museum". "Die Freien Wähler hätten sich an dieser Stelle zwar gut ein Spargelmuseum vorstellen können, aber nachdem es uns zugesagt wurde, werden wir mal nach weiteren geeigneten Plätzen Ausschau halten."

Zum neuen Tarifkonzept des "Bellamars" konnte er berichten, dass im Hintergrund Verhandlungen liefen, die ebenfalls auf Initiative der Freien Wähler angestoßen wurden. "Wir hoffen, dass dann auch etwas gemacht wird und sich die Verantwortungsträger mit den involvierten Gruppierungen zusammensetzen." Mit fünf Sitzen im Gemeinderat seien die Freien Wähler - zusammen mit der SPD - die zweitstärkste Fraktion - "unsere Stimmen haben also Gewicht" - was auch gut sei, stünden doch die Freien Wähler kontinuierlich im engen Kontakt mit vielen Bürgern und wüssten genau, wo welcher Schuh drücke. rare

© Schwetzinger Zeitung, Mittwoch, 22.04.2015

17.04.2015

62. Jahreshauptversammlung - Die Freien Wähler denken voraus

Heinz Ackermann bei der Entlastung des Vorstandes.
Peter Lemke bei der Getränkebestellung.

von Raquel Rempp

Einen harmonischen Abend verbrachten die vielen anwesenden Mitglieder der Freien Wähler bei der 62. Jahreshauptversammlung im TV Clubhaus. Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller ließ in ihrem kurzweiligen Jahresrückblick die vielen Aktivitäten der Freien Wähler mit vielen Fotos und Anekdoten Revue passieren. Besonders gerne erinnerte sie nochmal an den Wahlerfolg in 2014. "Wir waren eine der wenigen Fraktionen, die nach den Wahlen einen Sitz mehr im Gemeinderat verbuchen konnten. Diese Anerkennung unserer konsequenten Arbeit hat uns unheimlich gefreut." Die Freien Wähler seien immer am Ball gewesen und blieben weiterhin aktiv und zwar nicht nur in den Wahljahren, versicherte sie.

Sie erwähnte das wieder sehr erfolgreiche Schlachtfest und Tafelspitzessen, die Friedhofsbegehung "der Friedhof ist seit jeher unser Steckenpferd. Er muss in Ordnung gehalten werden.", den Bolzplatz im Hirschacker, der nach vielen Gesprächen und Unterschriften der Eltern dank der Hartnäckigkeit Oliver Völkers und Raquel Rempps zur Freude der Kinder eröffnet werden konnte, den Osterbesuch im Hebelhaus und im Sonnenblumen Kindergarten. "Wir denken nicht nur an die jungen, sondern auch unsere älteren Mitbürger werden nicht vergessen.". Sie sprach über die Fahrt nach Neuschwetzingen, die von den Freien Wählern organisiert wurde und freute sich, dass die Verbindung zu  Neuschwetzingen wieder intensiviert würde.

In 2015 beteiligen sich die Freien Wähler weiterhin am städtischen Ferienprogramm, ein Ausflug nach Landau am 3. Oktober sei geplant, wie auch eine Oststadtbegehung und das Tafelspitzessen.

Fackel-Kretz-Keller ehrte sichtlich stolz sechs ihrer Mitglieder für sage und schreibe insgesamt 240 Jahre: "Das ist schon etwas ganz Besonderes", sagte sie als sie Manfred Dick, Heinrich Back sen., Günter Rackow, Heinz Östringer, Gottfried Schuhmacher und Walter Völker für je 40 Jahre die Jubliäumsurkunde überreichte.

Fraktionsvorsitzender Oliver Völker stellte in kurzen Auszügen die wichtigsten Entscheidungen des Gemeinderates in 2014 vor: "In Zusammenarbeit mit den Landwirten wurde der Sommerdamm auf unsere Initiative hin trotz der Gegenstimmen der Grünen wieder instand gesetzt.". Diese mehrheitliche Abstimmung des Gemeinderates sei ein deutliches Signal für die Landwirte gewesen, so Völker. Ein weiteres Signal für das künstlerische Leben in Schwetzingen, war die Abstimmung für das Blau-Museum. "Die Freien Wähler hätten sich an dieser Stelle zwar gut ein Spargelmuseum vorstellen können, aber nachdem es uns zugesagt wurde, werden wir nach weiteren geeigneten Plätzen Ausschau halten." Zum neuen Tarifkonzept des bellamar konnte er berichten, dass im Hintergrund Verhandlungen liefen, die ebenfalls auf Initiative der Freien Wähler angestoßen wurden. "Wir hoffen, dass dann auch etwas gemacht wird und sich die Verantwortungsträger mit den involvierten Gruppierungen zusammensetzen." Mit fünf Sitzen im Gemeinderat seien die Freien Wähler zusammen mit der SPD die zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat. "Unsere Stimmen haben also Gewicht", was auch gut sei, stünden doch die Freien Wähler kontinuierlich im engen Kontakt mit vielen Bürgern und wüssten genau, wo welcher Schuh drücke.

Kassier Rolf Moos führte den sehr positiven Kassenbestand auf. Die Kassenführung wurde von den Prüfern Dr. Michael Sehling und Heinrich Back als einwandfrei und akkurat bezeichnet.

Wahlleiter Heinz Ackermann bedankte sich vor den Wahlen beim gesamten FW Team: "Unsere Mannschaft ist immer zur Stelle, wenn es darauf ankommt. Da können wir alle froh und stolz darauf sein!"

04.04.2015

Freie Wähler als Osterhasen bereits zum siebten Mal im Hebelhaus

von Raquel Rempp

„Unglaublich, wie die Zeit vergeht“, so die Ostern-Delegation der Freien Wähler, die am Ostersamstag mit schönen, bunten Tulpensträußchen und bunten Eiern schon zum siebten Mal zu ihrem schon fast traditionellen Besuch im Hebelhaus marschierten.

„Es würde uns ja schon fast etwas fehlen an Ostern, wenn wir unsere Senioren im Hebelhaus nicht besuchen würden“, lachten die beiden Freie Wähler Stadträtinnen Ulrike Utz und Raquel Rempp und Vorstandsmitglied Theo Gramlich.

„Dieses Mal haben sie mich nicht mehr im Bett erwischt“, war Ute Bratke in diesem Jahr schon gerüstet und gut vorbereitet auf den FW Besuch.

Die Freien Wähler hatten ihren Besuch um eine Stunde nach hinten verlegt, weil einige unserer älteren Mitbürger aus dem Hebelhaus in den letzten Jahren morgens um 10 Uhr entweder schon unterwegs zum Einkaufen waren oder andere um diese Zeit noch schliefen, aber dennoch so viele wie möglich persönlich angetroffen werden sollten.

Die 92-jährige Margot Schütz freute sich auch in diesem Jahr über die schöne FW-Überraschung. „Trotz Regen und dem schlechten Wetter werden wir besucht und bekommen so einen netten Blumengruß so lieb überreicht.“ Das sei nicht immer selbstverständlich und die Bewohner freuten sich sehr, dass die Freien Wähler auch weiterhin mit dieser schönen Geste an sie denken.

Die kleinen Gespräche auch mit der FW-Kinder-Delegation Meglinda, Emmanuela, Ethelda und Laura erfreuten die Senioren ganz besonders. Sie ließen es sich nicht nehmen, den Mädchen die ein oder andere Süßigkeit zu überreichen und die FW fragten sich, wer denn hier wen beschenkte.

26.03.2015

Wir müssen und wollen mit der Zeit gehen

von Raquel Rempp

Themen wie Parken, Ausgleichsbeträge und digitalisierte Gremienarbeit wurden auf dem sehr gut besuchten Infotreff der Freien Wähler in der „Piccola Serenata“ ausführlich von Fraktionsvorsitzenden Oliver Völker erklärt: "Ich habe mir die fünf Seiten zum Thema 'Festsetzung von Ausgleichsbeträgen im Sanierungsgebiet Kernstadt' intensiv durchgelesen, einfach zu verstehen war das nicht.", erläuterte er in eigenen Worten, so dass es jeder verstehen könne, die entsprechenden Paragraphen des Baugesetzbuches. Er erklärte, wieso die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, einen Ausgleichsbetrag für die durch einen Gutachterausschuss ermittelten Bodenwertsteigerungen im Sanierungsgebiet von privaten Grundstückseigentümern zu erheben. Es würde sich um Beträge zwischen 2.800 und 32.000 Euro handeln, die je nach ermittelter Bodenwerterhöhung anhand eines speziellen Berechnungsverfahren zu zahlen sind.

Im April schon soll die neue Schlossgarage auf den Granitzky Areal eröffnet werden. "Hier meinen wir, dass wir mit den geplanten Gebühren gut leben können", ist sich die Fraktion der Freien Wähler einig. Eine Abendpauschale ab 19 Uhr (bis 7 Uhr) in Höhe von vier Euro finden sie ebenso angemessen wie eine komplette 24 Stunden-Tagesgebühr von zehn Euro.

"Mit der Zeit müsse man gehen, wenn man sich für eine papierlose Gremienarbeit entschließe", so Völker. "Was wir die letzten Jahre an Papierbergen zu Hause stapeln müssen, geht auf keine Kuhhaut". Vorbei soll das in Zukunft sein, wenn Android Tablets mit entsprechender Software angeschafft würden. Aber nicht nur diesen Vorteil sehen die Freien Wähler. "Vor allem wird es uns möglich sein, alte Sitzungsunterlagen und Protokolle mittels der Archivfunktion problemlos und schnell abzurufen."

"Seit 1963 wurde am Hebelgymnasium nicht viel gemacht", so freuen sich Freien Wähler, dass es jetzt bald mit der Dach-und Fassadensanierung losginge. Die in vielen vorhergegangenen Sitzungen besprochene Farbgestaltung für die Emaille-Elemente und Flächen der Fassade könne die Fraktion gut mittragen.

Endlich würde es jetzt im Mai auch zur Eröffnung des 'alla hopp-Geländes' kommen. "Meine Kinder sind schon total ungeduldig", meinte beispielsweise auch Andrea Rung.

Völker vergaß nicht, die vielen Grüße von Wolfgang Gaber an die Schwetzinger Bürger und Heimat auszurichten, die er bei einem Treffen während der am vergangenen Wochenende stattgefundenen Klausurtagung des Gemeinderates in Freiburg mitgab. Gaber hatte übrigens für ein kulturelles abendliches Highlight gesorgt und den Gemeinderat zu einem spontanen Konzert in das Münster eingeladen. "Musik rührt an!", so Gaber, der mit wunderbaren Melodien wie Yesterday von den Beatles viele der Gemeinderäte regelrecht verzückte.

Zum Abschluss des Infotreffs wurde noch bekannt gegeben, dass die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler am Freitag, den 17. April um 19 Uhr im TV Clubhaus stattfinden wird.

09.03.2015

Volles Haus und zufriedene Gäste beim Schlachtfest der Freien Wähler im Josefshaus

ein volles Josefshaus
die Nachwuchsbedienungen
die große Helferschar

von Raquel Rempp

Auch in diesem Jahr hatte das eingespielte und bestens gelaunte Team der Freien Wähler alle Hände voll zu tun, als es am Samstag im Josefshaus hieß "Macht die Tore auf, die Leute warten schon!" Offizieller Startschuss sollte zwar erst ab 10:30 Uhr sein, aber schon um 10 Uhr standen die Fans der deftigen Hausmannskost ungeduldig und hungrig vor der Tür.

Erich Philipp war einer der frühen Gästen und freute sich: "Es gibt ja leider nicht mehr viele Schlachtfeste in Schwetzingen. Ich finde es toll, dass die Freien Wähler das machen!".

Die beiden Vorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp wuselten wie alle anderen zwischen den Tischen und halfen dem Nachwuchs LisaLaura und Freund Leo beim Abräumen, Bedienen und Nachfüllen.

Wie die Profis schenkten Andrea RungGisela Siegel und Ulrich Staudt Getränke an der Theke aus, so dass keiner der Gäste zu lange Durst leiden musste.

Sieglinde Fleischmann lobte wie viele andere Gäste an diesem Tag: "Immer wieder schön hier, alle sind sehr freundlich und das Essen ist wie immer sehr gut, die Getränke sind kalt. Was will man mehr?"

Oliver Völker freute sich auch sehr über das Lob von Peter Trier: "Wie gewohnt alles super. Man könnt' immer weiter essen, aber es geht net." Er lobte den Einsatz des gesamten Teams, das Engagement sei ja schließlich ehrenamtlich und deswegen müsse man das in der heutigen Zeit umso mehr zu schätzen wissen.

Metzgermeister Heinrich Back strahlte über das ganze Gesicht, als er die anerkennenden Worte von Liselotte und Albert Meier aus der Pfalz hörte: "Wir sind das erste Mal mit unseren Bekannten hier und sind begeistert." Sie lobten die große Auswahl und das leckere Essen. "Wenn ein Pälzer sagt, dass es gut ist, dann muss man es glauben.", so die Profis, die sich ja mit der Hausmannskost bestens auskennen. "Sprachlos", bin ich, sagte gar Manfred Dick. "Mir schmeckt´s einfach nur gut!".

An die 200 Gäste – viele Stammgäste und Freunde der Freien Wähler, Delegationen aus Hockenheim und Oftersheim, aber auch viele neue Gesichter – fanden an diesem Tag bei schönem Wetter den Weg zu den Freien Wähler, um sich die Spezialitäten rund um die "Wutz" schmecken zu lassen.

Auch Uli Utz freute sich wieder über die große Nachfrage nach ihrem feinen Hefe- und Nusszopf. Einen festen Platz im Kalender habe das Schlachtfest der Freien Wähler auch immer beim Freundeskreis vom Obst-und Gartenbauverein. Es ist so wie es früher war: Rustikal, mit allem, was dazu gehört." Heinz Ackermann und Toni Völker, das bewährte Begrüßungskomitee, begrüßten wie immer auch Freunde aus den anderen Fraktionen, Amtsleiter und Bürgermeister Dirk Elkemann mit Familie. "Immer wieder ein schönes Wiedersehen mit unseren Ex-Stadratskollegen."

Hin und weg waren auch die aus Berlin zugezogenen Brigitte Sebald und Eckhard Fuß, die von der Stadt, ihrem Schlossplatz und Schlossgarten hellauf begeistert sind: "Wir haben viele nette Menschen heute kennengelernt und es hat uns sehr gut gefallen bei den Freien Wählern. Wir kommen wieder.", versprachen sie.

04.03.2015

Wunsch nach Drei-Monatskarte

BELLAMAR: Über 30 Frühschwimmer treffen sich in der Wintersaison zum Austausch / Tarife und Öffnungszeiten sorgen für Diskussionen

Von Katja Bauroth (Redaktionsmitglied der Schwetzinger Zeitung)

Über 30 Frühschwimmer kommen im "Café Leisinger" abseits des Schwimmbeckens in geselliger Runde zusammen. ©Bauroth

 

"Hier ist's so voll wie morgens im Schwimmbad", kommentieren zwei Damen amüsiert und treffend, als sie den Gastraum im Nebengebäude des "Cafés Leisinger" betreten. Sie begrüßen die bekannten Gesichter und setzen sich auf die noch wenigen freien Plätze. Alle kennen sich aus dem "Bellamar". Dort ziehen sie jedes Jahr mit Saisoneröffnung am 1. Mai im Freibad ihre Bahnen und das gleich morgens, wenn die Tore aufgesperrt werden. Es sind die so genannten Frühschwimmer. Seit drei Jahren treffen sie sich regelmäßig in der Wintersaison einmal im "Café Leisinger" zum Austausch.

Und das sind eine Menge - immerhin über 30 Frauen und Männer. "Damit Sie mal sehen, dass wir nicht nur eine handvoll Leute sind, wie manche meinen", hatte mich Betty Hoffmann zu der munteren Runde eingeladen. Die engagierte Schwetzingerin hält sich seit Jahrzehnten mit Schwimmen fit. Sie setzte sich auch mit für den Erhalt des 2010 geschlossenen Außenbeckens des Freizeitbades ein (wir berichteten). Darin ließ es sich auch im Winter bei angenehmen Wassertemperaturen unter freiem Himmel prima schwimmen, erinnern sich die Frühschwimmer noch gerne. Kostenfreundlich und energieeffizient war dieses Becken freilich nicht.

Friedel Burkhardt gehört zu den Frühschwimmern und das seit elf Jahren. Die Oftersheimerin spricht aus, was viele in der Runde denken: "Wenn man älter wird, ist es schön, wenn man etwas in einer Gemeinschaft unternehmen kann." Und wenn's das morgendliche Schwimmen ist. "Dann fängt der Tag gut an, man hat Energie", ergänzt Ann-Sofie Holland. Auch jüngere Berufstätige gehören zum Kreis. Sie können diese Aussage unterschreiben: Sport vor der Arbeit ist ein schöner Ausgleich.

Kurzzeittarife günstiger gestalten

Obwohl es modern und einladend ist, hadern viele bei diesem Treffen mit dem umgestalteten Allwetterbad "Bellamar". Eintrittspreise und Öffnungszeiten sind Steine des Anstoßes. "Für Senioren wird nichts gemacht", sagt Betty Hoffmann, "dabei gäbe es ohne uns Ältere das Schwimmbad gar nicht", ruft sie in Erinnerung. Der aktuelle Kurzzeittarif (Montag bis Freitag, 1,5 Stunden, 4 Euro, ermäßigt 3 Euro) sei zu hoch und gelte nicht am Wochenende. Wenn man jeden Tag schwimmen gehen würde, käme man auf Kosten von über 140 Euro monatlich. "Die Drei-Monatskarte war prima", ruft jemand am Tisch. 25 Jahre lang gab es diese, zuletzt für 90 Euro (ermäßigt 60). "Es wäre klasse, wenn die Karte wiederkäme und die Kurzzeittarife günstiger werden", sagt Betty Hoffmann und erntet Zustimmung.

Der Maßnahmekatalog, den die Freien Wähler (FW) dazu ausgearbeitet und bei den Stadtwerken als Badbetreiber eingereicht haben, dürfte ihr dahingehend gefallen. Darin fordern die FW nämlich die Wiedereinführung der Drei-Monatskarte oder einer Jahreskarte "zu einem vertretbaren Preis". Als Vorschlag wurden 120 Euro angegeben, orientiert an umliegenden Bädern wie in Ketsch. Der Kurzzeittarif solle 2 Euro betragen und am Wochenende gültig sein. Auch bei den 10er, 20er und 50er Karten schlagen die FW Rabatte vor. "Es kann nicht sein, dass wir akzeptieren sollen, dass die eigenen Schwetzinger oder auch Oftersheimer - egal ob Familien, Rentner oder Arbeitnehmer - in andere Schwimmbäder abwandern", bringt es FW-Sprecherin Raquel Rempp auf den Punkt. Denn genau das passiert, wie aus den Gesprächen am Frühschwimmertreff herauszuhören ist: "Ich gehe jetzt nach Eppelheim zum Schwimmen." "Ich bin zweimal die Woche in Speyer." Und Betty Hoffmann sagt: "Ich fahre nach Ketsch." Aber eigentlich möchte sie das gar nicht, "wir alle wollen Schwetzingen unterstützen". Wieder nicken ihre Tischnachbarn.

Einmal die Woche um 7 Uhr öffnen

Ein Grund für den Missmut sind zudem die Öffnungszeiten. Das Allwetterbad ist ab 10 Uhr geöffnet - gerade für viele Berufstätige zu spät. Klar, die könnten auch abends schwimmen, wenn sie nach einem langen Arbeitstag dafür noch die Kraft haben. "Und wenn's nur einmal in der Woche wäre, wenn das Bad um 7 Uhr aufmacht", wünscht sich nicht nur Betty Hoffmann.

Freilich kann man es nicht jedem recht machen. Das wissen alle in der Runde. Daher kommt, und das hat Oberbürgermeister Dr. René Pöltl bereits in seiner Neujahrsansprache angekündigt, das Tarifsystem des "Bellamars" nach einem Jahr auf den Prüfstand, auch wenn das einige Frühschwimmer für verspätet halten.

Externes Büro prüft Strukturen

"Die Überprüfung der neuen Badstruktur einschließlich des Tarifsystems wird gerade durch das sachverständige Büro durchgeführt", teilt Dieter Scholl, Geschäftsführer der Stadtwerke, mit. Wenn Ergebnisse vorliegen, werden diese in den zuständigen Gremien beraten und öffentlich gemacht, so Scholl. Dann werde sich auch zeigen, inwieweit Anpassungen und Verbesserungen vorgenommen werden. "Insgesamt kann man jedoch schon jetzt sagen, dass das Bad hervorragend angenommen wird und das Gesamtkonzept stimmt", ergänzt er. Und das ist gut so. Die Investitionen müssen sich für die Gemeinden auszahlen. Doch klar ist auch: Diese Ansicht teilen weiterhin nicht alle Wassersportbegeisterten der Region.

© Schwetzinger Zeitung, Mittwoch, 04.03.2015

Einweihung des frisch renovierten Ratssaales am 29.01.2015

Ein gutes Feeling bei der Einweihung des neuen Ratssaales hatten die Freien Wähler.

Auf dem Foto fehlt unsere Fraktionskollegin Elke Ackermann.

28.01.2015

Januar-Infotreff - Artikel in der Schwetzinger Woche

SW_28.01.15_IT.pdf

Erster Infotreff im neuen Jahr mit Hauptthemen Dach- und Fassadensanierung Hebelgymnasium und weitere Planung der "alla Hopp" Begegnungsanlage

 

von Raquel Rempp

"An die 2,8 Millionen Euro wird uns die Dach- und Fassadensanierung des Hebelgymnasiums kosten, aber die Sanierung ist wichtig und deswegen betrachten wir diese Investition als eine Investition in die Zukunft unseres Schulstandortes.", eröffnete Oliver Völker den ersten öffentlichen Infotreff der Freien Wähler im neuen Jahr. "Es gibt Dinge, die man nicht auf die lange Bank schieben sollte.", bekräftigte auch Fraktionskollegin Raquel Rempp. Dazu gehöre für die Fraktion der Freien Wähler unter anderem die Sanierung und die Weiterentwicklung bestehender Schulgebäude. "Wenn man selbst mal Hebelianer war und heute auch die eigenen Kinder Schüler hier sind, liegt einem der Erhalt wahrscheinlich sogar noch einen Tick mehr am Herzen." Die Freien Wähler können mit der geplanten Fassaden- und Farbgestaltung in einem einheitlichen Grauton und vertikalen Farbakzenten gut leben. "Genauso wichtig wie die Sanierung des Daches und der Fassade ist es uns, dass die Fluchtanlagen, die Gebäudetechnik und endlich auch die Einrichtungen der Klassenräume rundum erneuert werden." Vorbei dann bald die Zeiten, in denen die Schüler mit Mütze und Schal an den Fenstern sitzen mussten, um sich vor Zug und Kälte zu schützen. Die Besucher erfuhren, dass insgesamt Haushaltsmittel von fast 5,9 Millionen bis 2016 bereitgestellt seien.

Den Zuschlag für die Lieferung der Container für das Kiosk mit Nebenanlagen für die "alla Hopp" Begegnungsanlage erhält nach mehrfacher Prüfung der technischen Angaben durch den beauftragten Architekten die Firma Algeco. Die Container, die aufgrund der großen Nachfrage eine aktuelle Lieferzeit von zwölf Wochen haben, seien jedoch schon bestellt. Eben diese große Nachfrage mache es auch erforderlich, dass die überplanmäßigen Mehrkosten von ca. EUR 30.000.- in den Nachtragshaushalt gestellt werden müssen.

In einem Straßenverzeichnis von 1908 war die im Schwetzinger Volksmund eher als "Judegässel"bekannte Invalidengasse als Synagogenstraße benannt. Für die Fraktion der Freien Wähler macht es Sinn, diesen Zusatz wieder ins Leben zu rufen. "Wir meinen auch, dass es eine prima Idee und schöne Geste ist, unserer Partnerstadt Spoleto zum 10-jährigen Jubiläum im Oktober ein Straßenschild mit dem Namen Spoletostraße zu überreichen, das spätestens nach dem Gemarkungstausch in 2017 in der Oststadt angebracht werden soll.", erklärte Oliver Völker.

Er sparte nicht, Stadtbaumeister Mathias Welle ausdrücklich nochmal für sein hervorragendes Konzept der sich in Fertigstellung befindlichen Schlossgarage zu loben: "Hier wird sich wohl keiner eingeengt fühlen, dank der offenen Planung unseres "Dr. Tiefgarage"., versicherte auch Raquel Rempp. "Hell, freundlich, innovativ und sicher", so werden die Besucher die neue Tiefgarage empfinden, ist die Fraktion überzeugt.

Abschließend gab es noch die Termine für das diesjährige Schlachtfest, das am Samstag den 7. März im Josefshaus statt finden wird, und für die Jahreshauptversammlung am Freitag, den 17. April im TV Clubhbaus. Aktuelles und weitere Termine sind auf der Homepage der Freien Wähler unter www.fw-schwetzingen.de zu finden.

26.11.2014

Erfinder des Schwetzinger Meisterschusses gewürdigt - Artikel in der Schwetzinger Woche

SW_26.11.2014_Unselt1.pdf
SW_26.11.2014_Unselt2.pdf

20.11.2014

"Mut und Freiheit" - viele Informationen zum Thema: Asyl und Flüchtlinge in Schwetzingen

Durch den Impuls der Freien Wähler erfolgt eine Infoveranstaltung durch den Rhein-Neckar-Kreis im Januar

von Raquel Rempp

"Mut und Freiheit, das sind die Gaben, die wir bitter nötig haben", zitierte Stadträtin Elfriede Fackel-Kretz-Keller aus einem Kirchenlied bei ihrer Begrüßung im Bistro Point. "Die Freien Wähler haben den Mut und nehmen sich die Freiheit über das wichtige Thema 'Asyl und Flüchtlinge in Schwetzingen' zu reden und zu informieren." Sie lobte das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer, die Tag für Tag viele Stunden im Dienste der Menschen in Not opfern. Die Freien Wähler seien sehr froh, dass sich die Stadtspitze auf unseren Impuls hin mit dem Rhein-Neckar-Kreis zusammen getan habe. Eine öffentliche Infoveranstaltung zum Thema "Flüchtlinge in Schwetzingen" soll daraufhin bereits im Januar folgen.

Stadträtin Raquel Rempp, die sich seit vielen Monaten im Asyl-Arbeitskreis einbringt und sich intensiv und kontinuierlich in die Materie einarbeitet, erklärte: "Der Rhein-Neckar-Kreis ist für die Unterbringung der Flüchtlinge zuständig. Die Menschen leben aber seit fast einem Jahr in Schwetzingen. Wir sind der Meinung, dass es uns Schwetzinger sehr wohl betrifft und auch beschäftigen sollte." Mit der Unterbringung sei es nicht getan. Danach fange die Arbeit erst an. Bisher sei es so, dass ein Sozialarbeiter für die Betreuung von 120 Flüchtlingen zuständig sei. Was dabei heraus komme, könne sich jeder selbst ausrechnen, machte sie darauf aufmerksam, dass ohne die Arbeit der aktiven ehrenamtlichen Helfer weitaus mehr im Argen läge. "Mir persönlich ist es wichtig, dass wir nicht über Menschen urteilen, die wir nicht kennen und vor allem, dass wir Dinge nicht verallgemeinern.", so Rempp, die sich generell – auch von Seiten der Stadt - mehr Aktionen wünscht, um die Menschen in das Stadtgeschehen tatsächlich zu integrieren.

Andreas Bormann, der die Flüchtlinge bereits in Ladenburg begleitete und mit ihnen nach Schwetzingen zog, bedauerte, dass von Seiten der zuständigen Stellen gerne Dinge schön geredet werden, die einfach nicht schön sind, nicht gut laufen und zum Teil auch nicht den Tatsachen entsprechen. Quatsch sei die Annahme, dass einige der Helfer mit der Maxime angetreten sind, um gegen den RNK zu arbeiten. Dieser müsse sich jedoch gelegentlich selbst hinterfragen. So hieß es beispielsweise zu Beginn des Jahres, dass zwischen den Containern Überdachungen angebracht würden, damit die Menschen vor Regen geschützt zu den Küchen, Duschen und Toiletten gelangen könnten. "Bisher leider Fehlanzeige", lautet die klare Ansage von Aktivistin Maite Viusa in Richtung Rhein-Neckar-Kreis.

Rita Erny, ein weiteres Mitglied des Arbeitskreises erklärte, dass man sich immer noch darum bemühe, den Rhein-Neckar-Kreis dazu zu bewegen Ärztesprechstunden in der Gemeinschaftsunterkunft zuzulassen. Es sind momentan 83 Kinder im Camp. Die Winterzeit kommt. Viele sind jetzt schon krank. Die Menschen müssen bei Wind und Regen durchs Freie gehen, um zu den sanitären Anlagen, die in vielen Augen eine totale Fehlplanung seien, zu gelangen. In den Zimmern gibt es kein fließendes Wasser. Keine einfache Situation – vor allem für Eltern mit kleinen Kindern. Die Duschen sind nicht abschließbar, was den Flüchtlingen zudem keinerlei Privatsphäre zugestünde. Auf die Frage, ob es durch den Rhein-Neckar-Kreis Unterstützung gebe, antwortete Erny: "Bei bestimmten Themen stoßen wir auf eine Wand, haben gar keinen Erfolg."

Die Sozialarbeiter vor Ort tun, was sie können, aber es sei für viele Flüchtlinge, die oft weder Deutsch noch Englisch sprechen, keine wirkliche Hilfe, wenn sie für einen anstehenden Arztbesuch lediglich einen Busfahrplan in die Hand gedrückt bekämen., bemängelte auch Maria Jellinghaus die Situation. "Wir brauchen einfach noch mehr Unterstützung durch Ehrenamtliche. Gut wäre es, wenn Menschen helfen, die nicht mehr im Berufsleben stehen und schon alleine dadurch mehr Zeit hätten.", hofft Andreas Bormann auf weiteres Engagement in Schwetzingen.

In Anbetracht der weltweit aktuellen Kriegssituationen und immer größer werdenden Flüchtlingsströme wird Schwetzingen weitere 80 Menschen aufnehmen. Die Freien Wähler appellieren sowohl an die Bürger als auch an die anderen politischen Gruppierungen: Wir müssen uns alle der menschlichen Verantwortung stellen und diesen verzweifelten Menschen helfen und versuchen, ihren Aufenthalt in Schwetzingen so menschenwürdig wie möglich zu gestalten."

15.11.2014

"Full house" bei der gelungenen Premiere im Lutherhaus - Kinder sind immer frei

volles Haus
das Helferteam
zu Gast: Fam. Moser
rollen der Markklößchen
O. Völker beim Aufbau
G. Siegel u. A. Rung beim Ausschank

von Raquel Rempp

"Insgesamt 100 Kg Fleisch, davon 40 Kg Tafelspitz, 30 Kg Backen und 30 Kg Zunge, 15 Kg Marklößchenteig, 60 Kg Meerrettich und 40 Kg Kartoffeln, 18 Kg Rote Beete, 15 Kg Gurken und 6 Kg Suppengemüse", lauten die "technischen Daten", die Metzgermeister Heinrich Back und die Freie Wähler Mannschaft vorab zubereiten durften: "Wenn ich sehe, dass es unseren Besuchern auf unserer Traditionsveranstaltung schmeckt, freue ich mich immer wieder", so Back.

Bis auf den letzten Platz war das Lutherhaus besetzt, was Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller dazu veranlasste gleich mitzuteilen, dass auch das FW-Schlachtfest im Frühjahr wieder im Lutherhaus stattfinde werde. "Schön zu sehen, dass unsere Bürger nicht nur mit unserer Kommunalpolitik zufrieden sind, sondern auch mit unserem Essen.", lachte sie. "Ich bin stolz auf mein Team!"

Die Freien Wähler freuten sich, dass die Vorsitzende des Behindertenbeirates Ute Bratke und der Behindertenbeauftragte der Stadt Schwetzingen Stefan Krusche, Stadtmarketing Geschäftsführerin Anne-Marie Ludwig, die Stadtratskollegen Carsten Petzold und Dr. Hans-Joachim Förster, Bürgermeister Dirk Elkemann mit Familie, Hausherr Pfarrer Thomas Müller, Ex-Ordnungsamtsleiter Klaus Transier und die Freie Wähler Delegationen aus Ketsch und Oftersheim um deren zweite Vorsitzende Renate Marose und Mitbegründer Hans Fix zu den Gästen zählten. Marose findet es toll und wichtig, dass sich die Freien Wähler überregional besuchen, um sich kennenzulernen und kommunalpolitisch auszutauschen.

Fraktionsvorsitzender Oliver Völker bestätigte: "Gerade auf unseren Festen ist es einfach immer wieder eine tolle Gelegenheit sich untereinander und mit den Bürgern über alle möglichen Themen auszutauschen."

"Kinder sind bei uns immer frei", lautete die Antwort der zweiten Vorsitzenden Raquel Rempp auf das große Lob der Familie Moser aus Plankstadt: "Ein sehr feiner Zug der Freien Wähler, dass die Kinder nichts für's Essen zahlen." Die 6-jährige Mara und ihr 9-jähriger Bruder Max: "Es gefällt uns hier sehr gut, wir freuen uns jetzt auf die Markklößchensuppe!"

Hanna und Karlfriedrich Laute aus Mannheim waren zum ersten Mal beim Tafelspitzessen dabei: "Wir sind begeistert und danken unserer Urlaubsbekanntschaft Toni Völker für die herzliche Einladung. Das Essen ist spitze! Wir kommen wieder."

Als Stammgast können die Freien Wähler eher den Mannheimer und ehemaligen Metzger Ottmar Bodenmüller bezeichnen: "Ich bin gerne unter Menschen, komme deswegen heute bereits zum 10. Mal zu den Freien Wählern nach Schwetzingen und freue mich nach dem guten Essen auf meine morgige 20 km-Wanderung im Pfälzer Wald", versicherte er.

Reinhard Jäntsch bestätigte, dass er “extra nichts gefrühstückt” habe und Daniel Maschat lobte "habt ihr gut gemacht hier im Lutherhaus, irgendwie ´romantischer´."

29.10.2014

Anette-Albrecht-Medaille für Raquel Rempp - Artikel in der Schwetzinger Woche

SW_KW44_S.12_Ausschnitt.pdf

25.10.2014

Ein Abend ohne Barrieren

Wurden für ihren langjährigen Einsatz für Behinderte geehrt: Michaela Schadeck (2. v.l.) und Raquel Rempp (Mitte).© rothe

Soziales: OB Würzner verleiht zum zweiten Mal Anette-Albrecht-Medaille für Engagement in der Behindertenhilfe

© Mannheimer Morgen, Samstag, 25.10.2014 - von unserem Redaktionsmitglied Benjamin Jungbluth

Beim Thema Inklusion wiegeln Viele inzwischen reflexartig ab. Zu breitgetreten ist das Schlagwort, zu sehr im politischen Sprachgebrauch verankert und nach der emotional aufgeheizten Schuldebatte um einen Jungen mit Down-Syndrom empfinden es viele als schwierig, sachlich darüber zu sprechen. Dass es aber auch anders gehen kann und die Teilhabe Behinderter am normalen Alltag kein inhaltsleeres Schlagwort bleiben muss, das zeigten die Organisatoren der zweiten Verleihung der Anette-Albrecht-Medaille in der Hebelhalle. Die Mitarbeiter des Bildungs- und Beratungszentrums behinderter Frauen (BiBeZ) konzipierten nicht eine der üblichen öffentlichen Preisverleihungen - sondern sie wurden dem eigenen Anspruch gerecht, den Abend nahezu komplett barrierefrei zu gestalten.

Schrift und Gebärden für Taube

"Diesen Abend sollen alle miterleben können. Deshalb haben wir uns ein paar Überraschungen einfallen lassen", verkündete Susanne Völker vom BiBeZ. Und wurde dabei prompt von einem Text begleitet, der hinter ihr per Projektor an die Wand geworfen wurde. Zwei Schriftdolmetscherinnen tippten fleißig alles mit, was auf der Bühne gesprochen oder auch gesungen wurde, damit Gehörlose dem Abend folgen konnten - zusätzlich zu zwei Gebärdendolmetscherinnen, da viele erst im späteren Alter ertaubte Menschen die Sprache mit Händen und Mimik nicht richtig deuten, dafür aber lesen können.

Doch auch die Sprecher selbst mussten sich ein wenig anstrengen: Um Menschen mit Lernschwierigkeiten das Verständnis zu erleichtern, versuchte sich Susanne Völker in der sogenannten "leichten Sprache". Dabei werden Satzstellung und Wortwahl bewusst simpel gehalten und komplexere Wörter erklärt. Keine leichte Übung, wie die Moderatorin offen zugab, aber auch Oberbürgermeister Eckart Würzner hielt sich bei seiner Laudatio an die vorgegebene Regel. Dabei ging das Stadtoberhaupt auch auf die vor sieben Jahren verstorbene Namensgeberin des Preises ein. Anette Albrecht habe mit dem BiBez eine einmalige Anlaufstelle für Frauen mit Behinderung geschaffen.

Bei der eigentlichen Preisverleihung ehrte Würzner Michaela Schadeck für ihr langjähriges Engagement im Beirat für Menschen mit Behinderung. Dieses Gremium, das ebenfalls maßgeblich von Anette Albrecht initiiert worden war, gibt Menschen mit Handicap eine Stimme in der Stadtpolitik. Der langjährige Dialog mit der Politik führte so zu besser ausgebauten Haltestellen im Nahverkehr oder anderen konkreten Hilfen. Michaela Schadeck sieht allerdings nicht sich selbst geehrt, sondern den Beirat an sich. "Ich bin lediglich ein kleiner Teil des Teams. Nur wir alle zusammen können so viel bewirken", gab sie sich überzeugt.

Zweite Preisträgerin war Raquel Rempp, die sich als Stadträtin in Schwetzingen schon lange für die Belange Behinderter einsetzt. Dort hat sie ein Projekt umgesetzt, das Rollstuhlrampen für Geschäfte und öffentliche Gebäude günstig zur Verfügung stellt.

Live-Kommentar für Blinde

Um die Verleihung aufzulockern, hatten sich die Mitglieder des BiBez ein buntes Rahmenprogramm einfallen lassen: Musik eines inklusiven Chors, eine spontane Bluestanz-Präsentation zweier junger Amerikaner, die den krankheitsbedingten Ausfall einer Rollstuhl-Musical-Gruppe ausglichen, sowie eine Theater-Darbietung. Und natürlich wurden alle diese Vorführungen barrierefrei übermittelt. Neben den Mitschriften gab es für Blinde die Ereignisse auf der Bühne zum Hören - live kommentiert und beschrieben von einer Spezialistin und per Kopfhörer empfangbar.

"Anette Albrecht hat Inklusion zu einem Begriff gemacht, noch bevor diese ein breites politisches Schlagwort wurde. Es ging ihr um eine ganzheitliche Integration und eine konkrete Hilfe statt großer Worte", sagte OB Würzner in seiner Ansprache. Dieser inklusive Abend wäre wohl ganz in ihrem Sinne gewesen.

24.10.2014

„Bin unheimlich glücklich“

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 24.10.2014

Raquel Rempp Stadträtin der Freien Wähler, wurde am Abend geehrt.

Frau Rempp, wie kam es zu Ihrer Nominierung für eine Anette-Albrecht-Medaille?

Raquel Rempp: Ich wurde vorgeschlagen, was mich sehr, sehr gefreut hat. Sicher wegen meines Engagements im Behindertenbeirat seit fünfeinhalb Jahren und auch für die Idee, das Projekt "Mobile Rampen aus Berlin" nach Schwetzingen zu holen.

Wofür steht dieser Preis und was bedeutet er Ihnen?

Rempp: "Ziel des Preises ist es, Menschen auszuzeichnen, die - wie die Namensgeberin des Integrationsförderpreises selbst - unermüdlich, couragiert und engagiert eintreten dafür, dass Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung mehr und mehr Zugang haben zu allen Bereichen des Lebens und damit ganz selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft sind. Dieser Preis dient dazu, diese Helden für ihre Taten und Ideen zu würdigen. ... Er wird seit 2012 alle zwei Jahre an maximal zwei Gruppen oder Einzelpersonen vergeben und beinhaltet eine Anette-Albrecht-Medaille und einen Geldbetrag", heißt es dazu im Internet unter www.bibez.de/anette-albrecht-medaille. Der Preis wird einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen finden. Ich habe mich schon grenzenlos über die Nominierung gefreut, aber dass ich jetzt auch noch die Auszeichnung erhalte, ist für mich einfach fast nicht mit Worten zu beschreiben: Ich bin unheimlich glücklich darüber!

Die Medaille ist mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden. Wissen Sie, was Sie mit dem Geld machen werden?

Rempp: Ich nehme das Geld für einige unserer Flüchtlinge, die sich keinen Anwalt leisten können, und hoffe, dass es ihnen für ihre weiteren Asylverfahren eine Hilfe sein wird. kaba

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 24.10.2014

02.10.2014

"Was genau bezeichnen die Grünen als Handeln"?

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen CDU, SPD, FWV, SWF und FDP

von Raquel Rempp

Verwundert lasen die Fraktionen der CDU, SPD, FWV, SWF und der FDP die Presseinfo der Schwetzinger Grünen zum Thema "Umgestaltungsmaßnahmen der Karlsruher Straße". Diese Maßnahmen stehen unter anderem auch nach den Ergebnissen der Workshops des Forums "Mobiles Schwetzingen" und entsprechenden Untersuchungen des Verkehrsbüros von Professor Hupfer ganz oben auf der Agenda der Stadt.

Der Fraktion der Grünen ist bekannt, dass bei OB Dr. Pöltl das Projekt "Sanierung und Umgestaltung der Karlsruher Straße" völlig unstrittig ist und dass es nach Fertigstellung des Granitzky-Areals angegangen werden soll. Ihnen ist auch bekannt, dass neben dem OB und der Stabstelle Städtebau und Verkehrsentwicklung alle Fraktionen dieses Thema vor, während und nach der Kommunalwahl auf ihrer To-do-Liste hatten und weiterhin haben. Alle Fraktionen waren und sind sich einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht.

Es wurde sich sinnvoller Weise darauf verständigt, dass die Fertigstellung der aktuellen Baumaßnahmen abgewartet würde, um dann ans "Eingemachte" zu gehen und konkret an die Umsetzung der erarbeiteten Vorschläge des Forums "Mobiles Schwetzingen" zu gehen: Straßenbelagerneuerung, Einrichtung von beidseitigen Radwegen, Fortführung der Schrittgeschwindigkeitszone bis zur Kreuzung am Bismarckplatz - alles bereits bekannte Maßnahmen.

Die o. a. Fraktionen fragen sich, wieso die Grünen es dem Bürger gegenüber nun so darstellen, als würden diese Dinge erst auf den jetzt aktuell öffentlich bekannt gemachten Antrag der Grünen erfolgen.

24.09.2014

Infotreff Freie Wähler – "Bellamar-Preise müssen runter!"

von Raquel Rempp

Zum ersten Infotreff nach der Sommerpause hatten die Freien Wähler ins Bistro "Point" eingeladen. Nach einem kurzen Rückblick auf die sehr erfolgreiche Bürgerfahrt nach Neuschwetzingen, konnten die Besucher erfahren, dass es für nächstes Jahr eine Gegeneinladung zum Lichterfest in Schwetzingen geben wird. "Den Kontakt zu unseren Neuschwetzingern möchten wir auf jeden Fall aufrecht erhalten", sind sich die Freien Wähler einig.

Einig sind sie sich auch, was die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges in Höhe von knapp 73.500.- Euro anbelangt. Wenn man bedenke, was die Schwetzinger Feuerwehr allein in diesem Jahr schon an Brandfällen an Arbeit hatte, sei die Anschaffung nicht mehr als gerechtfertigt, so die Freien Wähler. Die Gründung des Vereines "Metropol-Card Bibliotheken", die entsprechenden Modalitäten und der Beitritt Schwetzingens bedurften weiterer Klärung, um die sich die Mitglieder des Verwaltungsausschusses kümmern wollen.

Einig waren sich die Besucher und die Freien Wähler, dass das bisherige Tarifkonzept des Bellamar unbedingt überdacht und überarbeitet werden solle: Die aktuellen Tarife seien für die "Viel-Schwimmer", die aus Krankheits-, Alters- oder rein aus sportlichen Gründen täglich schwimmen gehen, schlicht und einfach viel zu hoch und daher auf lange Sicht gesehen überaus unattraktiv und für die Mehrheit nicht erschwinglich. Die "alte" Drei-Monats-Karte für 90.- Euro wurde zum Bedauern der Anwesenden abgeschafft, die würde man sich unter anderem wieder zurück wünschen – so der Tenor.  Für die täglichen "Kurzschwimmer", die in der Regel eine Stunde schwimmen würden, schlage selbst der Kurztarif inklusiv 20 Prozent Spezialrabatt mit 120.- Euro zu Buche. Bei acht Wintermonaten komme man zuzüglich der Saisonkarte im Sommer (95.- Euro) auf über 1.000.- Euro im Jahr. Viel zu viel – vor dem Umbau konnte der Viel-und Kurzschwimmer für 360.- Euro im Jahr das Bad täglich nutzen (4 x Drei-Monats-Karten à 90.- Euro). Die anwesenden Gäste bestätigten zudem, dass viele in ihrem Bekanntenkreis nach Ketsch oder Brühl "abwandern würden", da es die meisten nicht einsehen würden, für 1-2 Stunden Schwimmen nach Feierabend im Bellamar so viel Geld (5.- Euro)  zahlen zu müssen. Ein Vorschlag war auch, Kindern bis 10 Jahren freien Eintritt zu gewähren. Die Freien Wähler werden sich für eine Neukonzeptionierung der Eintrittspreise intensiv einsetzen und die Bedenken der Schwetzinger Bürger in der nächsten Werksausschusssitzung anbringen.

Verwundert waren die Besucher über die wohl durch die Baubehörde genehmigte Ausnahmeregelung und dass es bei einem derart kostenintensiven Umbau offensichtlich nicht anders möglich gewesen zu sein scheint, als die gesetzlich vorgeschriebene Behindertentoilette des Restaurants "Verlan" im Freien zu bauen, so dass Rollstuhlfahrer bei Wind und Wetter aus dem Restaurant ins Freie fahren müssen, um auf die behindertengerechte Toilette zu kommen.

Ein großes Lob ging an den augenblicklich gut gepflegten Zustand des Friedhofs, was mitunter wohl auch dem hartnäckigen "Hinterher-Sein" der Freien Wähler zuzuschreiben sei. rare

05.08.2014

Freie Wähler erkunden Donaumoos und Neuschwetzingen

von Günter Proetel

Neuschwetzingen im Donaumoos, wo ist das? Was hat dieser Name mit Schwetzingen zu tun? Das fragten Viele, die am letzten Juliwochenende an der Bürgerfahrt der Freien Wähler Schwetzingen teilnahmen. Die Antworten und weitere ausführliche Erklärungen gab es auf der Fahrt zum Karlshulder Rosenfest und beim Empfang der Freien Wähler Karlshuld am Neuschwetzinger Maibaum.
Linni Heimburger – eine Expertin, wenn es um das Donaumoos und Neuschwetzingen im Landkreis Neuburg / Schrobenhausen geht – erläuterte den Teilnehmern schon während der Busfahrt die Geschichte und die Entwicklung dieser kleinen Kolonistenansiedlung. Neuschwetzingen ist heute ein Gemeindeteil von Karlshuld, etwa 15 km süd-östlich von Neuburg an der Donau. 1802 siedelten dort im trockengelegten Donaumoos auch drei Bauernfamilien aus Schwetzingen (J. Centmeyer, G. Kober und J. Räpple) sowie zwei weitere Familien aus Plankstadt und Wieblingen an. Zur Erinnerung an ihre alte Heimat nannten sie ihre Siedlung Neuschwetzingen.
Natürlich durfte nach diesen Erläuterungen und Information die obligatorische „Freie Wähler Vesperpause“ nicht fehlen. Busfahrer Siegfried Thom hatte dazu einen schönen Autobahnrastplatz ausgesucht und das Helferteam servierte innerhalb weniger Minuten eine pfälzisch-bayerische Brotzeit. „Die Leberkäsbrötchen und der Weinschorle waren Spitze!“, das jedenfalls bestätigte Bäckermeister Michael Utz.
Bevor es zu den Freien Wählern Karlshuld ging, wurde erst das Neuburger Residenzschloss mit dem ältesten protestantischen Kirchenbau Bayerns besichtigt. Es wurde von dem Pfalzgrafen Ottheinrich zwischen 1530 und 1545 gebaut.
Nach Geschichte und Kultur stand der Empfang durch die Freien Wähler Karlshuld vor dem Vereinshaus des Neuschwetzinger Schützenvereins an. Zahlreich waren die dortigen Freien Wähler, aber auch andere Neuschwetzinger erschienen. In den Begrüßungsreden von den 1. Vorsitzenden der Freien Wähler Karlshuld und des Neuschwetzinger Schützenvereins wurde immer wieder auf frühere, teils noch bestehende, aber leider auch wieder eingeschlafene Kontakte zwischen Vereinen und Privatpersonen hingewiesen. Es war ein sehr herzlicher Empfang mit viel echter Gastfreundschaft am prämierten Maibaum. Beim traditionsreichen Maibaumwettbewerb im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen wurde der Baum des Schützenvereins zum schönsten Maibaum im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen gewählt. „Ein Pracht-Maibaum, sicherlich hat das maßstabsgerechte, nachgebaute Schwetzinger Schloss des hiesigen Hobbykünstlers Max Schell, das sich im unteren Bereich des Baumes befindet, wesentlich für die positive Entscheidung der Jury beigetragen!“ Davon waren Georg Keller und Toni Völker jedenfalls überzeugt.Einig waren sich aber auch die Freien Wähler aus Karlshuld und Schwetzingen, wenn es um den weiteren, künftigen Kontakt  geht. „Hier lässt sich etwas aufbauen“, sagten Siegfried Schäfer, ein Mitorganisator dieses Besuches von den Freien Wählern aus Neuschwetzingen und Elfriede Fackel-Kretz-Keller von der Freien Wählervereinigung Schwetzingen.
Am Abend besuchten die Schwetzinger den Festakt zum 13. Rosenfest der Karlshulder Gartenfreunde. Bei diesem Fest steht drei Tage lang die Gemeinde Karlshuld mit ihren Ortsteilen ganz im Zeichen der Rose. Der Höhepunkt an diesem Abend war das feierliche Krönungszeremoniell der neu gewählten Rosenkönigin.
Am Sonntagvormittag standen dann noch als Schmankerl die Besuche des Europäischen Spargelmuseums und des Lenbachmuseums in Schrobenhausen an. Das Europäische Spargelmuseum zeigt alles rund um das Thema Spargel: Geschichte, Botanik, Anbau, Kunst und Kuriositäten. Vieles war den Urschwetzingern zum Thema Spargel bekannt, aber der Ein oder Andere musste doch zugeben, hier wieder etwas dazugelernt oder gesehen zu haben. Einstimmige Meinung der Reiseteilnehmer war, dass Schwetzingen auch so ein Spargelmuseum braucht. Das Lenbachmuseum ist das Geburtshaus von Franz von Lenbach (1836-1904), des berühmtesten deutschen Portraitmalers des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Es zeigt frühe Arbeiten, zahlreiche Studien, Entwürfe und Bildnisse des Künstlers, aber auch Erinnerungsstücke und Mobiliar.
Nach den Museenbesuchen fuhr die Gruppe wieder nach Karlshuld zurück, um den Rosenfestumzug anzuschauen. Tausende Zuschauer säumten die Straßen und klatschten begeistert Beifall für die schön herausgeputzten Fußgruppen und die üppig geschmückten Festwägen. Mehr als 500.000 Blumen und Blüten werden zum Stecken und Bekleben der verschiedensten Motivwagen verwendet. „Wahnsinn, das kann doch nicht wahr sein, was die Vereine hier in kürzester Zeit mit tausenden, frischen Blüten auf die Beine bringen“, schwärmte das Ehepaar Moos noch auf der Heimfahrt.
Der nach dem Umzug einsetzende Regen machte den Abschied von Karlshuld und Neuschwetzingen und vielen neuen und alten Freunden etwas leichter. Einig waren sich alle: Die neue Freundschaft zwischen den Freien Wählern Karlshuld-Neuschwetzingen und Schwetzingen darf nicht abreißen.

08.05.2014

Mai-Infotreff - Artikel in der Schwetzinger Zeitung

SZ_08.05.2014_IT.pdf

02.04.2014

April-Infotreff - Artikel in der Schwetzinger Woche

SW_02.04.2014_IT.pdf

02.04.2014

April-Infotreff - Artikel in der Schwetzinger Zeitung

SZ_02.04.2014_IT.pdf

26.03.2014

Einweihung Hirschacker-Bolzplatz - Artikel in der Schwetzinger Woche

SW_26.03.2014_Bolzplatz.pdf

26.03.2014

Jahreshaupversammlung - Artikel in der Schwetzinger Woche

SW_26.03.2014_JHV.pdf

25.03.2014

Jahreshauptversammlung - Artikel in der Schwetzinger Zeitung

SZ_25.03.2014_JHV.pdf

14.03.2014

Einweihung Hirschacker-Bolzplatz - Artikel in der Schwetzinger Zeitung

SZ_14.03.2014_Bolzplatz.pdf

13.03.2014

Einweihung Hirschacker-Bolzplatz - Artikel in der Internetzeitung Schwetzingen-Lokal.de

http://schwetzingen-lokal.de/?p=3420

13.03.2014

Freie Wähler Fraktion unterstützt Anliegen des SWF 97 in Sachen "Musikcafé Montreux"

"Carsten Petzold spricht uns mit seiner Stellungnahme für das SWF 97 sprichwörtlich aus der Seele", erklärt sich die Fraktion der Freien Wähler Oliver Völker, Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Ulrike Utz und Raquel Rempp mit den Forderungen des SWF 97 in aller Gänze einverstanden. "Auch wir sehen im Bereich Kultur weitaus mehr als nur die Schwetzinger Festspiele oder das Theater am Puls. Gerade dieses vielseitige musikalische Angebot, das Herr "Pitsches" Solert mit seinem "Montreux" in den letzten Jahren immer wieder angeboten hat, trifft bei vielen Anhängern verschiedener Musikrichtungen genau den Geschmack und somit auch auf großen Zuspruch. Egal ob Klassik, Rock oder Jazz: Es ist immer für jeden etwas dabei.", so die Freien Wähler Stadträte. Das Projekt "Alla Hopp" habe mit der Kündigung an Solert rein gar nichts zu tun, bekräftigen sie. "Das sind zwei völlig voneinander unabhängige Geschichten.", erklärt Fraktionschef Oliver Völker.  "Wir haben hier einen enorm engagierten Wirt, der seit vielen, vielen Jahren die Musikszene in Schwetzingen immer wieder kreativ, lebendig und abwechslungsreich hält und den wir für die Schwetzinger Musikszene nicht verlieren wollen!". rare

12.03.2014

Wahlinfoveranstaltung im Café 501 - Artikel in der Schwetzinger Zeitung

SZ_12.03.2014_Wahlinfoveranstaltung.pdf

11.03.2014

Wahlinfoveranstaltung im Café 501 - Artikel in der Internetzeitung Schwetzingen-Lokal.de

http://schwetzingen-lokal.de/?p=3389

26.02.2014

Februar-Infotreff

http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/schwetzingen/fraktion-befurwortet-geplantes-blau-museum-1.1418178

von Raquel Rempp

 

rare. "Hauptthemen beim Infotreff der Freien Wähler: Schule, Kultur und Bebauungsplan zu neuem Quartier XXXIII"

Wie jeden Monat konnten die Besucher des Infotreffs der Freien Wähler viel über aktuell anstehende Themen in Schwetzingen erfahren: Ab dem Schuljahr 2014/2015 wird es in Oftersheim ein zentrales Werkrealschulangebot mit einer Art "Außenstelle" in Plankstadt geben, erklärten die beiden Verwaltungsausschussmitglieder Ulrike Utz und Elfriede Fackel-Kretz-Keller in den neu renovierten Räumen der Gaststätte "Rheintal" im Hirschacker, "Die entstehenden Kosten werden je nach Anzahl und Anteil der Schüler der jeweiligen Gemeinde aufgeteilt." Endlich sei es auch gelungen einen detailliert ausgearbeiteten Pachtvertrag zwischen der Stadt Schwetzingen und dem Sportverein 1898 Schwetzingen e.V. rückwirkend zum 01.01.2014 zu manifestieren, so die Freien Wähler. Es komme zu viel weniger Diskussionen und Fragen der Zuständigkeit, wenn die Dinge bereits im Vorfeld vertraglich konkret festgehalten würden. Die alten Verträge führten in der Vergangenheit immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Verein und Stadt, weil Dinge wie zum Beispiel die laufenden Kosten aus dem Betrieb nicht eindeutig geklärt waren. "Wir sind froh, dass es ab sofort klare Abgrenzungen der Verantwortlichkeiten gibt und freuen uns über diesen Neuanfang!", bekräftigt die Fraktion. Um ein weiteres Kulturangebot in Schwetzingen ging es bei der Vorstellung der Einrichtung eines "Blau-Museums" im städtischen Anwesen in der Hebelstraße 2. "Alles rund um die Farbe "Blau" wird es in diesem Museum zu sehen und zu erfahren geben." Das Museumskonzept wie auch das pädagogische Konzept, dass dem Gemeinderat durch die Vorsitzenden des Vereins Dr. Dietmar Schuth und Elfriede Lechner bereits vorgestellt wurde, überzeugte auch die Freien Wähler: "Obwohl wir uns hier an dieser Stelle auch wunderbar die Errichtung eines Spargelmuseums hätten vorstellen können, wollen wir uns einem weiteren Kulturangebot in Schwetzingen nicht versperren.", ist sich die Fraktion einig. "Wir haben trotzdem große Hoffnung, dass es uns gelingen wird an einer anderen zentralen Stelle ein Spargelmuseum zu errichten."
Raquel Rempp erklärte anschaulich anhand einer Zeichung die Aufstellung des Bebauungsplans für das geplante Quartier XXXIII. "Das Quartier XXXIII wird aus den Innenbereichen, die durch die Augusta-, Linden-, Luisen- und Mannheimerstraßen umrandet sind, bestehen. Die Fläche besteht aus 2,82 ha und bisher gibt es für diese Flächen noch keinen Bebauungsplan." Durch die Aufstellung desgleichen könne dann beispielsweise die Möglichkeit einer Wohnbebauung im Blockinnenbereich geprüft und die Vorgaben des "Gestaltrahmenplans Innenstadt" wie die ortstypische Blockrandbebauung gesichert werden. Oliver Völker erklärte die neue Regelung für Fahrradfahrer in der Mannheimerstraße: "Eines der vielen Ergebnisse des Forum "Mobiles Schwetzingen" war die Empfehlung die Fußgängerzone Mannheimerstraße von 18:00 bis 11:00 Uhr wieder für Fahrradfahrer freizugeben." Diesem Ratschlag hätten sich nicht nur Einzelpersonen, sondern der gesamte Gemeinderat angeschlossen, erklärte die Fraktion. Anfragen von Seiten der Besucher werden die Freien Wähler direkt mit den zuständigen Stellen der Verwaltung aufnehmen.

21.02.2014

Der ganz normale "WahLsinn"

von Raquel Rempp

http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/schwetzingen/der-normale-wahlsinn-1.1410972

Das "Beste" kommt wie immer zum Schluss - deswegen bitte bis zum Ende lesen und den Termin vormerken und natürlich bei den "Jungen und Wählerischen" werben:

"Der ganz normale WahLsinn - eine Wahlinfoveranstaltung der Freien Wähler für Junge und Wählerische ab 16"

Die Fraktion der Freien Wähler lädt alle Jugendliche ab 16 Jahren gemäß dem Motto der Landeszentrale für politische Bildung "Mach´s ab 16" zu ihrer Wahlinformationsveranstaltung in das "Billardcafé 501" im Langen Sand 30 ein. Am Montag, den 10. März wird es von 17:00 bis 20:00 Uhr in "jugendlicher Atmosphäre" viele Informationen rund um das Thema "Wählen gehen? Ja - Warum?" geben. "Dieses Jahr ist ein wichtiges Jahr. Zum ersten Mal dürfen sich Jugendliche ab 16 am politischen Geschehen mit ihrer Wahlstimme beteiligen. Das hat uns zu dieser Idee und zu diesem Infoabend für Jugendliche veranlasst.", erklärt Pressesprecherin und Initiatorin Raquel Rempp. Wer kenne sich denn mit 16 schon in der nicht einfachen Politiklandschaft aus? Wer weiß denn mit 16 überhaupt wie "Wählen geht"?. "Einer der Kandidaten auf unserer diesjährigen Liste ist Dr. Markus Deimann, der Politik und Erziehungswissenschaften studiert hat, akademischer Rat und Hochschuldozent ist. Er wird den Jugendlichen in einem kurzweiligen und altersgerechtem Vortrag erläutern, wieso es auch für Jugendliche wichtig ist, ihr demokratisches Wahlrecht in Anspruch zu nehmen." Fraktionsvorsitzender Oliver Völker und seine Kolleginnen werden im Anschluss alle interessanten und kommunalpolitischen Informationen rund um die Stadt Schwetzingen liefern: Was ist eine große Kreisstadt? Wer ist Oberbürgermeister und Bürgermeister? Welche Parteien und Wählervereinigungen sind im Schwetzinger Stadtrat mit wie vielen Sitzen vertreten? Welche Ziele haben die einzelnen Gruppierungen? Wie funktioniert "Wählen gehen" überhaupt?

"Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit vielen Jugendlichen, die bereit sind, sich zu informieren, sich zu beteiligen und mit ihrer Stimme auch kommunalpolitischen Einfluss zu nehmen.", so die Fraktion. Im Anschluss an den geplanten einstündigen Vortrag laden die Freien Wähler auf fünf reservierten Billardtischen zum Billardspielen ein. rare"

20.02.2014

Friedhofbegehung mit den Freien Wählern

Das Gräberfeld für die still- und fehlgeborenen "Sternenkinder"
Der "Kummerkasten"

von Raquel Rempp

rare. "Einladung der Freien Wähler zur Friedhofsbegehung mit Bürgermeister Dirk Elkemann stößt erneut auf Rieseninteresse bei den Bürgern

Selbst Bürgermeister Dirk Elkemann war ob der großen Anzahl der interessierten Bürger sichtlich überrascht: "Ich freue mich, dass so viele Menschen heute hierher gefunden haben und somit ihr Interesse in unseren Friedhof bekunden. Den Freien Wählern und natürlich auch der Stadtverwaltung liegt es sehr am Herzen, dass sich die Bürger an diesem Ort der Trauer und Begegnung so wohl wie möglich fühlen und ihre Gedanken und ihre Seele baumeln lassen können." Die Freien Wähler führten bereits seit 2004 in regelmäßigen Abständen öffentliche Friedhofsbegehungen durch, erklärte Elfriede Fackel-Kretz-Keller. Die geplante Begehung in 2013 habe aufgrund fehlender Terminfindung mit der Verwaltung nicht statt finden können. Zusammen hatten die Fraktionskollegen Ulrike Utz, Oliver Völker, Raquel Rempp und Fackel-Kretz-Keller ihr bestehendes Friedhofskonzept überarbeitet und aktualisiert, das auch an die Bürger verteilt wurde. Einige der Maßnahmen seien jedoch sehr stark "Budget abhängig", erläuterte der zuständige Mitarbeiter der Verwaltung Michael Lengler: "Wir waren sehr aktiv in den letzten Jahren, es hat sich einiges getan, einiges muss noch getan werden." Er berichtete von vielen positiven Veränderungen, wie zum Beispiel die Erweiterung des "Garten der Erinnerung", der seit Einführung der neuen Friedhofsatzung umgesetzten neuen Begräbnisformen (Baumbestattungen), die "Sanierung" der Kriegsgräber, die Erweiterung des Kindergrabfeldes um den Bereich der "Sternenkinder" für fehl- und stillgeborene Kinder, das muslimische Grabfeld, auf dem es vor einigen Wochen schon zur ersten Beisetzung kam, die Installation eines überdachten Friedhofplanes am Verwaltungsgebäude mit Anbringung eines "Kummerkastens", in dem jeder Bürger seine Kritik oder Anregung direkt einbringen könne. Bürgermeister Elkemann versicherte, dass alle Anregungen auch an die verantwortlichen Stellen weitergeleitet würden. "Eine ganz große Sache" sei die Schubkarrengarage, die auf Anregung der Freien Wählern umgesetzt wurde und mit einem Pfandsystem dafür sorge, dass keine Schubkarren "wild" in der Gegend zurück gelassen würden, lobte Anna Liebich begeistert. Stadträtin Ulrike Utz wies jedoch kritisch auf den "sehr zu wünschen übrig lassenden Zustand der Toiletten hin: "Die Toiletten sind wahrhaftig nicht in einem optimalen Zustand." Hier bestünde Handlungsbedarf, vor allem auch weil es keinerlei Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung gäbe. "Für einen Rollstuhlfahrer ist es praktisch nahezu unmöglich sich auf dem Rollkieselbelag der Seitenwege selbständig fortzubewegen." stellten die Freien Wähler nicht zum ersten Mal fest. Bürgermeister Elkemann und Michael Lengler schlossen sich der Meinung an, dass man hier unbedingt daran "arbeiten, aber auch die erforderlichen Mittel in den städtischen Haushalt stellen müsse". Ingrid Bredereck wies eindringlich darauf hin, dass sie bereits seit drei Jahren immer wieder bei allen "möglichen Stellen in der Verwaltung" darauf aufmerksam mache, dass die Friedhofswände zur Pápástraße hin mehr als kahl und unansehnlich seien". Sie regte an "Mirabellenbäume" oder andere blühende Bäume zu pflanzen. Michael Lengler sagte zu, dass geplant sei bereits in diesem Jahr noch Blumeneschen zu pflanzen. Abschließend freute sich Oliver Völker berichten zu können, dass dem Erfinder des Schwetzinger Meisterschusses Gustav Unselt zu seinem 90. Todestag am 07. September ein "Grab-und Gedenkstein" errichtet werde. Stadtarchivar Joachim Kresin sei mit den Schwetzinger "Heimatforschern" Karl Fichtner, Andreas Moosbrugger und Wilhelm Rinklef gerade dabei, die Anregung der Freien Wähler im Detail zu planen und umzusetzen. Der Tenor der Bürger war deutlich herauszuhören: "Es hat sich gelohnt, dass ihr so hinterher seid. Der Schwetzinger Friedhof kann sich inzwischen wirklich sehen lassen!"

05.02.2014

Artikel der Nominierungsveranstaltung im RHEINNECKARBLOG

http://www.rheinneckarblog.de/05/eine-starke-truppe/42150.html

03.02.2014

"Schwetzinger Frauenpower, eine starke Truppe - die Kandidaten wollen's wissen!“

Fraktionsvorsitzender Oliver Völker erklärt das neue Wahlverfahren nach Sainte-Laguë

von Raquel Rempp

„Wir können euch gar nicht sagen, wie sehr wir uns über eure Unterstützung bei der diesjährigen Kommunalwahl freuen. 26 plus vier engagierte Schwetzinger – mit den Ersatzkandidaten haben wir 15 starke Männer und 15 mal Schwetzinger Frauenpower auf unserer Liste!“, so eröffnete Elfriede Fackel-Kretz-Keller die harmonische Nominierungsveranstaltung im „Frankeneck“. Die Fraktion sei überwältigt über das große Interesse der Kandidaten, die es mit ihrer Kandidatur auch „wirklich wissen wollen“. Die Freie Wähler Fraktion habe sich in den letzten fünf Jahren durch eine kontinuierliche und transparente Pressepräsenz ausgezeichnet, so dass es vielen Bürgern möglich war, sich ein konkretes Bild über die vielen Aktivitäten und kommunalpolitischen Anstrengungen der Freien Wähler zu machen, zollte die erste Vorsitzende ihrer Vertreterin und Pressesprecherin Raquel Rempp für ihre intensive und konstante Arbeit großen Respekt." Genauso werden wir auch weiter machen!" - lautet das Fazit der Fraktion.

Einstimmig gewählt wurden die Listenplätze wie folgt vergeben: Die Liste wird auf Platz 1 angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Oliver Völker, 43, Dipl.-Betriebswirt, jahrelanger Schöffe am Landgericht Mannheim und bereits im achten Jahr amtierender Stadtrat der Freien Wähler. Er will sich verstärkt für die städteplanerische Entwicklung (Konversion, Ausbesserungswerk) einsetzen. Auf Platz 2 folgt ihm seine Vertreterin Raquel Rempp, 48, kaufm. Angestellte und ehrenamtliche Verwaltungsrichterin in Karlsruhe. Sie möchte in den kommenden Jahren auch als Vertreterin des Hirschackers weiterhin dafür sorgen, dass sich Jugendliche, Familien und Senioren „gut aufgehoben, gehört und ernst genommen“ fühlen und wird sich weiterhin neben anderen Themen intensiv mit vorrangig sozialen Themen beschäftigen. Nebenbei wies sie darauf hin, dass die Fraktion in Kürze eine Wahlinformationsveranstaltung mit dem Motto "Der ganz normale Wahlsinn - für Junge und Wählerische ab 16" in Schwetzingen plane. Platz 3 belegt Elfriede Fackel-Kretz-Keller, 50, Sozialversicherungsangestellte. Sie will sich mit ihren Fraktionskollegen zusammen für ein Spargelmuseum und Schwetzinger Kindergärten engagieren, kandidiert zudem auch für den Kreisrat. Ulrike Utz, 53, selbständig (Bäckerei Utz), folgt auf Platz 4. Ein großes Thema für sie ist die Vereinsarbeit und der Schwetzinger Einzelhandel. Mit Elke Ackermann-Knieriem, 48, selbständig (Modehaus Bräuninger), haben die Freien Wähler auf Platz 5 eine in Schwetzinger Belange sehr interessierte Kandidatin auf ihrer Liste, die sich unter anderem als zweite Vorsitzende des Stadtmarketing Vereins aktiv für die Interessen der Einzelhändler engagiert. Peter Pfau, 59, Hausmeister, folgt als weiterer Vertreter des Hirschackers auf Platz 6. Er möchte sich für die Interessen junger Familien einsetzen und kandidiert ebenfalls für den Kreisrat. Peter Lemke, 65, freier Journalist, wird sich politisch einbringen, damit Schwetzingen auch weiter liebens-und lebenswert bleibt. Er kandidiert auf Platz 7 wie auch für den Kreisrat. Platz 8 wird belegt durch den Landwirtschaftsmeister Max Brenner, 56, der sich vermehrt für die Belange der Landwirte und das Wohl aller Schwetzinger Bürger einbringen will.

Dr. Markus Deimann, 39, akademischer Rat und Hochschuldozent, der Erziehungswissenschaft und Politik in Mannheim studierte, wird sich als Experte für Bildungsforschung und international anerkanntes Mitglied der Forschungsgemeinschaft verstärkt für die Themen Bildungslandschaft und Kultur einsetzen. Er belegt Platz 9. Thomas Kreichgauer, 53, Werkzeugmacher, ebenso in Schwetzingen ein bekanntes Gesicht u. a. auch als erster Vorsitzender des Kurpfälzer Fastnachtszugkomitees, unterstützt die Freien Wähler auf Platz 10. Seine Hauptthemen werden Jugend, Familie und Verkehr sein. Ihre Frauenpower insbesondere zu den Themen Inklusion und Familie wird Andrea Rung, 36, Büroangestellte, auf Platz 11 zur Verfügung stellen. Gisela Siegel, 55, Industriekauffrau, folgt auf Platz 12. Ein bekanntes Gesicht aus Schwetzingen folgt auf Platz 13: Die Studentin der Chemie und amtierende Spargelkönigin Katharina Keller ist mit ihren 24 Jahren die zweitjüngste Kandidatin auf der Liste. Sie will die Interessen der Jugend in Schwetzingen vertreten und in die Fußstapfen ihrer Familie treten. Dr. Michael Sehling, 57, Facharzt für Arbeits-und Allgemeinmedizin möchte sich auf Platz 14 rund um sein Hauptthema "ältere Menschen in Schwetzingen" einsetzen. Antonie Kühn, 58, Busfahrerin, folgt auf Platz 15. Mit ihren 19 Jahren ist die Abiturientin Karen Wies die Jüngste auf der Liste. Sie wird verstärkt die Interessen der Jugendlichen vertreten und kandidiert auf Platz 16. Ulrich Staudt, 41, selbständiger Physiotherapeut (Via Vital), der für das körperliche Wohlbefinden vieler Schwetzinger sorgt und ein "echter Schwetzinger Bub´" ist, unterstützt die FW mit seiner Kandidatur auf Platz 17 und freut sich in der "Mannschaft dabei sein zu können". Kristin Zielusek aus dem Hirschacker, 23, Fachkraft für Lagerlogistik, folgt auf Platz 18. Sie hat vor, sich für ein barrierefreies Schwetzingen und für die Förderung der Jugendarbeit stark zu machen. Siegfried Thom, 66, selbständiger Bus-und Taxiunternehmer will sich auf Platz 19 für eine zweite Ein-und Ausfahrt in der Nordstadt einsetzen. Seine Erfahrung möchte Rolf Moos, 71, selbständiger Elektromeister, der 35 Jahre lang die Weihnachtsbeleuchtung und andere Feste in Schwetzingen "elektrifizierte" auf Platz 20 auch weiterhin der FWV zur Verfügung stellen. Petra Brunner, 47, selbständige med. Fußpflegerin und Fachkosmetikerin, sozial engagiert in Schwetzingen, folgt auf Platz 21. Koch und Metzger Bernd Preißler, 50, kandidiert auf Platz 22. Wieder ein Vertreter aus dem Hirschacker folgt auf Platz 23: Günter Proetel, 70, engagiert sich auch weiterhin für seinen Stadtteil, insbesondere für die Belange der Senioren und Behinderten und für den weiteren Ausbau des Radwegenetzes. Er kandidiert ebenso für den Kreisrat. Platz 24 wird belegt von Rentner, Theo Gramlich, 66, Platz 25 von Isabelle Huilier Morano, 45, Reitlehrerin und Platz 26 von Markus Schimmele, 37, selbständiger Zimmermeister, der sich eine größere Unterstützung für Familien mit Kindern und eine bessere Schulbetreuung wünscht. Als Ersatzkandidaten stellen sich Helga Stelzer-Javor, 59, selbständig (Gärtnerei Stelzer), Birgit Maeurer-Bosike, 43, freiberufliche Künstlerin, Dilek Kymaz, 33, Einzelhandelskauffrau und Jeroni Miguez Garcia, 19, Schüler, auf die Liste.

Der Wahlausschuss bestehend aus Heinz Ackermann, Toni Völker und Günter Rackow bestätigte, dass die Freien Wähler einen guten "Querschnitt aus allen Stadtteilen, Alters- und Berufsklassen" auf ihrer Liste hätten. "Es gibt viel zu tun - packen wir´s gemeinsam an!", freut sich die Fraktion der Freien Wähler auf eine aktive und faire Wahlkampagne.

29.01.2014

Die Freien Wähler im Dialog mit der Schwetzinger Woche

SW_29.01.2014.pdf

20.01.2014

Besonders großer Andrang im Wahljahr beim Schlachtfest der Freien Wähler – viele Stammgäste, aber auch sehr viele neue Gesichter

von Raquel Rempp

Bei ihrem diesjährigen Schlachtfest mit „sauleckeren Schweinereien rund um die Wutz“ bewies der Riesenandrang den Freien Wählern erneut, dass sie auf der richtigen Wellenlänge mit einem Großteil der Bürger zu liegen scheinen – und nicht nur, wenn es um das Essen geht.

So sagten die allerersten Besucher Jochen und Susi Schweitzer sowie Gaby und Hans Baro gleich zur Begrüßung: "Uns schmeckt nicht nur das Essen und die Stimmung, wir kommen jedes Jahr wegen der Freundlichkeit der Freien Wähler!" Darüber freuten sich der Fraktionsvorsitzende Oliver Völker und die beiden Vereinsvorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp ganz besonders.

„Die vielen Gespräche, die wir das ganze Jahr über mit Bürgern führen, zeigen uns, dass viele Bürger keinerlei Berührungsängste haben mit uns Kommunalpolitikern in Kontakt zu treten. Und das ist auch gut so“, sagte Oliver Völker. „Wir alle sind Bürger unserer Stadt und wollen schließlich nur das Beste. Wie sagen die Japaner: Gemeinsam sind wir stark und ohne die Initiativen der Bürger wäre Kommunalpolitik sicher etwas weniger spannend! Die besten Gespräche führen wir immer wieder auf unseren Festen“, meinte auch Raquel Rempp, deren Töchter Lisa, Elena und Laura auch in diesem Jahr wieder mit Herzblut im Service halfen und einige Kilometer zurück legten. Man lerne sich einfach viel besser kennen bei diesen Zusammenkünften, sind sich die Freien Wähler sicher.

Die vielen Gästen – das Josefshaus platzte auch in diesem Jahr fast aus allen Nähten – waren sichtlich angetan von dem reich-und vielfältigem Essensangebot. Ob es die deftige Wurstsuppe oder die verschiedenen Wellfleischvariationen, die gebratene Kartoffelwurst oder das Zwiebelmett war: Die Freien Wähler blickten nur in zufriedene Gesichter. Metzgermeister Heinrich Back und sein Team hatten insgesamt vier Zentner Fleisch verarbeitet, 140 Leberknödel und 50 Liter Wurstsuppe mit "Riwwelin" gekocht.

Wie jedes Jahr waren viele Stammgäste gekommen, dieses Jahr waren aber auch sehr viele neue Gesichter zu sehen, „was die Freien Wähler überaus zu schätzen wüssten“, freute sich Stadträtin Ulrike Utz, "auch über etliche Familien mit Kindern haben wir uns gefreut". Eine von den ganz neuen Gästen war Birgit Maeurer-Bosike "super Atmosphäre, nette Leute und gutes Essen".

OB Dr. Pöltl "die Freien Wähler rufen und Schwetzingen kommt!" und Bürgermeister Elkemann "hier bekommt man das Essen, das man sonst nicht überall bekommt" ließen es sich ebenso wenig nehmen, das deftige Essen zu kosten. wie Pfarrer Thomas Müller "es war nicht alles für die Wutz- aber auch nicht für die Katz" oder Stefan Krusche und Ute Bratke - der Behindertenbeauftragte der Stadt und die Sprecherin des Behindertenbeirates "wir freuen uns jedes Jahr über die Einladung der Freien Wähler" -

Die „sauleckeren Schweinereien“ aus dem Hause Back kamen auch bei MdL Manfred Kern "ich kann jetzt eine Woche nichts mehr essen" gut an. Das große und eingespielte Helferteam sorgte wie immer dafür, dass es zu keinerlei Engpässen kam. Der Schwetzinger Rudolf Becker meinte: "Ich komme nicht nur hauptsächlich wegen dem Essen, auch das nette Beisammensein gefällt mir sehr."

Ganz besonders freuten sich die Freien Wähler auch, dass die Stadtratskollegen Herbert Nerz (FDP) mit Frau Isolde, Hans-Peter-Müller (SPD) und Carsten Petzold (SWF 97) mit Frau Beatrix "super - wie immer und immer wieder gerne" da waren genauso wie die Freie Wähler Delegationen aus Ketsch, Oftersheim und Hockenheim. Entspannte und gut gelaunte Besucher, die sich das Essen schmecken lassen und die Atmosphäre genießen. "Was wollen wir mehr?“ so der Tenor der Freien Wähler.

Weihnachtsinfotreff der Freien Wähler

von Raquel Rempp

In einer gemütlichen Runde kamen die Freien Wähler traditionell zu ihrem letzten Infotreff in diesem Jahr in der „Backstube Utz“ zusammen, um bei einem gemeinsamen Abendessen das ereignisreiche Jahr Revue passieren zu lassen und die Tagesordnungspunkte der Gemeinderatsitzung zu präsentieren.

Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Ulrike Utz erläuterten die Themen des Verwaltungsausschusses, die Verabschiedung der Haushaltssatzung für 2014, die Bildung von Haushaltsresten und den Wirtschaftsplan 2014 des Eigenbetriebs Bellamar. „Was unsere Finanzen anbelangt  stehen wir zum Jahresende außerordentlich gut da.“, war die erfreuliche Botschaft. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen der Zeyher-Grundschule und des Hebelgymnasiums werden auch in den nächsten Jahren weitergeführt. Diese Maßnahmen seien für die Freien Wähler genauso wichtig und unabdingbar wie die weiteren Sanierungen der Gemeindestraßen und öffentlichen Gebäude.

Oliver Völker stellte die neuen Pläne der Stadt für die weitere Entwicklung der Konversionsflächen vor: „Die ursprünglichen Pläne, die Kilbourne Kaserne auszubauen und dann mit dem Hirschacker zu verbinden, konnte wegen der hochgeschützten Population der Bechstein-Fledermaus nicht weiter geführt werden. Ein Glück haben wir in Schwetzingen jedoch einen sehr kreativen Stadtbaumeister, der in den letzten Monaten ein neues Entwicklungskonzept erarbeitet hat.“, schmunzelte Völker und stellte die Pläne für einen neuen Stadtteil vor. „Wir werden die Verwaltung gerne beauftragen, eine neue Machbarkeitsstudie zu den neuen städtebaulichen Planungszielen erarbeiten zu lassen.“ Ebenso begrüßen es die Freien Wähler sehr, dass es bereits schon ab Ende Januar zu den ersten öffentlichen Bürgerveranstaltungen kommen soll, bei denen sich die Bürger mit ihren Vorstellungen und Vorschlägen einbringen können.

„Richtig froh sind wir, dass es nun mit der Ansiedlung der Katzenauffangstation im Eichenweg klappen wird“, erklärte er, dass die Stadt die Fläche im Eichenweg gegenüber der Badenia Hirschacker mit ca. 1600 m ² im Wege des Erbbaurechts an den Tierschutzverein Schwetzingen für einen symbolischen Pachtzins von jährlich 100 Euro vergeben wird.

Mit einem kleinen Jahresrückblick erinnerte Raquel Rempp an die vielseitigen Aktivitäten im Jubiläumsjahr der Freien Wähler: „Im Februar organisierten wir bei klirrender Kälte unseren Unterschriftenstand zum geplanten Wegfall der Bushaltestellen am Bismarck- und Schlossplatz der Linie 713.“ Außer dem traditionellen Schlachtfest, die Osterbesuche im Hebelhaus und im Kindergarten Spatzennest, die Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt mit dem FW Ausflug in die „Lochmühle“,  gab es im Jubiläumsjahr zusätzlich noch den Ausflug in die Rothaus Brauerei, das große öffentliche Familienfest in der Grillhütte, die Bürgerfahrt nach Lunéville und zum Abschluss der überaus gelungene Festakt zum 60-jährigen Bestehen im Palais Hirsch. „Alles in allem waren wir aktiv und kontinuierlich „immer in Bewegung“ im Sinne vieler Bürger und zum Wohle unserer Stadt. Und genau so werden wir weitermachen.“

Alle Berichte zu den monatlichen Infotreffs und sonstigen Aktivitäten können immer aktuell unter www.fw-schwetzingen.de eingesehen werden.

15.10.2013

Inklusion leben, nicht nur darüber sprechen - notwendige Maßnahmen im Vorfeld treffen

von Raquel Rempp

Vor den Gemeinderatsitzungen und den öffentlichen Infotreffs bespricht die Fraktion der Freien Wähler die Tagesordnung der Sitzung. „Das ist wichtig, damit wir uns und unsere Meinungen zu den einzelnen Punkten klar positionieren können." teilt Fraktionsvorsitzender Oliver Völker mit. Dass der „Technische Ausschuss" in „Bau-und Umweltausschuss" oder „Ausschuss für Technik und Umwelt" umbenannt und der bisherige „Umweltausschuss" hier integriert werden soll, begrüßen die Freien Wähler ebenso wie den weiteren Ausbau der Kindergartenangebote. „Wir sind ja froh, wenn mehr Familien mit Kindern nach Schwetzingen ziehen." Deswegen müsse Schwetzingen auch kontinuierlich das Betreuungsangebot so attraktiv wie möglich gestalten. Die dargestellten städtebaulichen Entwicklungsziele bis zum Jahr 2022 werden die Unterstützung der Freien Wähler finden, die damit einverstanden sind, dass die Verwaltung mit der Erstellung eines Gesamtentwicklungskonzeptes für Schwetzingen beauftragt wird. „Nachdem wir immer wieder mal von vielen Hirschacker Bürgern gefragt werden, wann denn die S-Bahn nun endlich komme, hoffen wir sehr, dass sie 2016 dann auch tatsächlich kommen wird.", meint Stadträtin Rempp. In der kommenden Sitzung würde es jetzt um den barrierefreien Ausbau der Haltestelle im Hirschacker gehen. „Seit 2009 sind wir regelmäßig bei den Sitzungen des Behindertenbeirates dabei. Diese Teilnahme ist uns unheimlich wichtig. Durch diese Teilnahme und Freundschaften und Kontakte zu körperlich Gehandicapten, können wir uns sehr gut in deren Lage versetzen." In den Augen der Freien Wähler mache die favorisierte Aufzuglösung nicht nur aus Kostengründen mehr Sinn. Es sei sicher einfacher für Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Eltern mit Kinderwagen oder blinde Menschen sich in einen Aufzug zu stellen als eine Rampe hinauflaufen zu müssen. Auch wenn die Frage „brauchen wir eine Aufzugsanlage überhaupt?" von Bahn und Landkreis Rhein-Neckar mit einem „Nein" beantwortet werden, weil nicht mit den für die Zuschüsse erforderlichen 1000 Fahrgästen am Tag gerechnet würde, sei es für die Freien Wähler dennoch unbedingt zu rechtfertigen, die bisher kalkulierten Kosten von 340.000.- EUR zu investieren. „Die Menschen werden älter, naturbedingt lässt die Beweglichkeit irgendwann einmal bei uns allen nach, irgendwann einmal werden wir vielleicht alle froh sein, wenn es mehr Aufzüge und barrierefreie Zugänge zu Arztpraxen, Restaurants und anderen öffentlichen Gebäude gibt. Wir sind der Meinung, dass sich diese Investition auch für eine momentane Minderheit lohnt und die Anschaffung zu rechtfertigen ist. Wenn sich jeder in die Situation hineinversetzen würde, dass er oder ein Familienmitglied vielleicht einmal selbst Betroffener ist, dann ist es für denjenigen vielleicht auch einfacher sich in die Situation derer zu versetzen, die heute schon betroffen sind.", hofft Stadträtin Rempp. „Wie sollen wir Inklusion denn sonst leben, wenn wir nicht im Vorfeld die Rahmenbedingungen dafür schaffen?"rare

14.10.2013

Kommunalwahlen 2014 – Wir machen einfach weiter wie bisher!

von Raquel Rempp

Nachdem die Freien Wähler zum Thema Kommunalwahlen in den letzten Wochen immer mal wieder angesprochen wurden, teilt Pressesprecherin Raquel Rempp wie folgt mit:

„Der aufmerksame Bürger merkt es schon: Es tut sich was in der kommunalpolitischen Landschaft. Es wird zu Podiumsdiskussionen eingeladen, manche Fraktionen stellen verschiedene Anträge, die natürlich gut beim Bürger ankommen sollen. Wir wurden die letzten Tage immer häufiger gefragt: „Was planen die Freien Wähler für die Kommunalwahl 2014?“. Unsere Antwort lautet wie folgt: Wir machen schlicht und einfach weiter bis bisher. Wir gehen davon aus, dass der interessierte Bürger aufmerksam die Kommunalpolitik der letzten Jahre mitverfolgt hat. Da wir kontinuierlich viele Kontakte zu den Bürgern pflegen und nicht nur von „Bürgernähe und politischer Transparenz“ sprechen, sondern diese auch wahrhaftig leben wissen wir auch, dass die Menschen wissen für was die Freien Wähler Schwetzingen stehen und für welche Dinge sie sich engagiert einsetzen. Uns sind bereits die kleinen Anliegen und Sorgen der Bürger wichtig, hier suchen wir gemeinsam schon nach Lösungen. Es müssen nicht immer „hochtrabende“ Anträge sein, die mitunter eher „utopisch“ für eine doch recht kleine Stadt wie Schwetzingen sind. Wir bleiben mit den Füßen auf den Boden der Tatsachen und wägen ab, was realistisch machbar ist und was nicht. Einen Bolzplatz im Hirschacker - an dem wir weiterhin dran sind - halten wir beispielsweise für realistisch machbar. Unseren Vorstellungen zufolge kann er mit relativ geringem Aufwand einen großen Nutzen für die Kinder bringen. Wir werden ganz klar unser Wahlprogramm von 2009 überarbeiten, da viele Dinge ja glücklicherweise schon umgesetzt werden konnten. Wir haben sehr viele interessierte Bürger, die bei uns kandidieren möchten und über deren Interesse bei uns mitzumachen wir uns sehr freuen. Das zeigt und bestätigt uns, dass wir die letzten Jahre mit unserem Engagement und unserer Öffentlichkeitsarbeit richtig gelegen sind. Wir sind eine motivierte, offene, aber auch kritische Fraktion, die sich nicht gegen eine gute Zusammenarbeit sträubt – ganz in Gegenteil -, jedoch aber auch sagt, wenn ihr etwas nicht passt, wenn etwas im Argen liegt. Auch das kommt – wie wir alle wissen – immer wieder mal vor. Es herrscht nicht immer eitel Sonnenschein in der Politik und auf die Missstände muss immer wieder konsequent aufmerksam gemacht werden. Auch wir selbst sind innerhalb unserer Fraktion nicht immer einer Meinung und das ist auch gut so. Bei uns darf jeder seinen Standpunkt vertreten und frei äußern. Im Sinne der Sache, sprich der Bürger und der Stadt, arbeiten wir jedoch konstruktiv zusammen. Das ist lebendige Demokratie! Wir freuen uns, wenn wir die Bürger egal welcher Altersklasse weiterhin zum Mitmachen und Mitgestalten motivieren können. Wir stehen selbst mitten im Leben und können viele Dinge, die auch unsere Bürger bewegen, nachempfinden, verstehen und gut beurteilen. Wir tragen keine Scheuklappen, sondern laufen mit offenen Augen und Ohren durch unsere schöne Heimatstadt, die wir in- und auswendig kennen. Alles in allem freuen wir uns auf die Kommunalwahlen 2014. Wir sind sehr motiviert und freuen uns auf unsere Infostände und eventuell andere kleineren Aktionen.

14.10.2013

Festschrift zum 60-jährigen Jubiläum

Festschrift_60Jahre_FWV_Web.pdf

Artikel zum 60-jährigen Jubiläum in der Schwetzinger Woche

SW_09.10.2013.pdf

Artikel zum 60-jährigen Jubiläum in der Schwetzinger Zeitung

SZ_07.10.2013.pdf

11.10.2013

Clip zu unserer 60-Jahr Feier

 http://www.youtube.com/watch?v=MfMc7Sewaxg

02.10.2013

„Vive l'amitié – es lebe die Freundschaft!“

10 Jahre ist der Schlossbrand schon her
der Leierkastenmann
die Kids beim Kürbisfest
das Rathaus von Nancy
am Place Stanislas


ein sehr herzlicher Empfang im Lunéviller Rathaus

„Nachdem unsere Bürgerfahrt vor zwei Jahren ein solch großer Erfolg war, wollten wir es uns nicht nehmen lassen den Wunsch der Bürger nach einer neuen Begegnung in Lunéville zu erfüllen“, so das Team der Reiseorganisation Günter Proetel, Oliver Völker und Raquel Rempp. Insgesamt fünfzig Personen kamen nun erneut oder auch erstmalig in den Genuss der abwechslungsreichen kulturellen Kurzreise nach Lunéville.

„Ein Novum war in diesem Jahr unser Ausflug nach Nancy am zweiten Tag und die ca. 45-minütige Stadtrundfahrt zu den historischen Sehenswürdigkeiten im „Petit Train“ – einem kleinen Touristenzug mit entsprechenden Erläuterungen der historischen Gebäude per Kopfhörer in verschiedenen Sprachen.“ teilte Stadtrat Oliver Völker stolz mit.  Kein Wunder, dass das städtebauliche Ensemble um den beeindruckenden „Place Stanislas“, der „Rue Hèrè“, den „Place de la Carrière“ sowie den „Place d'Alliance“ in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen wurde. „Ein wunderschöner Ort, bei dem man meint, die Zeit sei stehengeblieben“, schwärmten Karin Proetel und der ehemalige Stadtbaumeister Reinhard Jäntsch.

Die herzliche Empfangszeremonie am Tag zuvor im Lunéviller Rathaus war dank der sympathischen stellvertretenden Bürgermeisterin Annie Guillemot und des ersten Beigeordneten Bernard Recouvreur ein toller Einstieg ins „französische Wochenende“.

Elfriede Fackel-Kretz-Keller war auch in diesem Jahr froh, den Mitreisenden die anschließende Schloss- und Stadtführung durch Lunéville anbieten zu können: „Ich bin immer wieder von Bauten wie beispielsweise der Stadtkirche Saint Jacques fasziniert.“

Das just an diesem Wochenende stattgefundene Kürbisfest, die „Fete du Potimarron“ war besonders für die mitgereisten Kinder spannend und interessant. „Der „Leierkastenmann“ hat uns erklärt, wie die Musik aus dem Kasten kommt“, lachten die beiden zwölfjährigen Lisa Rempp und Anna Völker. „Mir haben die verschieden große Labyrinthe besonders gut gefallen.“, meinten die beiden kleineren Laura Rempp und Paula Völker. „Ich fand's klasse, dass ich mein Einrad mitnehmen und auch hier mit fahren durfte“, sagte die dreizehnjährige Tamara Ulmer.

Beim gemeinsamen Abendessen hatte jeder ausreichend Gelegenheit sich näher kennenzulernen und in gemeinsamen Gesprächen den Tag Revue passieren zu lassen. “Großes Lob an unsere Reiseleitung, wir sind schwer beeindruckt!“ waren auch Altstadtrat Toni Völker mit Ehefrau Christel begeistert.

Metzgermeister Heinrich Back, der auch in diesem Jahr für die Frühstücksverpflegung während der Buspause gesorgt hatte, war bereits zum 30. Mal in Lunéville: „Schon als Kind bin ich mit meinen Eltern hergefahren, später sogar mit dem Motorradclub. Lunéville ist praktisch schon meine zweite Heimat“, schmunzelte der ehemalige Freie Wähler Stadtrat. Sein 13-jähriger Sohn Heinrich jun. war auch wieder mit dabei und freute sich, dass viele andere Kinder mit von der Partie waren.

„Es hat einfach alles drum herum gestimmt! Die vielen Emails und die vielen Telefonate haben sich zu hundert Prozent gelohnt!“ meinten die beiden Reiseorganisatoren Oliver Völker und Raquel Rempp. „Für eine lebendige Städtepartnerschaft ist es unserer Meinung nach einfach die beste Gelegenheit für unsere Bürger mit den Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen und sozusagen „Land und Leute“ kennenzulernen.“

Wolf-Rüdiger Hartmann, der zum ersten Mal mit dabei war, brachte die Quintessenz der Reiseeindrücke und den Tenor der Mitreisenden abschließend auf den Punkt: „Magnifique, superbe, fantastique!“

20.09.2013

Überraschender Hausbesuch der Freien Wähler

Simone und Amelie Koch, Lisa Rempp, Günter Proetel

von Raquel Rempp

Auf dem im Juli statt gefundenen Mehrgenerationen- und Familienfest der Freien Wähler war vor allem für die Kinder allerlei an Spiel- und Bastelaktivitäten geboten. Unter anderem hatten die Kinder die Möglichkeit bei einem Ballonweitflug-Wettbewerb mitzumachen. Zusammen mit Günter Proetel und ihrer Tochter Lisa besuchte nun Stadträtin Raquel Rempp die dreijährige Amelie Koch im Hirschacker, um ihr den Preis für den am Weitesten geflogenen Ballon zu überreichen. "Dank der Ballongas-Spende der Firma Hornbach konnten wir es den Kindern erfreulicherweise möglich machen, Ballons steigen zu lassen. Wir alle wissen ja, wie sehr das den Kindern Spaß macht!" sagte sie bei der Begrüßung der Familie Koch. Vor lauter Aufregung traute sich die kleine Amelie Koch fast nicht, hinter der Mama hervorzulugen. Erst als Günter Proetel von seinen beiden Enkelinnen anfing zu erzählen, taute Amelie etwas auf und schaute gespannt auf das eingepackte Geschenk. "Was da wohl drin ist?" schien sie zu überlegen. "Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass so viele Postkarten zurück gesendet wurden und bedanken uns ganz herzlich bei allen Absendern." berichtete Rempp, "Amelie´s Ballon wurde in Altleiningen von Herrn Herrmann Herzog gefunden." Da das mit über 35 Kilometer die weiteste Entfernung der zurückgesandten Postkarten war, wollten es sich die Freien Wähler nicht nehmen lassen, die kleine Amelie mit einem Preis zu überraschen. Familie Koch, die vor vier Jahren aus Biberach in den Hirschacker gezogen ist, schwärmte vom Freie Wähler Familienfest: "Das war wirklich ein ganz tolles Fest. Die Kinder wollten gar nicht mehr gehen. Wir sind auch bis zum Schluss geblieben." Der Renner sei die Riesenhüpfburg gewesen, so Mama Simone Koch, die über Freunde auf das Familienfest aufmerksam wurde. Als Amelie dann endlich das Päckchen von Günter Proetel überreicht bekam, freute sie sich umso mehr, es auch gleich auspacken zu dürfen: "Ist das nicht toll: Du musst nicht bis Weihnachten warten", lachte auch die zwölfjährige Lisa Rempp. "Das haben wir in unserem Kindergarten auch!", freute sich Amelie, die den Bonhoeffer-Kindergarten besucht, sehr über das überreichte Mosaik-Steckspiel und fing gleich mit ihrem Freund Luca Beck an zu spielen. Zum Abschied bekam die Mama noch die frisch gedruckte, moderne Festschrift der Freien Wähler, die am 05. Oktober ihr 60-jähriges Bestehen in Schwetzingen feiern.

28.08.2013

Bundestagswahl ohne das "Original" Freie Wähler

von Raquel Rempp

Bundestagswahl ohne das „Original“ Freie Wähler

„Aufgrund der vielen Nachfragen von Bürgern, möchten wir folgende Zusammenhänge erklären:

Es gibt einen Landesverband Baden-Württemberg der Freien Wähler – das „Original“, der keine Partei ist und auch keine sein möchte.

„Wir bleiben die prägende kommunale Kraft im Land. Wir werden weiterhin eine sachbezogene, ideologiefreie Kommunalpolitik für unsere Bürgerinnen und Bürger machen.“, so der Landesverband, zu dem auch die Schwetzinger Freien Wähler gehören.

„Gegen unseren Willen gründete sich 2009 die Bundespartei Freie Wähler. Gegen 96 Prozent unserer Mitglieder gründete sich im Jahr 2010 auch deren Landesvereinigung, die jetzt als Freie Wähler bei der Bundestagswahl 2013 antreten. Wir wollen auf keinen Fall Partei werden und lehnen deshalb eine Kooperation mit der Freie Wähler Partei und deren Landesvereinigung in Baden-Württemberg ab.“, verdeutlich der Landesverband.

Auch Landesvorsitzender Heinz Kälberer distanziert sich klar und deutlich von den Aktivitäten der Freien Wähler Partei und fordert klare Abgrenzungen. „Die Freien Wähler auf Ortsvereins, Stadt- und Kreisverbandsebene werden für ihre Wählerinnen und Wähler das bleiben, was sie immer waren: Eine verlässliche, politische Kraft von Persönlichkeiten ohne Parteibuch und nur dem örtlichen Wohl verpflichtet. Eben: Parteilos und Kommunal!“ Mitglied im Landesverband kann auch nur werden, wenn man nicht gleichzeitig Mitglied, Funktionär, Wahlkandidat oder Abgeordneter einer politischen Partei ist. Kälberer ärgert sich, dass es einzelne Freie Wähler auf örtlicher Ebene gibt, die ganz aktuell eine Funktion bei der Freien Wähler Partei übernommen haben. „Gute Leute treten nicht als Trittbrettfahrer auf!“. Die gute jahrelange Arbeit und der gute Ruf der „Originalen“ Freien Wähler würde genommen werden, um Wähler zu werben.

Die Freien Wähler Schwetzingen schließen sich der Meinung des Landesverbandes an: „Auch wir wollen keine Partei werden und weiterhin ohne Parteibuch nur zum Wohle unserer Bürger und unserer Stadt Entscheidungen treffen und agieren können.“

 

09.08.2013

Ausflug in den Ferienpark "Lochmühle"

Die Riesenrutschbahn machte auch riesigen Spaß

von Raquel Rempp

Actionreicher Ausflug mit den Freien Wählern

Auch in diesem Jahr starteten die Freien Wähler Schwetzingen wieder mit einer Busladung fröhlicher Ferienkinder bei idealem Wetter zum Freizeitpark Lochmühle im Taunus.

Die Rufe „wann sind wir denn da?“ gab es nur selten während der rund eineinhalb stündigen Busfahrt, denn Busunternehmer Siegfried Thom hatte wieder einen spannenden Film eingelegt. Gebannt verfolgten die Kinder die actionreiche Handlung, so dass ihnen die Fahrt ganz und gar nicht lange vorkam. Dennoch konnten es die vielen Kinder kaum erwarten, bis die bereits reservierte Grillhütte bezogen wurde. Die Organisation lag auch dieses Mal wieder in den bewährten Händen von Petra Brunner: "Mir liegen Kinder unheimlich am Herzen. Deswegen machen mir die Vorbereitungen für das Ferienprogramm richtig viel Spaß und ich freue mich immer von Jahr zu Jahr auf das viele Kinderlachen!" Nach einigen Verhaltens- und Sicherheitserklärungen konnten die Kinder einzeln oder in Gruppen den gesamten Freizeitpark ergründen. Alle waren wieder dank der jährlichen Globus-Spende in knallorangenen T-Shirts und Kappen unterwegs, so dass die "Freien Wähler Kinder" schon von der Ferne zu erkennen waren. Es gab auch in diesem Jahr wirklich viel zu entdecken und auszuprobieren. Erste Attraktion war auch gleich die Achterbahn. gleich nebenan die sich wild drehenden Blumenkelche. Die Radler unter den Besuchern kamen auch auf ihre Kosten, mit der Helikopterbahn ging es strampelnd über den Park hinweg. Da bedurfte es schon strammer Waden. Im Streichelzoo mussten sich die Kinder manch aufdringlicher kleiner Ziegen oder Schafe erwehren. Die zehnjährige Selina Göres meinte aber: "Die sind ja sooooooooooooooo süß. Am Liebsten würde ich eine mit nach Hause nehmen". Eine besondere Attraktion war das Ponyreiten, das vor allem auch für Antonia Dinter eines der großen Highlights an diesem Tag war: "Ich liebe Pferde und konnte es kaum erwarten auf einem zu sitzen." Wieder einmal eine schweißtreibende Angelegenheit für Peter Lemke, der sich gemeinsam mit Petra Brunner unermüdlich um die Kinder kümmerte. Runde für Runde führten sie die Ponys, da die Kinder gar nicht genug bekommen konnten. Pünktlich zur Mittagsessenzeit waren alle mit einem Bärenhunger wieder zur Stelle. Grillmeister Bernd (Börnie) Preißler sorgte für leckere Bratwürste mit Pommes. Nachdem sich alle schnell gestärkt hatten, ging es auch schon wieder weiter. Jeder wollte die vielen Attraktionen weiter genießen.

Zum Abschluss gab es wie jedes Jahr eine Runde Eis bevor es für alle wieder Richtung Heimat ging. Manch ein Kind verschlummerte den Film, der auf der Rückfahrt lief. So anstrengend und aufregend zugleich war der Tag mit den Freien Wählern.

Petra Brunner ist sich sicher: "Auch im nächsten Jahr geht es wieder in den Freizeitpark Lochmühle."rare

 

Artikel in der Schwetzinger Woche am 24.07.2013

Artikel in der Schwetzinger Zeitung am 23. Juli 2013

Karen, Nadine und Luca bei der Arbeit
Elena als Tiger
Ponyreiten
Schorsch der Pommes-Maker
Die ersten Kids ließen gleich mal die Ballons fliegen
Malaktion mit Meikel Fuchs
Die Malresulate
Glückliche Kids
Riesenhüpfburg
Das große "Vier-Gewinnt" für die Kleinen
Bürgermeister Elkemann mit Sohn Max
Laura mit Bastelergebnissen

18.07.2013

Letzter Infotreff vor der Sommerpause

von Raquel Rempp

rare. "alla hopp“ – Verkehr und co.“

Beim letzten Infotreff der Freien Wähler vor der Sommerpause ging es nochmal richtig zur Sache.

„Same procedure as every year!“, eröffnete Elfriede Fackel-Kretz-Keller den sehr gut besuchten Infoabend im Bistro „Point“. „Zwanzig öffentliche Tagesordnungspunkte, da haben wir wie jedes Jahr zum Abschluss noch ziemlich zu ackern.“ Sie erläuterte ausführlich die Jahresrechnung 2012: So wäre Schwetzingen mit einer pro Kopf Verschuldung von ca. 225 Euro zum Jahresende vergleichsweise sehr gut dagestanden. „Dank unserer fleißigen Gewerbetreibenden und verschiedener Zuweisungen konnte wir erfreulicherweise Mehreinnahmen von 3,3 Millionen Euro verbuchen.“ Schwetzingen habe das Jahr 2012 mit einem Schuldenstand von ca. 4,9 Millionen Euro abgeschlossen und gemäß der Vorgabe des Gemeinderates keine neuen Schulden aufgenommen. Oliver Völker erklärte die erarbeiteten Leitziele des Forum „Mobiles Schwetzingen“, die unter der Leitung von Professor Dr. Hupfer nach aktiver Beteiligung der Bürger vom Verkehrsspezialisten Hupfer vorgeschlagen werden. „Wir freuen uns sehr, dass die Bürger das „Mitmach-Angebot“ derart rege und aktiv angenommen haben. Jeder hatte die Möglichkeit auf verkehrstechnische Defizite aufmerksam zu machen, sich mit eigenen Anregungen und Vorschlägen einzubringen“, so Völker. „Von über 21000 Schwetzinger Bürgern haben sich erfreulicherweise an die 350 Personen bei diesem Thema beteiligt. Das finden wir ganz super!“. Die Freien Wähler wünschen und befürworten auch weiterhin den konsequenten Bürgerdialog zum Thema „Verkehr“ in Schwetzingen. Im großen Ganzen habe Schwetzingen laut den Untersuchungsergebnissen keine wirklich gravierende Verkehrsproblematik. „Verständlicherweise hat jeder unterschiedliche Anforderungen und Wünsche. Einer will schnell ans Ziel kommen, der andere aber lieber ruhig wohnen. Hier wird von uns allen Toleranz und Empathie gefordert.“ Völker stellte verschiedene vorgeschlagene Sofortmaßnahmen vor, wie beispielsweise verschiedene Änderungen einiger Parkregelungen oder des Radverkehres. Verhältnismäßig einfache Lösungen sei es einige Ampelschaltungen zu koordinieren und dadurch zu optimieren, wie die Ampeln in der Nadler-oder Bismarckstraße, die übermäßig lange Wartezeiten verzeichnen. Das Projekt „alla Hopp“ stellte Raquel Rempp vor: „Wir möchten unbedingt, dass sich Schwetzingen für dieses Projekt bewirbt. Ein Treffpunkt für alle Generationen, an dem nicht nur der Körper trainiert werden kann. Junge wie ältere Menschen können dadurch auch trainieren, verständnisvoller und toleranter miteinander umzugehen, sich einfach besser kennenlernen. Wir drücken unserer Stadt feste die Daumen und hoffen, dass wir erfolgreich sein werden.“ Dank dem Protest der Bürger – sei es mit der Umfrageaktion der Stadt, der Schwetzinger Zeitung oder dank dem Unterschriftenstand der Freien Wähler im März – wurde die geplante Abschaffung der beiden Haltestellen am Schloss- und Bismarckplatz ad acta gelegt. „Glücklicherweise haben sich die Entscheidungsträger ihre Fehlentscheidung eingestanden.“, sagte Rempp. „ Wir werden dem Vorschlag zustimmen, die Busse der Linie 713 technisch so auszustatten, dass sie im Bedarfsfall ein „Ampelgrün“ per Funk erhalten können und es somit zu keinen Verzögerungen bei den weiteren Anschlüssen kommen wird.“ Die Fraktion der Freien Wähler ist bereit, die kalkulierten Kosten von 66.000 Euro für diese Maßnahme in die Hand zu nehmen. Abschließend wies die Fraktion auf das Famielienfest am kommenden Sonntag, den 21. Juli ab 12 Uhr in der Schwetzinger Grillhütte hin.

08.07.2013

Erfinder des "Meisterschusses" Unselt bekommt seine verdiente Anerkennung

von Raquel Rempp

Die Fraktion der Freien Wähler möchte auch weiterhin die Bürger über ihre laufenden Aktivitäten auf dem Laufenden halten.

Fraktionsvorsitzender Oliver Völker freut sich ganz besonders:

"Den Artikel von Jürgen Gruler und Karl Fichtner in der Schwetzinger Zeitung vom 22. Juni über Gustav Adolph Unselt und den "Meisterschuss" fanden wir enorm interessant und nahmen ihn zum Anlass, genauer über das Berichtete zu recherchieren. Nach Gesprächen mit Karl Fichtner und unserem Stadtarchivar Joachim Kresin sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es wirklich sehr schade wäre, diesen wahrhaftig "produktiven Sohn der Stadt" in Vergessenheit geraten zu lassen. Nach unseren Recherchen wurde das Grab des Herrn Unselt zwar abgeräumt, seine Überreste befinden sich aber weiterhin an Ort und Stelle und die Grabstelle wurde auch nicht wieder belegt." Völker und seine Fraktionskolleginnen Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Ulrike Utz und Raquel Rempp freuen sich nun umso mehr, dass der Technische Ausschuss und die Stadtspitze dem Vorschlag der Freien Wähler gefolgt sind, in Zusammenarbeit mit Stadtarchivar Kresin einen Gedenkstein mit Informationen über den "Spargelpionier" Unselt an dessen Grab zu errichten. "Wir selbst sind alle Ur-Schwetzinger beziehungsweise schon seit vielen, vielen Jahren in Schwetzingen. Daher ist es uns wie Herrn Fichtner auch sehr wichtig, dass wir denen, die in der Vergangenheit vieles für Schwetzingen getan haben auch ein ehrendes Andenken wahren.", so Völker.

Über weitere Aktionen, die die Freien Wähler gerade mit den zuständigen Stellen bei der Stadtverwaltung aufarbeiten, weiß Raquel Rempp zu berichten: "Laut Info der Stadt stünde die Sanierung des Parkplatzes am Bouleplatz im Kleinen Feld für nächstes Jahr auf der Agenda. Eine seit Langem defekte Straßenlampe - die die Anwohner liebevoll "Dr. Pöltl-Lampe" nennen - im Maschinenweg soll nun endlich repariert werden. Das Ordnungsamt kümmert sich weiter um das Thema "Kleider- und Schuhcontainer" und versucht hinsichtlich der rechtlichen und vertraglichen Gegebenheiten "Lichts ins Dunkle" zu bringen. Ebenfalls würde nun bald die Anfrage der Freien Wähler eine Überdachung für die Bushaltestelle am Stadion anzubringen in Angriff genommen werden. Nachdem viele Bedenken von gehbehinderten und älteren Bürgern zum Thema "Verlegung der Bushaltestelle an der "Wilde Mannstraße" an die Freien Wähler herangetragen wurden, wurden diese nun auch an die Verwaltung weiter gegeben. "Vielleicht gibt es ja doch noch andere Möglichkeiten, damit die Gehandicapten nicht den weiteren Weg in die Innenstadt in Kauf nehmen müssen. Alles in allem eine sehr positive Entwicklung. Dass nicht immer alles gleich und sofort geht, ist uns und den Bürgern natürlich bewusst. Wichtig ist uns jedoch, dass wir den Bürgern immer eine Rückmeldung geben können. Daher lassen wir bei unseren Anfragen auch nicht locker." schmunzelt Rempp.

04.07.2013

Großes Familienfest am 21. Juli in der Grillhütte Schwetzingen

19.06.2013

Juni Infotreff

von Raquel Rempp

 

Entscheidungen im Sinne der Allgemeinheit treffen

Reine Frauenpower beim Juni-Infotreff der Freien Wähler (FWV): Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Ulrike Utz und Raquel Rempp vertraten souverän ihren Fraktionsvorsitzenden Oliver Völker, der als Stadtvertreter in der Partnerstadt Pápa weilte, heißt es in der Pressemitteilung der FWV.

Als Mitglied des Technischen Ausschusses stellte Raquel Rempp die Bebauungsprojekte vor und deren Abwicklung vom Beschluss des Gemeinderates über die Offenlegung bis zu den dadurch eingehenden Stellungnahmen seitens der Bürger und öffentlichen Stellen. In der morgigen Ratssitzung ginge es um die Pläne für die „Westliche Scheffelstraße“, „Lange Sandäcker“ und den „Südlichen Hirschacker“.

„Es ist wichtig, dass die Stadt Bebauungspläne aufstellt. So ist es beispielsweise möglich, die Ansiedlung von Vergnügungsstätten zu steuern oder auch die Entwicklung des Einzelhandels zu ordnen und zu fördern“, erklärte Rempp. Die eingehenden Stellungnahmen würden dann von der Verwaltung eingehend geprüft und gegeneinander abgewogen. „Letztendlich werden die Entscheidungen im Sinne der Allgemeinheit getroffen. Da kann es passieren, dass einzelne Interessen im Sinne der Sache nicht berücksichtigt werden können.“

Investitionen in Schulen wichtig

Die geplante energetische Sanierungsmaßnahme der Fassade der Zeyherschule hält die FWV-Fraktion für äußerst sinnvoll und unterstützenswert: „In unsere Schulen müssen wir investieren.“

Weiter ging es mit den Erläuterungen zu der Gegenfinanzierung über- und außerplanmäßiger Ausgaben. „Wenn eingestellte Haus- haltsmittel für bestimmte Dinge aus welchen Gründen auch immer nicht benötigt wurden, können diese Mittel zur Deckung von anderen Stellen verwendet werden.“ 83 000 Euro aus solchen Mitteln würden zur Finanzierung des Radweges am Bundesbahnausbesserungswerk verwendet werden, erläuterte Rempp. Die FWV bedauern, dass sich die Eröffnung des Radweges aufgrund der beschädigten Bäume verzögern wird, sind jedoch der Meinung, dass die Verkehrssicherheit oberste Priorität hat.

Sehr gefreut hat sich die Fraktion über das großzügige Finanzierungsangebot von „Begegnungs- und Bewegungsanlagen“ durch SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp. „Wir drücken die Daumen, dass Schwetzingen hier das große Los zieht und wir mit diesem tollen Angebot Mehrgenerationen-Spielplätze installieren können. Wir sind überzeugt davon, dass solche Anlagen, in der sich Jung und Alt zusammen bewegen können, für beide Seiten nur von Vorteil sind und wünschen uns dies schon seit vielen Jahren auch für Schwetzingen.“

Ein Hoch auf den Förderverein

Rempp verwies noch auf das 20-jährige Bestehen des Fördervereins der Städtepartnerschaften, das am 6. Juli in der Grillhütte gefeiert wird: „Der Förderverein organisiert seit vielen Jahren den Transport von Hilfsgütern und hält kontinuierlich die Partnerschaften aktiv und mit großem Einsatz am Leben. Das gebührt unserer Meinung nach große Anerkennung.“ Zu Bürgeranfragen etwa zum schlechten Zustand des Parkplatzes am Bouleplatz und zum Zustand der Radwege in der Lindenstraße wird die FWV-Fraktion Kontakt mit dem Bauamt aufnehmen.

Hier unser Videoclip zum "Rothaus-Ausflug":

http://www.youtube.com/watch?v=ErsWYcIYRBY&noredirect=1

Gerhard Stratthaus begrüßt Toni Völker vor der Brauerei
die FWV-Schar auf dem Weg zum Besucherzentrum
bei der Brauereiführung
im Schalander bei Speis und Trank
Uli Staudt, Daniel Maschat, Toni Völker und Heinz Ackermann im Schalander
Gerhard Stratthaus mit seinem Präsent

24.05.2013

Ein Besuch bei der Badischen Staatsbrauerei

Freie Wähler im Hochschwarzwald

Bei Schneetreiben - und das Ende Mai - begrüßte Gerhard Stratthaus knapp 50 Freie Wähler und Freunde auf dem Parkplatz vor dem Besucherzentrum der Rothaus-Brauerei im Hochschwarzwald. „Wir liegen hier immerhin 1.000 Meter hoch“, informierte der Brauereichef.

Die Schwetzinger folgten einer Einladung des „Noch“-Brauereidirektors in den Hochschwarzwald. In knapp zwei Monaten wird er von seinem Nachfolger abgelöst, der von einer großen Stuttgarter Brauerei kommt. Auf Bitten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat Gerhard Stratthaus den Vorstandvorsitz übergangsweise übernommen. Er kehrt dann wieder auf den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden zurück, den er schon seit 1996 innehat.

Die Einladung kam vor Wochen bei einem Treffen spontan zustande. Quasi als Geburtstagsgeschenk, Dank und zugleich Anerkennung für das kommunale Engagement der Freien Wähler, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Gründungsjubiläum feiern.

Im Besucherzentrum konnte die Gruppe bei einem erstklassigen Filmbeitrag viel über das traditionsreiche Haus, die einzelnen Brauvorgänge, die hohen Qualitätsansprüche, Herstellungsprozesse und Biersorten von Rothaus erfahren. Die Badische Staatsbrauerei beschäftigt 230 Mitarbeiter und ist mit einer Produktion von ca. 880.000 hl Bier jährlich der Spitzenreiter im Ländle.

Die Freien Wähler konnten bei der anschließenden Brauereibesichtigung feststellen, dass sich hinter den wuchtigen burgähnlichen Mauern eine topmoderne Bierproduktionsstätte verbirgt. „Eins der grundlegenden Garanten des feinen Geschmacks der Rothaus-Biere ist die einzigartige Qualität unseres heimischen Hochschwarzwald-Quellwassers“, so die beiden Brauereiführerinnen Petra und Monika.

Nach der Führung ging es in den Schalander, dem Schankraum der Brauer, wo bei bester Stimmung ein deftiges Mittagessen serviert wurde und die verschiedenen Bierspezialitäten verköstigt wurden. FWV-Stadtrat und Organisator Oliver Völker bedankte sich zusammen mit den Altstadträten Heinz Ackermann und Toni Völker bei Gerhard Stratthaus für die Einladung und überreichten ihm eine schottische Whisky-Spezialität.

Auf dem Rückweg wurde noch ein Zwischenstopp am Titisee eingelegt, wo Gelegenheit bestand einen Spaziergang am See zu machen oder in einem der zahlreichen Cafés Schwarzwälder Torte zu genießen.

Bei der Weiterfahrt durch Freiburg rief Gerhard Stratthaus spontan den ehemaligen Schwetzinger Dekan und jetzigen Freiburger Dompfarrer Wolfgang Gaber an. Er ging auch ran, war aber leider gerade nicht vor Ort, sondern in Köln. Er spendete den Freien Wählern dennoch telefonisch den Segen und rief ihnen noch ein lautes Hallelujah zu.

„Eine tolle Landschaft, eine lustige Truppe, Spitzenstimmung sowie gutes Essen und Trinken - was will man mehr? Ein mehr als gelungener Ausflug“, lautete das Fazit von Günter Proetel.

15.05.2013

Mai Infotreff

von Raquel Rempp

Freie Wähler sagen NEIN zur geplanten Kostenerhöhung der Kernzeitbetreuung

„Zu einer familienfreundlichen Stadt gehört selbstverständlich ein attraktives außerschulisches Betreuungsangebot – keine Frage“ sind sich Oliver Völker, Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Ulrike Utz und Raquel Rempp einig. „Jedoch können wir uns mit der laut Beschlussvorlage „moderaten Anhebung der Betreuungsgebühr“ in dieser Form nicht anfreunden“, erklärten sie auf ihrem öffentlichen Mai Infotreff in der Gaststätte „Frankeneck“ den vielen interessierten Bürgern ihre Haltung zu diesem Tagesordnungspunkt der anstehenden Gemeinderatsitzung. „Für die Eltern der Kinder, die in der Zeit von 7.30 bis 14.00 Uhr betreut werden, bedeutet diese „Umstellung der Gebührensystematik“ zehn Euro mehr im Monat – pro Kind wohlgemerkt. 25 Prozent Erhöhung auf einen Schlag!“ Das wollen die Freien Wähler den Eltern auf keinen Fall zumuten. „Bei zwei Kindern sind das Mehrkosten von 240 Euro im Jahr. Für viele eine Menge Geld, für viele zählt jeder Euro – das ist die heutige Realität!“ Die Fraktion kann die Beweggründe der Verwaltung zum Teil nachvollziehen, erklären sich aber mit der enormen Erhöhung nicht einverstanden, da sie in den Augen der Fraktion nicht gerechtfertigt sei.  Zuerst müsse man in allen vier Grundschulen gleiche Voraussetzungen schaffen, die Hirschackergrundschule beispielsweise bietet keine Essensversorgung an. „Was uns besonders aufstößt, ist die Aussage, dass die Elternbeiratsvorsitzenden aller Grundschulen die Gebührenerhöhung mittragen würden. Von Elternbeiräten wissen wir, dass sie der Erhöhung nicht zugestimmt hätten – sofern es zu einer Abstimmung gekommen wäre“. Dies scheint jedoch nicht der Fall gewesen zu sein. „Augenwischerei unserer Meinung nach“ drückt die Fraktion ihren Unmut aus.
Dass die Sanierung des Hebelgymnasiums und der Zeyherschule in den Sommerferien nun aktiv in Angriff genommen wird, finden die Freien Wähler „ausgesprochen erfreulich“.  „Selbst die Kellerbereiche des Hebelgymnasiums werden mit der Aufzugsanlage angebunden und so wird eine barrierefreie Nutzung des kompletten Hebelgymnasiums möglich sein.“ erläuterte Oliver Völker die Sanierungspläne. „Die Installation der neuen Fensterelemente in der Zeyherschule wird uns knapp 190.000.- Euro kosten.  Wir halten diese Maßnahme unbestreitbar für erforderlich und sie erhält unsere volle Zustimmung.“ Dank dem Hinweis des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis wurde nun bekannt, dass viele öffentliche Gebäude nicht mehr den heutigen Brandschutzbestimmungen entsprechen. Oft fehle der notwendige zweite Rettungsweg oder seien einzelne Bauteile nicht feuerbeständig. Betroffen unter anderem seien die städtischen Gebäude VHS, Palais Hirsch, Stadtbücherei Nord-, Südstadt- und Hildaschule und das Hebelgymnasium. Die durch die Verwaltung geschätzten Kosten für die Sofortmaßnahmen werden auf zirka 80.000 Euro geschätzt und sollen im Nachtragshaushalt bereitgestellt werden. Ein Bürger machte auf die Vermüllungssituation der Grünanlagen rund um die Nordstadt aufmerksam.Gerade um die Nordstadtschule, am Spielplatz in der Grenzhöferstraße und den anliegenden Straßen würden sich die Wodka- und Bierflaschen, gefüllte Hundekottüten und sonstiger Müll zu einem sehr unschönen Anblick häufen. Eine andere Besucherin merkte an,  dass sich zwar in den letzten Jahren einiges auf dem Schwetzinger Friedhof getan habe, man aber in letzter Zeit auffällig beobachten könne, dass der "Schlendrian" wieder einzukehren scheine. Die Freien Wähler möchten noch in diesem Jahr gemeinsam mit OB Dr. Pöltl wieder zu einer Begehung auf dem Friedhof einladen. Eine wichtige Information betraf den weiteren vierspurigen Ausbau der B535: Schon in der nächsten Woche solle es laut Regierungspräsidium mit dem Bau weitergehen und bis Anfang 2014 rechne man mit der Fertigstellung. Abschließend wies die Fraktion auf das geplante Familienfest am 21.07. in der Schwetzinger Grillhütte hin: "Wir sind mitten in den Planungen und freuen uns, den Familien mit Kindern tolle Attraktionen wie eine Riesenhüpfburg, Ponyreiten mit der Reitschule Nathalie Eichhorn vom Reitverein Schwetzingen, Kinderschminken und vieles mehr gratis anbieten zu können." rare

08.04.2013

April- Infotreff

von Raquel Rempp

Viele Bürgeranfragen / Konkurrenzdenken beim Thema Bolzplatz fehl am Platz

Aufgrund der Minitagesordnung konnten die Besucher im „Blauen Loch" mit den Freien Wähler beim April Infotreff einen entspannten Abend verbringen. Oliver Völker informierte über zwei vorhabenbezogene Bebauungspläne für das „zentrumsnahe Wohnen Markgrafenstraße" und den „Neubau der Sparkasse Heidelberg". „Wir haben uns auf einen Fertigstellungszeitraum von dreißig Monaten für den Neubau der Sparkasse geeinigt" so Völker, „die Sparkasse wird sicher selbst ein großes Interesse haben, den Bau schnellstens fertigzubekommen." Die Freien Wähler finden es gut, dass die Stadt bei der Fassadengestaltung das letzte Wort habe. „Sollten uns die Vorschläge nicht zusagen, können wir unser Veto einlegen." Als letzten öffentlichen Punkt der anstehenden Gemeinderatsitzung stellte er die Sanierungspläne der Mietwohngebäude in der Mühlenstraße vor. „Wir sind froh, dass es dann endlich mit den dringend erforderlichen Sanierungen losgehen kann." Dafür wurden an diesem Abend umso mehr Bürgeranfragen an die Freien Wähler herangetragen: Ein Besucher machte darauf aufmerksam, dass der Verkehrsspiegel an der unübersichtlichen Kreuzung Berlinerstraße - Grenzhöferstraße viel zu klein sei und dadurch seinen eigentlichen Zweck völlig verfehle. Dem stimmten viele anwesenden Autofahrer zu. „Um hier in die Kreuzung richtig einsehen zu können, muss man sich fast den Hals verrenken!" Vielen Besuchern war an den Osterfeiertagen aufgefallen, dass vor dem SV Gelände etliche Müllberge an Kartonagen und sonstigem Baustellenmüll hinterlassen worden waren. Das sei wahrlich kein schöner Anblick gewesen, auch wenn dieser dann mit einer Plane verdeckt wurde. Einige wünschten sich stärkere Kontrollen der Stadionparkplätze, die vor allem für Busse und Wohnwagen vorgesehen seien. Hier würden mehr LKW´s abgestellt werden, die da grundsätzlich nichts zu suchen hätten. Ein großes Problem sei es für die Taxifahrer, dass es in der Vergangenheit wohl von Seiten der Stadt mehr Konzessionszusagen als vorhandene Stellplätze gegeben habe und es nun immer wieder zu massiven Engpässen käme. Eine Anfrage betraf das Thema „Bolzplatz" im Hirschacker. „Wir werden da nicht locker lassen!" versicherten die Freien Wähler. „Auch wenn sich jetzt offenbar andere Institutionen mit dem Anliegen der Eltern, das an uns herangetragen wurde, beschäftigen wollen. Wir haben weitere Plätze im Visier, die in unseren Augen sehr geeignet wären und die wir anfragen werden. Uns ist es wichtig, den Kindern diesen Platz zu schaffen. Etwaiges Konkurrenzdenken ist in unseren Augen völlig fehl am Platz." Alle anderen Anfragen werden die Freien Wähler zwecks Prüfung direkt an die zuständigen Ämter der Stadt weiter geben.

Abschließend informierte Raquel Rempp, dass die Bürgerfahrt nach Lunéville binnen kurzer Zeit ausgebucht gewesen sei: „Die Zimmer sind alle bereits reserviert, das Programm inklusiv dem Ausflug nach Nancy steht. Wir können uns auf zwei schöne Tage freuen."rare

30.03.2013

FW überreichen schokoladige und blumige Ostergrüße

Osterbesuch im KG Spatzennest
Uli mit den Kleinen
Happy Kids
Hebelhaus Besuch
Unser Blumengruß
Unsere tolle Beachflag

von Gerhard Rieger

 

FW überreichen schokoladige und blumige Ostergrüße

Neben der Kommunalpolitik gehören Aktionen wie diese zu Ostern auch zu den angenehmen Highlights die uns  allen Riesenspaß machen", sagte Stadträtin Raquel Rempp bei der kürzlichen Übergabe von 85 Osterhasen und Luftballons an die begeisterten Mädels und Jungs im "Spatzennest"-Kindergarten. Im letzten Jahr hatten sich die Freien Wähler im Bonhoeffer und St. Josef Kindergarten  im Hirschacker als frühzeitige Osterboten eingefunden und betätigt. "Wir besuchen jedes Jahr einen anderen Kindergarten", verdeutlichte "Jung"-Stadträtin Ulrike Utz, die sich fast nicht von den Kleinsten in der Krippengruppe lösen konnte. . Zusammen mit den Kindern aus der Rotkehlchen-, Spatzen-, Schwalben- und Kükengruppe freute sich auch "Spatzennest"-Leiterin Elke Heuser. "Eine tolle Idee der Freien Wählern, über die wir uns riesig freuen."   Auch Osterbote Peter Lemke kannte viele Kinder von seinen Vorlestunden und war eifrig am Verteilen der Schokohasen dabei. Die beiden Stadträtinnen der Freien Wähler Ulrike Utz und Raquel Rempp nutzten die günstige Gelegenheit und ließen sich von der Kindergartenleiterin gleich die Resultate der Umbau- und Renovierungsarbeiten im Außenbereich zeigen.  "Das war wirklich dringend nötig, dieser Investition haben die Freien Wähler gerne zugestimmt", bestätigte Rempp.  Neben den Kindern erfreuen die Freien Wähler seit Jahren auch schon die älteren Mitmenschen in der Stadt. Am heutigen Vormittag werden sich die Senioren im Hebelhaus auf den Besuch einer Freie-Wähler-Delegation einrichten können. Allerdings wird es hier keine Schokoladenhasen als Präsent geben, sondern bunte Ostereier mit einem kleinem frühlinghaften Blumengruß, der mit Sicherheit alle aufmuntern und erfreuen wird.        rie

25.03.2013

Bürgernähe als Markenzeichen

von Gerhard Rieger

Freie Wähler: Vorstand zeichnet bei Hauptversammlung langjährige Mitglieder aus / 50 Sitzungen im vergangenen Jahr

„Immer in Bewegung“ ist das Wesen der Freien Wähler und so lautet auch der Schriftzug auf ihrem neuen Windsegel, welches das Nebenzimmer des „Frankeneck“ bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung zierte. Die Stadträte und Vorstandsmitglieder Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Raquel Rempp und Oliver Völker hatten sich sinnvoll und übersichtlich in einer Powerpoint-Präsentation die Berichterstattungen eingeteilt.„Über 50 öffentliche und nicht öffentliche Sitzungen hielten uns im vergangenen Jahr sehr in Schwung“, so Oliver Völker in seinem Bericht aus dem Gemeinderat. Beispielhaft nannte er viele Bebauungspläne, das neue Mahnmal, Kinderkrippen, Stadionsanierung, Städtepartnerschaften, Weihnachtsbeleuchtung, die Straßenbahndiskussion und vieles mehr.

Unangenehme Dinge anpacken

Umfangreich auch der Bericht von Raquel Rempp aus der Fraktion:„Wir kümmern uns viel um das Straßenwesen, Ehrenamt, Behindertenbeirat, Hebelpark oder auch Friedhofsahngelegenheiten“. Außerdem würden die Menschen erkennen, wie wichtig den Freien Wählern die Bürgernähe ist, dass sie auch unangenehme Themen anpacken und sich um vieles kümmern: „Daher bekommen wir viele Tipps, Anfragen und Anregungen.“ Ähnlich umfangreich der Ausblick auf die kommenden Monate. Darunter Osteraktionen für Kinder und ältere Menschen, die gründliche Einarbeitung von Stadtrat-Nachrückerin Ulrike Utz, Ferienprogramm, die Bürgerfahrt nach Lunéville und Nancy sowie viele festliche Aktivitäten anlässlich des aktuellen 60-jährigen Gründungsjubiläums der Freien Wähler. Für den erkrankten Rolf Moos verlas Heinz Ackermann den Kassenbericht, den Dr. Michael Sehling vom Revisorenteam mit viel Lob bedachte. Kein Problem daher die Entlastung des gesamten Vorstands.

Wiederwahl des Vorstands

Relativ schnell verliefen auch die Neuwahlen. Alle Mandatsträgerkandidierten erneut und wurden eindrucksvoll ohne Gegenstimmen wieder gewählt. Bei den Ehrungen wurden Heinrich Back junior und Oliver Völker für 25-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. „Ihr wart und seid ein Glücksfall für uns“, so Elfriede Fackel-Kretz-Keller begeistert. Doris Ronellenfitsch erhielt für zehnjährige Treue ein Blumengebinde.

Die Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller (2.v.r.) zeichnete Oliver Völker, Doris Ronellenfitsch und Heinrich Back für ihre Treue zu den Freien Wählern aus. BILD: LEN

60. Jahreshauptversammlung

Hier der Link zum Bericht in der Schwetzinger Zeitung über unsere 60. JHV am 22.03.2013:

http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/schwetzingen/burgernahe-als-markenzeichen-1.965837

Hier der Link zum Videoclip unseres Schlachtfestes. Danke Meikel TV!

http://www.youtube.com/watch?v=am7N4XgAGu0&list=UUxvkaHfIlSuJ2BQ69IH09DA&index=1

11.03.2013

Riesenandrang beim Jubiläumsschlachtfest der Freien Wähler

Tolle Beachflag mit Slogan
"Full house"
Volle Konzentration bei Elena und Laura
Lisa bei der Arbeit
Heinz, Günter und Toni in action
Elfriede begrüßt die Gäste

von Raquel Rempp

„Immer in Bewegung – 60 Jahre Freie Wähler in Schwetzingen“

Es war etwas Besonderes – das Schlachtfest der Freien Wähler im Jubiläumsjahr: Das konnten die vielen Besucher bereits am Eingang des Josefshauses sehen: Eine tolle, moderne, farblich sehr ansprechende große“ Beachflag“ mit dem diesjährigen Slogan „Immer in Bewegung – 60 Jahre Freie Wähler Schwetzingen“ bewegte sich zur Begrüßung der Gäste sanft im Wind und lud zum Eintreten ein. Bereits um 10 Uhr standen die Gäste vor der Tür und baten erwartungsfroh um Einlass: Elfriede Fackel-Kretz-Keller hieß alle Gäste im Jubiläumsjahr herzlich willkommen, wünschte jedem einen guten Appetit und einen schönen Mittag im Kreise der Freien Wähler Familie. „Dieses Jahr wird ein besonderes Jahr für uns: 60 Jahre immer in Bewegung, wir haben vieles erreicht für unsere schöne Stadt und ihre Bürger!“ So wolle man auch weiter machen: Immer mit dem Ohr am Bürger im stetigen persönlichen Kontakt. „Es ist gut, dass die Personen, die uns in 2010 blockieren wollten, weg sind. So konnten wir in den letzten Jahren unserem „Freien Geist“, unseren Ideen, unseren Aktionen und unserer Kreativität „Freien Lauf“ lassen. Genauso wollen wir auch weitermachen.“ Viele Stammgäste waren auch in diesem Jahr wieder anwesend und waren voll des Lobes für die „sauischen Leckereien“ von Sternemetzger Heinrich Back: „Hier weiß ich, dass ich mit ruhigem Gewissen zuschlagen kann“ , freute sich Ottmar Bodenmüller, ein treuer Gast, der Jahr für Jahr extra aus Mannheim zu den Freien Wählern nach Schwetzingen kommt und das Essen in vollen Zügen genießt. Dank ihrem großen Helferteam in Küche, am Buffet, an der Theke und auch im Service konnte man wieder den fleißigen Nachwuchs Lisa, Elena und Laura Rempp mit Karen Wies wuseln sehen, kam es zu keinerlei Staus oder längeren Wartezeiten. Altstadträte Heinz Ackermann und Toni Völker waren wie immer auch dabei und halfen, wo Not am Mann war.„Toll auch, dass wir Stadtratskollegen aus den anderen Fraktionen immer wieder bei uns begrüßen dürfen: Bei unseren Festen ist Konkurrenzdenken glücklicherweise kein Thema.“ Freute sich Neustadträtin Ulrike Utz auch, dass viele Verwaltungsmitglieder um Bürgermeister Dirk Elkemann samt Familie anwesend waren. „Ganz besonderes klasse finden wir, dass die Freien Wähler Kollegen aus Oftersheim und eine große Delegation aus Hockenheim heute bei uns sind“ freuten sich Oliver Völker und Raquel Rempp.„Da sieht man mal, dass unsere regelmäßigen Kontakte über unsere Facebook Seite doch sehr wichtig und richtig zum Austausch und Kennenlernen sind“.

Sämtliche Termine, wie zum Beispiel das am 21.07. erstmalig stattfindende große Familienfest der Freien Wähler in der Grillhütte Schwetzingen oder die diesjährige Bürgerfahrt nach Lunéville sind immer aktuell auf der Website www.fw-schwetzingen.de ersichtlich.

06.03.2013

März Infotreff

von Raquel Rempp

"Kinder ja - aber nicht unbedingt in unserer Nähe"

Einen themenreichen und interessanten Abend verbrachten die vielen
Besucher des März Infotreffs der Freien Wähler im Nebenzimmer des
"Frankeneck": Die Fraktion berichtete über die künftige Konzeption des
Weihnachtsmarktes, über den neuen Caterer Apetito Catering für die Hebel
Mensa und über die Bebauungspläne westlich der Hockenheimer Land- und
Scheffelstrasse. Oliver Völker und seine Fraktionskolleginnen freuen sich
über die Aufnahme des "Rauchverbots" in die Spielplatzsatzung: "Dass auf
Spielplätzen nicht mehr geraucht werden soll war ein Antrag der Freien
Wähler im Dezember 2009. Die Schilder wurden bereits damals aufgestellt und jetzt wird dieser Punkt nun auch endlich in die Satzung mit aufgenommen." Zum Thema Lärmaktionsplan plädiert die Fraktion dafür, den Umgebungslärm auch weiterhin zu messen und für die künftigen Berechnungen aktuelle Verkehrszahlen zugrundezulegen.

Viele Hirschacker Kinder wünschen sich einen Bolzplatz im Hirschacker:
"`Wir lieben Kinder - am ehesten aber, wenn sie ganz weit weg von uns sind´.Leider könnte man diesen Eindruck gewinnen." berichteten die Freien
Wähler über ihre bisherigen Bemühungen. Laut OB Dr. Pöltl sei seine Idee
einen Bolzplatz auf dem städtischen Grundstück neben der
Hirschackergrundschule einzurichten auf "erheblichen Widerstand" gestoßen.
Obwohl die Freien Wähler mit Hilfe vieler engagierter Eltern zig "pro
Bolzplatz" Unterschriften von Anwohnern erhalten haben, scheint für OB Dr.
Pöltl diese Idee wohl nunmehr aus immissionsschutzrechtlichen Gründen
nicht mehr verfolgungswert zu sein. "Das bedauern wir außerordentlich, da
diese Fläche bereits seit vielen Jahren als öffentliche Spielfläche
ausgewiesen ist und sich die Kinder jetzt schon offiziell spielend darauf
aufhalten dürfen" so Raquel Rempp."Jedoch haben wir Verständnis dafür, dass dem OB hier aus juristischen Gründen wohl die Hände gebunden sind." Einer weiteren Anregung des OB´s sind die Freien Wähler gefolgt und fragten bei der Siedlergemeinschaft
Hirschacker nach dem großen Grundstück hinter dem Rheintal. Hier wurde
durch den Vorsitzenden der SGM mitgeteilt, dass "man da nicht mitmache".
Die Freien Wähler bedauern diese Absage umso mehr, weil dieses Areal in
ihren Augen ein idealer Ort gewesen wäre. Zudem hätten sich die Stadt
sowie die Freien Wähler an den Kosten beteiligt. Regelungen über
Nutzungsrechte und -zeiten hätten bei Interesse sicher ebenfalls getroffen werden
können. "Wir haben aktuell eine weitere Anfrage laufen, hier steht eine
Antwort jedoch noch aus." gibt die Fraktion noch nicht die Hoffnung auf.
"Wir hoffen aber, dass wenigstens dieser Grundstückseigentümer ein Herz für Kinder hat."

Zu erfreulicheren Themen kam es zum Schluss des Abends: Bei der
letzten Vorstandsitzung konnten die Freien Wähler als prominenten Gast
Herrn Gerhard Stratthaus begrüßen. "Wir haben uns sehr über diesen Besuch
gefreut", erzählte Elfriede Fackel-Kretz-Keller. "Die spannenden
Schilderungen von Herrn Stratthaus haben uns alle sehr beeindruckt.
Außerdem freuen wir uns, dass Herr Stratthaus auf unserem Festakt am
05.Oktober eine Rede halten wird und uns zum Jubiläum zu einer
Brauereiführung in den Schwarzwald eingeladen hat." Ganz besonders freuten sich die Freien Wähler auch, dass ihr neuestes Mitglied Isabelle Huilier-Morano, die in Schwetzingen sehr engagierte und bekannte Reitlehrerin des Reitbetriebes "Passion Cavallo" an diesem Abend anwesend war: "Ich bin schon seit Langem an der Schwetzinger Kommunalpolitik interessiert und freue mich jetzt, die Freien Wähler aktiv unterstützen zu können." rare


11.02.2013

"Mitmachen bei den Freien Wählern - Busline 713"

Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Oliver Völker und Ulrike Utz am Unterschriftenstand
Unser "Passantenstopper"

von Raquel Rempp

Schnee und Kälte am Morgen konnten die Fraktion der Freien Wähler nicht davon abhalten: Fraktionsvorsitzender Oliver Völker und seine drei Fraktionskolleginnen Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Ulrike Utz und Raquel Rempp organisierten am Marktsamstag einen Unterschriftenstand auf den Kleinen Planken zum Thema "Wegfall der Bushaltestellen am Schloss- und Bismarckplatz für die Linie 713". "Es haben uns ganz viele Bürger aus Schwetzingen und Plankstadt darauf aufmerksam gemacht, dass diese Woche keine Fragebögen in den Bussen mehr auslagen. Das war mitunter einer der Gründe für unseren heutigen Stand. Wir wollten aber auch auf die Menschen zugehen, die sich mit Internet und "Online-Fragebögen" nicht auskennen und vielleicht doch von den geplanten Maßnahmen betroffen wären." Insgesamt 217 Unterschriften konnte die Fraktion seit ihrem letzen Infotreff sammeln. "Wir wollten so vielen Menschen wie möglich die Chance zur Teilnahme ermöglichen und freuen uns sehr, dass so viele mitgemacht haben. Das hat selbst uns heute extrem überrascht!" so Neustadträtin Ulrike Utz völlig überwältigt. "Es hat uns wie immer Riesenspaß gemacht mit den Leuten ins Gespräch zu kommen und das Wetter ist dann auch noch toll geworden!" freuten sich auch Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp über den enormen Zuspruch. Bei strahlend blauem Himmel verteilte auch der engagierte Nachwuchs Lisa und Elena Rempp mit Freundin Alessia Härle schöne, gelbe Freie Wähler Luftballons und saure "Drops" an die Kinder und deren Eltern. "Wir wollen, dass andere Lösungen in Betracht gezogen und geprüft werden.

Was kostet beispielsweise der Einsatz eines weiteren Busses? Wieso ist es nicht möglich, die Rechts vor Links Regelung in Plankstadt aufzuheben und die Straße zur Vorfahrtsstraße zu machen? So schnell geben wir nicht auf, weil wir genau wissen, dass die meisten Schwetzinger nicht für den Wegfall der beiden Bushaltestellen sind!" versichert die Fraktion.

09.02.2013

Unterschriftenstand zum Thema "Buslinie 713"

von Raquel Rempp

Eine Superaktion und ein Riesenerfolg: Insgesamt 217 Unterschriften: Ein Riesendank an alle, die mitgemacht haben! Ein besonderes Dankeschön an Marina Fassner, die so lieb war und uns die Stehtische geliehen hat. Super auch von Meikel TV: Vielen Dank für die schnelle action. Klasse auch von der Schwetzinger Zeitung, dass sie uns einen Reporter geschickt hat. Freue mich schon auf die Ausgabe am Montag!
http://www.youtube.com/watch?v=neuXQY2jpbA

07.02.2013

Verabschiedung und Willkommen

Drei Generationen Völker´s und Back´s
Elfriede und Uli

von Raquel Rempp

Salut & Bienvenue bei den Freien Wählern

Der Freie Wähler Vorstand ließ es sich nicht nehmen und organisierte in einem kleinen feierlichen Rahmen eine schöne Verabschiedungsfeier für Heinrich Back jr. im neu eröffneten "UTZ Café" in der Friedrichstraße. Der Abend sollte jedoch nicht nur ein Abschied sein, sondern gleichzeitig als ein "Herzliches Willkommen" für Nachrückerin Stadträtin Ulrike Utz gelten.
Sehr bewegt erklärte Heinrich Back jr.: "Glaubt mir, ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber ich gehe euch nicht verloren. Ein richtiger Schwetzinger bleibt für immer ein Schwetzinger!". Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller verdeutlichte: "Wir wissen dein Engagement der letzen 10 Jahre sehr zu schätzen, haben aber auch vollstes Verständnis für deinen jetzigen ehrlichen Entschluss, lieber Henner!" Jemand, der sein Stadtratsmandat im Sinne der Bürger ernst nehmen wolle, müsse sich einfach auch die zeitlichen Kapazitäten freischaufeln können. Und das sei eben nicht für jedermann machbar. "Deswegen Hut ab vor deiner Ehrlichkeit!" so die Fraktion zu ihrem ausgeschiedenen Kollegen. Neu Stadträtin Ulrike Utz freut sich:"Ich freue mich sehr, dass ich so kollegial aufgenommen wurde und werde die Freien Wähler Schwetzingen weiterhin mit all meiner Kraft unterstützen. Ich möchte wie meine Fraktionskollegen Ansprechpartner für alle Bürger sein - auch für die kleinen Problemchen. Insbesondere möchte ich mich für die Vereinsthemen und die Schwetzinger Geschäftsleute engagieren. Wichtig ist mir auch, dass wir das Thema "Kindergarten" und Kinderbetreuung voran bringen." Sie sei sich absolut sicher, dass sie in ihrer Fraktion sehr gut aufgehoben sei und immer auf Rückhalt zählen könne. "Wir haben uns inzwischen so sehr zusammengeschweißt, da habe ich keinerlei Sorge!"

Kleine Anekdoten zur Vergangenheit der Freien Wähler und zur allgemeinen Belustigung an diesem Abend wussten die Altstadträte Heinz Ackermann, Toni Völker und Henrich Back sen. zu erzählen. "Das waren noch Zeiten!" lachten sie und alle Gäste stimmten in die gute Laune ein, lachten mit und lauschten den ausgesprochen spannenden Geschichten "Früher war eben alles anders!". rare

30.01.2013

Interview mit der Schwetzinger Woche

Unser Interview mit der Schwetzinger Woche - veröffentlicht am 30.01.2013,  Seite 5

SWO: „Wenn Sie 2012 Revue passieren lassen, wie fällt das Fazit der FW-Fraktion aus?“

Oliver Völker (Fraktionsvorsitzender): „Wir waren auch 2012 sehr aktiv, vor allem immer ansprechbar und ununterbrochen mit den Bürgern in Kontakt. Einigen Themen standen wir sehr kritisch gegenüber,  unter anderem der Haushaltsplanung. Besonders hat mich gefreut, dass die ursprünglichen Bebauungsplanänderungen für Vergnügungsstätten auf unsere Initiative hin im Sinne der Bürger angepasst wurden. Die Ansiedlung von Decathlon, die für bis zu insgesamt 300 Arbeitsplätze sorgen soll, halte ich für immens wichtig.  Positiv war für mich auch die Gemeinderatsentscheidung pro Studentenwohnheim.

Elfriede Fackel-Kretz-Keller: „Mir war der Ausbau der Kinderkrippen extrem wichtig und ein Glück haben wir es auf den momentanen Stand geschafft.  Wir haben viel erreicht und uns immer wieder hartnäckig für die Belange und Anliegen der Bürger eingesetzt. Das alles neben unserer “normalen“ Gemeinderats- und Berufstätigkeit. Vieles haben wir auf dem „kleinen Dienstweg“ abgearbeitet.“

Raquel Rempp (Pressesprecherin): „Genau, wie schön ist das Stadtbild in Schwetzingen doch jetzt ohne die vielen Kleider- und Schuhcontainer, auf die wir immer wieder aufmerksam gemacht hatten. Auch fand ich unsere Unterschriftenaktion zum Thema „Brückenbau B535“ sehr wichtig -  vor allem für viele Hirschacker Bürger. Wir haben viel Zuspruch und Unterstützung durch die Bürger erhalten, was sich vor allem im kontinuierlichen Mitgliederzuwachs bemerkbar gemacht hat.  Da wir uns stetig verbessern wollen, sind wir auch offen für konstruktive Kritik. Das merken die Bürger, das gefällt ihnen, das motiviert sie zum Mitmachen. Und das ist genau das, was wir beabsichtigen – ja, was unser Ziel ist: Gemeinsam MIT den Bürgern Kommunalpolitik machen. Durch unsere intensive Pressearbeit haben wir versucht, über unsere Aktivitäten zu informieren, neugierig zu machen und die Bürger einzubeziehen. Mir persönlich hat die Zusammenarbeit im „ Beirat für barrierefreies Schwetzingen“ besonders großen Spaß gemacht! Ganz wichtig war für mich, dass die Anonymen Alkoholiker eine neue Bleibe in Schwetzingen finden konnten. Das war mir sehr am Herzen gelegen.“

Die Fraktion ist sich einig, dass die Entscheidung zur Überprüfung der aktuellen Verkehrssituation in Schwetzingen durch den neuen Verkehrsgutachter Professor Hupfer und dem Forum „Mobiles Schwetzingen“ für Schwetzingen eine richtige war. „Wir sind schon sehr auf die Ergebnisse und die Empfehlungen des Professors gespannt!“

SWO: Wo besteht aus Sicht Ihrer Fraktion im neuen Jahr besonders dringend langfristiger Handlungsbedarf?

Elfriede Fackel-Kretz-Keller: „Wir müssen unbedingt den weiteren Ausbau der Kinderkrippen forcieren, um unsere Stadt so attraktiv wie möglich auch für jüngere Familien zu gestalten. Wir plädieren auch weiterhin für den stetigen Ausbau des außerschulischen Angebotes in Schwetzingen.“

Oliver Völker: „Ich möchte weiter mit meiner Fraktion für ein ampelfreies Rondell kämpfen und hoffe auf realisierbare Umsetzungen der Empfehlungen des Verkehrsgutachters.“

Raquel Rempp: „Wir könnten uns mit der Idee eines Mehrgenerationendorfes im Kasernenareal sehr gut anfreunden und falls dies aus welchen Gründen auch immer nicht möglich sein wird, könnten wir uns auch eine Mehrgenerationenansiedlung ganz zentral am alten Messplatz vorstellen. Wir Freien Wähler befürworten die Sanierung der Schulen, wie beispielsweise am Hebel-Gymnasium und die weiteren Pläne für die Schimper-Realschule. Am Herzen liegt uns insbesondere die Verwirklichung eines Bolzplatzes im Hirschacker. Das wünschen wir uns für die Hirschacker-Kinder und dafür werden wir uns einsetzen. Ebenso sind wir schon ganz gespannt auf die weiteren Entwicklungspläne der Wagenrichthalle im Areal des Ausbesserungswerkes."

SWO: Was erwarten Sie für 2013 von Seiten der Stadtverwaltung?

Elfriede Fackel-Kretz-Keller: „Als Mitglied des Verwaltungsausschusses wünsche ich mir, dass die Verwaltung unbedingt mehr Sparwille zeigt und weitere Verbesserungen zum Thema Haushaltsvorberatungen.“

Oliver Völker: „Ich erinnere an die konsequente Weiterverfolgung des Friedhofkonzepts der Freien Wähler: Es ist viel getan worden – z.B. bei Friedhofsfenster und -plan, aber wir sind noch nicht am Ziel!“

Raquel Rempp: „Wir wollen früher informiert und in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Wir alle wünschen uns alles in allem weiterhin eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung.“

SWO: Was wünschen Sie sich und den Schwetzinger Bürgern für 2013?

Die Fraktion unisono: „Wir wünschen uns, dass die Bürger die Angebote der Bürgerbeteiligung mehr nutzen würden. Wir feiern dieses Jahr unser 60-jähriges Jubiläum, d.h. wir planen unter anderem ein Familienfest, unseren Festakt am 05.10. im Palais Hirsch und anlässlich der 50-jährigen deutsch-französischen Freundschaft und aufgrund der großen Nachfrage wieder eine Bürgerfahrt nach Lunéville. Die Vorbereitungen in Kooperation mit der Stadt sind bereits am Laufen! Unserem ausscheidenden Fraktionskollegen Heinrich Back wünschen wir alles Gute und unserer neuen Fraktionskollegin Ulrike Utz wünschen wir einen guten Einstieg. Wir freuen uns sehr, dass die Nachfolge bei uns keine Frage war und sie sich sofort mit einem „Ja“ für ein Nachrücken in den Gemeinderat bereit erklärt hat. Allen unseren ehrenamtlichen Helfern, unseren Mitgliedern und den Bürgern wünschen wir ein sorgenfreies 2013. Ein ganz großes „Dankeschön“ gilt unseren Familien, die immer wieder auf uns verzichten müssen und uns den Rücken frei halten für unseren ehrenamtlichen Einsatz. Getreu unserem diesjährigen Motto „ Immer in Bewegung – dran bleiben – Mitmachen!“ werden wir auf keinen Fall in unseren Anstrengungen, etwas für die Bürger und für unsere Stadt zu bewegen, nachlassen.“

30.01.2013

Erster Infotreff im neuen Jahr

von Raquel Rempp

Reger Meinungsaustausch beim ersten Infotreff der Freien Wähler im neuen Jahr

"Eine kleine Tagesordnung werden wir in unserer ersten Sitzung im neuen
Jahr abzuarbeiten haben", begrüßte Elfriede Fackel-Kretz-Keller im neuen "Weldesaal" des Blauen Lochs. Inhaber Michael Münch musste noch etliche Stühle bringen, so groß war der Andrang der interessierten Bürger. Vordergründig ginge es um die Neubesetzung der verschiedenen Ausschüsse der beiden Nachrückerinnen Ulrike Utz und Rita Erny (CDU). "Wir freuen uns auf Ulrike als Stadtratskollegin, mit drei Frauen in der Fraktion haben die Freien Wähler enorm für den Anstieg der Frauenquote gesorgt" so die beiden Vorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp, die ihren Fraktionsvorsitzenden Oliver Völker krankheitsbedingt für diesen Abend entschuldigten. Beiden Damen wünschen die Freien Wähler einen guten Einstieg in die aktive Kommunalpolitik. "Auch im neuen Jahr haben uns viele Anliegen und Anregungen von Bürgern erreicht, die wir konsequent abarbeiten werden. Durch unsere vielen Aktivitäten kommen die Bürger auf uns zu. Sie wissen, dass auf die Freien Wähler Verlass ist," berichtete Raquel Rempp. "Wir warten nicht erst bis zu den nächsten Wahlen, sondern sind weiterhin kontinuierlich für die Bürger da." ergänzt Elfriede Fackel-Kretz-Keller und verkündete sichtlich erfreut, dass im Januar wieder drei neue Mitglieder zu den Freien Wählern gestoßen sind. Viele Anwohner vom Kleinen Feld bemängelten die Parkplatzeinfahrt vor dem Boule Platz, der zudem schlecht ausgeschildert sei. Momentan stehen vor Ort viele Container für die Spenden nach Papá und die Bürger, die diese dort abgeben wollen, stünden meistens im Matsch oder parkten auf der Rollschuhbahn oder auf dem Grünstreifen drumherum. Die Bürger schlugen vor, die "Einfahrt mit Knochensteinen" zu befestigen. Auch sei es bekannt, dass gerade an dieser Stelle viele Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern spazieren gehen.
Allerdings könne man weit und breit kein Hundekot-Tüten-Behälter finden, was sich an den vielen "Tretminen" immer wieder zeigen würde. "Wir werden den Vorschlag einen solchen Behälter im Bereich Stamnitzstraße/Brücke Leimbach aufzustellen gerne an die Verwaltung weiter geben" versprach die Fraktion der Freien Wähler. "Immer wieder kommen vor allem Eltern auf uns
zu und bedauern den "trostlosen" Zustand um die Rollschuhbahn herum." Der kleine Sandkasten sei völlig verwahrlost, der ganze Platz an sich äußerst ungepflegt. Aus diesem "nackten Betonplatz" könne man sicher einen tollen "Verkehrsübungsplatz für Fahrräder" machen, so der Vorschlag vieler
Eltern."Auch hierfür werden wir uns gemäß unserem diesjährigen Motto "Immer in
Bewegung - dran bleiben - Mitmachen" einsetzen." bestätigten die Freien
Wähler. Abschließend berichtete Reiseorganisatorin Raquel Rempp über ihre bisherigen Aktivitäten in Sachen Bürgerfahrt nach Lunéville "Oliver und ich waren schon recht fleißig am Organisieren: Dieses Jahr machen wir am zweiten Tag sogar einen Ausflug nach Nancy. Der Termin 28./29. September steht fest und wir stehen bereits intensiv mit den französischen Kollegen in Lunéville in Kontakt. Die exakten Anmeldeformalitäten folgen in Kürze."Eine hitzige Diskussion ergab sich beim Thema "Wegfall der beiden Bushaltestellen am Schloss- und Bismarckplatz". Der Tenor der Anwesenden - die zum Teil auch aus Plankstadt kamen - war "Wir Bürger können es nicht begreifen, wieso nicht erst nach anderen Lösungen gesucht wurde - wie zum Beispiel den Wegfall der Rechts vor Links Regelung in Plankstadt - bevor wir hier vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Jetzt im Nachhinein mit Erklärungen und Befragungen zu kommen, zeugt nicht von wirklich gewollter transparenter Informationspolitik und Einsatz für die Bürger!"

16.01.2013

Wegfall von Bushaltestellen an Schloss- und Bismarckplatz

 von Raquel Rempp

"Einhellige Meinung aller Beteiligten?"

Mit großem Interesse nahm die Fraktion der Freien Wähler die bereits intern kommunizierte Presseinformation der Stadt zum Thema "Verbesserungen für die Buslinie 713" zur Kenntnis. "Der Gemeinderat wurde in einer nicht-öffentlichen Sitzung vor vollendete Tatsachen gestellt, weder befragt noch um Meinung gebeten." Jeder Gemeinderat war also informiert. Aus diesem Grund hatte Walter Imhof keine "Vorahnung", sondern er wusste um die Pläne. Die anderen Stadträte hielten sich jedoch an die Verschwiegenheitspflicht der nicht-öffentlichen Sitzungen. Die Fraktion der Freien Wähler äußerte von Beginn an große Skepsis und Unmut über den geplanten Wegfall der zwei Bushaltestellen, wisse sie doch genau, dass am Schlossplatz über 50 Prozent der Busgäste ein- bzw aussteige. "Wir hatten kritisch darauf hingewiesen, dass der Weg zum Bahnhof viel beschwerlicher gerade für die älteren und gehbehinderten Fahrgäste werden würde. Mit Einkaufstüten, Rollatoren und Rollstühlen werden sie eine erheblich längere Strecke zurücklegen müssen, was wir strikt nicht befürworten!" Die erwähnten Zeitverzögerungen liegen in den Augen der Freien Wähler ausschließlich an der Tempobeschränkung und rechts vor links Regelung in Plankstadt und nicht am Schlossplatz. Denn hier geht es gerade mal um eine Strecke von etwa 150 Meter mit Tempolimit. Dafür sind die Ampeln weggefallen. Und bis zur Verkehrsänderung in Plankstadt hatte ja alles funktioniert.  "Wir sind nicht damit einverstanden, dass wir Schwetzinger und unsere Gäste für die verkehrstechnischen Fehlplanungen der Nachbarkommunen nun derart in den sauren Apfel beißen und diese an anderen Stellen festgezurrte Entscheidungen kommentarlos schlucken sollen!" so Pressesprecherin Raquel Rempp im Namen ihrer Fraktion. "Einhellige Meinung aller Beteiligten" heißt es in der Mitteilung der Stadt. Fahren denn die, die entschieden haben mit dieser Buslinie? rare

14.01.2013

Bürgeranliegen

der stark beschädigte Weg in der Sternallee

von Raquel Rempp

Bolzplatz im Hirschacker - Schwimmkurse für Grundschüler - Sanierung Straßenbelag Sternallee

"Immer in Bewegung" - so könnte ein Motto der Freien Wähler in 2013 lauten. "Wir haben auch in unserem Jubiläumsjahr vor, viel für uns Schwetzinger zu bewegen" teilt Pressesprecherin Raquel Rempp mit. Einiges könne noch nicht verraten werden, aber hinter den "kommunalpolitischen Kulissen" tue sich einiges. "Wir werden uns weiterhin für die Anliegen der Bürger einsetzen" versichern die Fraktionskollegen Oliver Völker und Elfriede Fackel-Kretz-Keller wie auch die in Kürze Stadtrat Heinrich Back - der Ende Januar aus privaten Gründen sein Mandat niederlegt - folgende Nachrückerin Ulrike Utz.

Nachdem viele Hirschacker Eltern einen fehlenden Bolzplatz in Hirschacker für ihre Kinder bemängeln, wurde dieses Anliegen nun an die Verwaltung weiter gegeben. "Wir wollen die Kinder weg vom Computer und weg vom Fernsehen haben, aber wo sollen sie zum Beispiel Fußball spielen, wenn sie nicht gerade Mitglieder der Badenia sind?" war die Frage der Eltern. Die Verwaltung prüft nun die Machbarkeit einer Einzäunung der großen Wiese vor der Hirschackergrundschule. Hierbei handelt es sich um ein großes städtisches Grundstück, das aktuell eher brach liege. "Wir hoffen sehr, dass die Idee von OB Dr. Pöltl - über die wir uns sehr gefreut haben - zeitnah umsetzbar ist" drücken die Freien Wähler die Daumen für die Kinder im Hirschacker.

Große Unterstützung der Freien Wähler, die sich mit diesem Thema bereits seit Längerem beschäftigen, findet die geplante Kostenbeteiligung der Stadt an zusätzlichen Anfängerschwimmkursen der DLRG. Das Resultat einer Umfrage der DLRG in 2009 zeigte, dass heute immer noch viel zu wenig Grundschüler schwimmen können. Mit großer Sorge beobachtet die DLRG den Rückgang der Schwimmfähigkeit der Vorschulkinder und Grundschüler im Alter bis zu 10 Jahren. "Das befürworten wir unbedingt, weil wir dieses Thema für immens wichtig halten!" ist sich die Fraktion einig.

Ein weiteres Anliegen, das an die Verwaltung zur Prüfung weiter gegeben wurde, ist der marode Zustand der Fahrbahndecke in der Sternallee. Viele Waldspaziergänger und Reiter des Reitverein Schwetzingen beklagen bereits seit Jahren die teilweise riesigen Löcher des Straßenbelages. "Wir bleiben dran!" versprechen die Freien Wähler.rare

21.11.2012

Novembertreff der Freien Wähler

von Raquel Rempp

Novembertreff der Freien Wähler – über Zahlen zum „Gewohnheitstier Mensch“ bis hin zum Thema Straßenbahn

Stadträtin Elfriede Fackel-Kretz Keller hatte einiges an Zahlen im Gepäck als sie auf dem Infoabend der Freien Wähler in der Gaststätte der Kleintierzüchter die Nachtragssatzung 2012, den Nachtragswirtschaftsplan 2012 für den Eigenbetrieb Bellamar vorstellte und über die Einführung einer umsatzbezogenen Vergnügungssteuer ab 2013 sprach. „Der tatsächliche Schuldenstand Ende 2011 belief sich auf 6,4 Mio EUR, dieses Jahr gehen wir von einem voraussichtlichen Schuldenstand von 7,2 Mio EUR zum Jahresende aus.“ erklärte sie die planmäßigen Tilgungen und geplanten Einnahmen aus Krediten. Nach den vielen Zahlen erläuterte Raquel Rempp, dass durch den geplanten Neubau eines Wohn-und Geschäftshauses der Sparkasse Heidelberg die aus städtebaulicher Sicht eher mangelhafte jetzige Situation an der Ecke Sparkasse / Wildemannstraße erheblich verbessert werden solle: „Der Neubau wird den neuesten Technik- und Umweltvorgaben entsprechen, viele bauliche Raffinessen und eine enorme Funktionalität vorweisen“ Interessant sei es, dass die Schwetzinger Architekten Roth und Fischer mit ihrer Planung auf die Linien der ursprünglich barocken Straßenzüge zurück griffen. „Da der Mensch von Natur aus ein Gewohnheitstier ist, wird sich der ein oder andere sicher umstellen müssen“, schließlich sei der Neubau „etwas völlig anderes als bisher“. Emotional wurde es beim Thema „Straßenbahnbau“. Obwohl es in der anstehenden Gemeinderatsitzung lediglich um die Abstimmung einer intensiveren „Voruntersuchung“ ginge, waren sich die Besucher einig: Keiner der Anwesenden konnte sich vorstellen, die Straßenbahn wieder „ins Leben zu rufen“, viele lehnen dieses Vorhaben als „Humbug“ komplett ab. Oliver Völker verdeutlichte: “Wir werden einer Kostenaufteilung von 2/3 Einwohner und 1/3 nach Streckenlänge bei einem möglichen Bau des geplanten Straßenbauabschnittes auf keinen Fall zustimmen!“ Mit dieser Kalkulation stimme in den Augen der Freien Wähler das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht. „Vor allem fordern wir bei dieser wichtigen und dauerhaft kostenintensiven Entscheidung ganz klar eine Bürgerbefragung.“ Erfreulicherweise konnten die Freien Wähler feststellen, dass sich das Ordnungsamt intensiv um die vielen, teilweise wild aufgestellten Kleider-und Schuhcontainer im Stadtgebiet kümmert: Die ohne Erlaubnis im Stadtgebiet aufgestellten Container wurden mit rechtlichen Hinweisen, der Nennung einer Abräumfrist und bei Nichterfüllung mit der Androhung einer Anzeige versehen.rare

23.10.2012

"Top oder Flop" beim Tafelspitzessen der Freien Wähler

Beim Markklößchen formen
Top oder Flop Stand
Börnie, Heinrich und Sabine
Spülküchenteam rund um Petra
Die "Financiers" Christa und Günter
Fleißige Servicekräfte Lisa, Karen und Elena
Heinz Ackermann, OB Dr. Pöltl, Heinrich und Elena
Bürgermeister Dirk Elkemann mit Sohn Max
Das Team

von Raquel Rempp

Tafelspitzessen der Freien Wähler „Riesen -TOP“ - auch wenn alle Gäste „abgestempelt“ wurden

Super Essen, gute Laune, klasse Atmosphäre und das alles dank dem tollen Team der Freien Wähler und vor allem dank der sympathischen Gäste. Wie jedes Jahr platzte das Josefshaus fast aus allen Nähten bei dem diesjährigen Tafelspitzessen. Früh morgens traf sich die Freie Wähler Familie in aller Herrgottsfrüh zum Kartoffelschälen und Gemüse schneiden. Selbst die Markklößchen für die feine klare Brühe wurden in eingespielter Teamarbeit mit Liebe gerollt und geformt. Metzgermeister Heinrich Back und sein Metzgerteam sorgten dafür, dass das feine Rindfleisch bis zu Beginn der Veranstaltung genau auf den Punkt zubereitet war. Aufgrund der negativen Erfahrungen hatten sich die Freien Wähler dieses Jahr entschlossen, alle Besucher gleich an der Kasse mit lustigen Stempelmotiven vor dem Einlass „abzustempeln“, was Besucher Rudolf Becker gleich zu seinem humorvollen Statement „Top sind alle Veranstaltungen der Freien Wähler - Flop ist, dass man gleich „abgestempelt“ ist“ veranlasste. Christa und Theo Gramlich an der Kasse bestätigten jedoch, dass kein Besucher etwas an der witzigen Bestempelung auszusetzen hatte. „Wie früher in der Disco“ hieß es und „können wir heute Abend damit auf die Folgeveranstaltung?“. Es hatte den Anschein, dass schon der Eintritt die vielen Besucher frohgelaunt stimmte. Die Fraktion der Freien Wähler konnten die Stadtratskollegen Carsten Petzold ( SWF 97), Dr. Hans-Joachim Förster(CDU) und Herbert Nerz (FDP), Pfarrer Thomas Müller sowie OB Dr. Pöltl und Bürgermeister Dirk Elkemann mit Sohnemann Max begrüßen, der sich begeistert über die Stempelfiguren hermachte. „Besonders haben wir uns gefreut, dass die langjährige Stadtratskollegin Kerstin Nötting (SPD) und Landrat Stefan Dallinger bei uns waren!“ so die Altstadträte Heinz Ackermann und Toni Völker. Riesig kam der „TOP oder FLOP“ Stand an: Heike Wies aus Schwetzingen findet es TOP, dass die Stadt sich mit Hilfe des neuen Verkehrsgutachters Professor Hupfer so sehr um die Wünsche und Anliegen der Bürger kümmert und ein besonders dickes Lob hatte sie für die Mitarbeiter des Generationenbüros übrig: „Das Engagement ist enorm, die Beratung hat Hand und Fuß!“ Zum ersten Mal dabei waren Jeremy Day und Maria Garcia : „Top finden wir ganz klar die gemütliche und unterhaltsame Atmosphäre hier bei den Freien Wählern, die durch ihre Veranstaltungen ein Zusammenkommen der Bürger ermöglichen - was natürlich dem ganzen kommunalpolitischen Geschehen nur gut tun kann“. Denn gerade die Gespräche untereinander seien es, die Verständnis füreinander und die beschlossenen Maßnahmen schaffen würden. „Flop“ fanden einige Besucher, dass es keine „Kerwerede und Kerweborschd“ mehr in Schwetzingen gäbe, wie auch dass „die wirkliche Altstadt Schwetzingen“ durch die ganzen Modernisierungsmaßnahmen „völlig abgeschafft wurde“. Bürgermeister Dirk Elkemann findet es „TOP“, dass er in dieser Stadt so viele Gestaltungsmöglichkeiten mit begleiten kann: „Es ist toll  mit allen beteiligten Partnern die Stadt voranzubringen. Das macht mir Spaß!“ Die beiden Vorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp sind überzeugt „Wir haben ein klasse Team, jeder packt mit an! Ein großes „Danke“ an Petra Brunner und ihr Spülküchenteam und alle anderen fleißigen Helfer rundherum“. Die Besucher Dieter Endres und Ottmar Bodenmüller brachten den Tenor der Veranstaltung auf den Punkt: „Wir hoffen, wir können noch in 20 Jahren herkommen. War wieder super!“rare

17.10.2012

Oktober Infotreff

von Raquel Rempp

Oktober Infoabend der Freien Wähler "Verträge, Vereinbarungen, Bebauungspläne und weitere Sanierungsmaßnahmen"

„Die Tagesordnung der Sitzung am Donnerstag liest sich im ersten Moment zugegebenermaßen fast etwas langweilig“ begann Fraktionsvorsitzender Oliver Völker den Infoabend der Freien Wähler in der Gaststätte der „Kleintierzüchter“ „aber das sind alles wichtige Dinge, die für die Zukunft Schwetzingens von großer Bedeutung sind.“ So erläuterte er die geplante Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren Oftersheim und Schwetzingen. Die in den Augen der Freien Wähler Sinn machende interkommunale Zusammenarbeit ermögliche dann beispielsweise eine gemeinsame Alarm- und Ausrückordnung, auch werden auf längere Sicht durch effektive Planung und Kostenregelungen entsprechende Ersparnisse erwartet. Der Ausbau des außerschulischen Betreuungsangebotes in allen vier Schwetzinger Grundschulen findet ebenfalls die Zustimmung der Freien Wähler „wir können aus eigener Erfahrung berichten, wie wichtig dieses Angebot für berufstätige Eltern ist“ berichteten die Stadträte Oliver Völker und Raquel Rempp, beide Eltern von Grundschülern und beide Vollzeit berufstätig.
Weiter wurde über die aktuellen Stände verschiedener Bebauungspläne informiert und geplante Sanierungsmaßnahmen vorgestellt: So wird in diesem Jahr noch die gesamte Dachfläche der Kolpinghalle für ca. EUR 130.000.- saniert. Auch in 2013 wird es im Hirschacker weiter mit der Kanal- und Straßensanierung gehen. Die aktuellen Arbeiten im Bereich des Ahornweges sind im vollen Gange und wie die im Hirschacker lebende Stadträtin Raquel Rempp zu berichten wusste, sind die Anwohner äußerst verständnisvoll und stehen den Arbeiten trotz teilweise enormer Einschränkungen sehr positiv gegenüber. „Einige Anwohner haben sich sogar für Monate im Voraus mit Wasserkästen und Vorräten versorgt, weil sie dank früher Information durch die Stadtverwaltung von den anstehenden Einschränkungen wussten“. Im Sommer hatten mehrere Bürger über den stark lädierten Fahrbahnrand hinter der Tompkins- Kaserne geklagt, was von den Freien Wählern an die zuständige Stelle im Bauamt weitergeleitet wurde. „Die ausgebrochene Straßenkante wurde mit Schotter aufgefüllt und abgerüttelt. Der Weg ist jetzt verbreitert, die Sturzgefahr für Radler und die Beschädigungsgefahr für Fahrzeuge ist reduziert. Eine vorübergehende Erste Hilfe, die absolut zu loben ist, aber bei Gelegenheit sollte die Teerdecke mit Bitumen ordentlich hergestellt werden“ bekamen die Freien Wähler nun durch die Bürger berichtet. Allerdings gab es erneut negative Stimmen zu der immer mehr über Hand nehmenden Aufstellung von Kleider- und Schuhcontainern im Stadtgebiet. Hier sollte sich die Stadt intensive Gedanken machen, ob die in solch kurzen Abständen aufgestellten Container, die das Stadtbild garantiert nicht verschönern, sinnvoll und tatsächlich erforderlich sind.

26.09.2012

Ende der Sommerpause

von Raquel Rempp

Erster Infotreff der Freien Wähler nach der Sommerpause - Stadtentwicklung

"Es stehen zwar viele Tagesordnungspunkte und Themen für die Sitzung am Donnerstag an, aber die meisten sind bereits im Vorfeld bearbeitet und öffentlich kommuniziert worden, so dass es bei vielem nur um die Vorstellung der Konzepte oder auch nur um Satzungsbeschlüsse geht", begann Fraktionsvorsitzender Oliver Völker den Informationsabend der Freien Wähler im "Rheintal".

Bei dem ersten Tagesordnungspunkt, dem Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus, hat die Fraktion auch weiterhin unterschiedliche Meinungen - auch zu dem vorangegangenen Prozedere - was sich am Donnerstag wohl in einem differenzierten Abstimmungsverhalten widerspiegeln wird.

Ganze vier Ordner haben die Vertragswerke zu dem Neubau des Granitzky Areals gefüllt. "Kaum zu glauben, aber der Notar wird alleine an die zwei Tage benötigen, um die Einzelheiten vorzulesen" erklärte Oliver Völker. Die Freien Wähler sind jedenfalls froh, dass es dann endlich zur Sache geht und konkret mit dem Bau angefangen werden kann.

Ebenfalls erhalten die Pläne für das geplante Studentenwohnheim die Zustimmung der Fraktion: "Wir brauchen den Platz für die Studenten, die immer mehr werden. Das Konzept und der Standort überzeugen uns. Die jungen Menschen, die aus vielen verschiedenen Orten in Deutschland kommen, sind dann nicht alleine, sondern können auch nach dem täglichen Studium gemeinsam ihre Abende verbringen. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt für ein positives Zusammenleben der Studenten."

Nach vier Jahren teilweise zähen Verhandlungen befürworten die Freien Wähler auch, dass es mit der Planung des "Zentrums nahen Wohnens in der Markgrafenstraße" konkret werden könne. "49 komplett barrierefreie 3-4 Zimmer Wohnungen, möblierte Terrassen als Begegnungsstätte für Jung und Alt, sehen wir schon fast als "Mehrgenerationenwohnort" an." verdeutlicht die Fraktion. Ganz toll finden die Stadträte der Freien Wähler den geplanten Seniorenparcours mit Fitnessgeräten und das viele Grün in der Anlage selbst.

Abschließend lobte die Fraktion unisono die gelungene Organisation und das vielseitige Angebot des Kinderfestes am Wochenende. "Hut ab und dickes Lob an das Stadtmarketing und das restliche Team. Das war spitze!"

24.07.2012

Hoch hinaus mit den Freien Wählern

Die schwindelfreien Ausflügler

von Raquel Rempp

"Beeindruckender Ausflug mit Bürgern ins Großkraftwerk Mannheim"

„Schwindelfrei und keinen Herzschrittmacher“ – das waren die Bedingungen des Großkraftwerkes auf die Anfrage von Initiator Günter Proetel, der einen für die teilnehmenden Bürger hochinformativen Ausflug nach Neckarau organisiert hatte.
„Auweia, da kann ich dann leider doch nicht mit“ bedauerte Burgos von Buchonia, der sich gerne hätte in die Welt der Technik eines Kohlekraftwerkes entführen lassen.
„Wir erhielten richtig spannende Einblicke in die Geschichte des GKW. Der Film über die einzelnen Bauabschnitte des künftigen Kraftwerkblocks 9 zeigte uns allen, wie umfassend und wie hochsensibel die ganze Thematik ist.“ so Günter Proetel.
Die Fahrt in einem riesigen Industriefahrstuhl auf das Dach von Block 7 ließ dem ein oder anderen Teilnehmer zeitweise etwas den Atem stocken, der herrliche Ausblick über die komplette Metropolregion in 103 Metern Höhe jedoch machte alles wieder wett:
Dank idealer Sichtverhältnisse konnte man bis zum Donnersberg in der Nordpfalz, zum Melibokus nach Bensheim, zu den Ausläufern des Nordschwarzwaldes und über den Speyerer Dom hinaus in die Südpfalz sehen.
„Schade, hier wäre ich gerne länger geblieben“ hörte man einige schwindelfreie Ausflügler sagen.
Wieder mit festem Boden unter den Füßen wurden alle anschließend durch die Baustelle von Block 9 geführt. Die enormen Dimensionen der Dampferzeuger, der Kühlwasserleitungen und der Haupt- und Nebengebäuden konnten ganz aus der Nähe intensiv begutachtet werden. Zu den modernsten, effizientesten und umweltfreundlichsten Kohlekraftwerkblöcken in ganz Europa wird der Block 9 gehören, der in 2014/2015 in Betrieb gehen wird. Mit ganz vielen Eindrücken und Informationen ging es dank Busunternehmer Siegfried Thom wieder sicher zurück nach Schwetzingen.

18.07.2012

Letzter Infotreff vor der Sommerpause

von Raquel Rempp

"Kinder und Jugendliche sind uns nicht egal - sie sind unsere Zukunft"


"Wir freuen uns jetzt wirklich auf die Sommerpause, die wir uns alle nach der Mammutsitzung am Donnerstag redlich verdient haben" begrüßte Stadträtin Elfriede Fackel-Kretz-Keller die interessierten Bürger im "Fäss´l". Sie erläuterte den Schwetzinger Finanzhaushalt zum Jahresende 2011, der mit knapp 6,5 Millionen Euro Schulden und mit ca. 300 Euro je Einwohner niedriger als in 2010 ausfällt. "Der Jahresabschluss des Eigenbetrieb Bellamar ergab erfreulicherweise einen Gewinn von 41.000 Euro, der als Rücklage eingestellt wird" so die erste Vorsitzende der Freien Wähler. Das KÜM (Kommunales Übergangsmanagement Schule-Beruf), das bereits vielen Schülern der Hilda Werkrealschule in den letzten fünf Jahren bei der Berufs- und Ausbildungsfindung geholfen hat, findet die klare Zustimmung der Freien Wähler Fraktion. "Im Grunde genommen sollte sich hierum auch Land und Bund kümmern. Da dies aber leider nicht der Fall ist, ist uns diese Unterstützung der Jugendlichen auf jeden Fall den städtischen Beitrag von 20.000.- Euro pro Jahr wert." erklärte Raquel Rempp. "Die Joblotsen, die den Jugendlichen helfen, leisten in Kooperation mit der Schule und dem Schulsozialarbeiter hervorragende Arbeit!"

Auch um Kinder und Jugendliche ging es bei dem Thema der Sanierung der Dusch- und Umkleidekabinen des städtischen Stadions, das heftige Diskussionen auslöste: "690.000.- Euro, das ist eine bittere Pille, die wir zu schlucken haben" so Fraktions-vorsitzender Oliver Völker. "Aber für uns gibt es nur zwei Alternativen: Schließen oder Sanieren. Da wir den Kindern und Jugendlichen weiterhin ganzjährig einen Ort für ihre Freizeitbeschäftigung bieten möchten, werden wir dieser unumgänglichen Maßnahme - wenn auch zähneknirschend - zustimmen." Ein Besucher fragte, ob ein Teil der Arbeiten nicht als ehrenamtliche Eigen-leistung des Vereins, der Eltern und Freunde erbracht werden könne, um somit die Kosten zu reduzieren. Ein anderer war der Meinung, dass ein kompletter Neubau für ca. eine Million Euro sich doch eher als die angedachte Sanierung lohne.

Mit dem Gestaltungs- und Beleuchtungskonzept der zukünftigen "Schlossgarage Schwetzingen" am Granitzky Areal können sich die Freien Wähler bestens anfreunden: "Rundherum ein klasse und zukunftsweisendes Projekt" so Oliver Völker, der die Vorberei-tung der E-Mobilität mit 77 Ladestationen in der Garage außerordentlich lobte. Die neue Weihnachtsbeleuchtung sorgte für die eine oder andere Nachfrage. Die Fraktion ist sich jedoch einig, dass es sehr schwierig sei, es jedem Geschmack Recht zu machen "Die einen wollen lieber Engel, die anderen Sterne und manch einer eher gar keine Beleuchtung". Letztendlich sei es aber so, dass die 30 Jahre alte Beleuchtung nicht mehr zu verwenden sei und die neuen Konstruktionen bis zu 75 Prozent Energie einsparen könnten.

Erneut erinnerten die Freien Wähler, dass man die überall aufgestellten Kleider- und Schuh-container abholen lassen könne: "Es stehen immer mehr Container in der Land-schaft herum. Das ist wahrhaftig kein schönes Bild." Ein Anruf beim Ordnungsamt genüge. Ein dickes Lob erhielten die fleißigen Mitarbeiter des Bauhofs, die in den letzten Tagen das Gelände um den Hirschacker Spielplatz am Marktplatz von Unkraut und anderem Unrat befreiten. rare

27.06.2012

Solidarität mit dem Hirschacker

li: Cousin Devin Alt aus Ohio und Alex Runke

von Raquel Rempp

Solidarität mit dem Hirschacker

Hunderte von Unterschriften konnten die Freien Wähler sammeln und damit den gemeinsamen Unmut über die mangelnde Kommunikations- und Transparenzbereitschaft des Regierungspräsidiums Karlsruhe in Sachen Brückenbau B535 zum Ausdruck bringen.

Der 20-jährige Alexander Runke, der Hotel Tourismus und Eventmanagement in Mannheim studiert und mit seiner Familie in Hirschacker lebt, schlug den Freien Wählern die Unterschriftslisten vor:“ Wenn nur eine oder zwei Personen ihren Unmut zeigen, bringt das mit Sicherheit weniger als wenn es Hunderte tun“, so der engagierte junge Mann. „Ob es etwas bringt, kann man im Vorfeld natürlich nicht sagen, aber gar nichts tun und nur meckern, bringt erst recht nichts!“

Er jedenfalls hat ein gutes Gefühl dabei. Besonders freuen sich die Freien Wähler über die große Solidarität der Nordstadtbürger, die sich mit einer enormen Anzahl an Unterschriften an der Gemeinschaftsaktion beteiligt haben. „Klasse!“ findet das auch Alex Runke. „In solchen Situationen ist der Zusammenhalt sehr wichtig.“

„Rheintal“ - Wirtin Helga Burkhardt freut sich auch, wenn die Durchfahrt nun endlich wieder freigegeben wird: „Viele Senioren, die von der Nordstadt mit dem Fahrrad zu mir zum Mittagstisch kommen, sind leider weg geblieben. Der Umweg war ihnen einfach zu lang und zu umständlich!“ Manche Bürger sind aus diesem Grund auch nicht mehr mit dem Fahrrad zu ihrem Training in das Fitnessstudio in den Hirschacker gefahren. Aber das ist ja bald alles Vergangenheit. Hoffentlich hebt die Brücke dann auch eine Weile, wünschen sich die Freien Wähler. Denn an was genau die extreme Verzögerung gelegen hat, hat offensichtlich niemand so ganz genau gesagt bekommen. Einen großen Dank richten die Freien Wähler an alle, die sich mit ihrem großartigen Engagement beteiligt haben, vor allem an alle Betriebe, die die Unterschriftenlisten ausgelegt haben.

Zu einem ganz anderen Thema möchten sich die Freien Wähler bei der Stadtverwaltung bedanken: Gemäß dem Motto: Was lang währt, wird endlich gut – das Friedhofsfenster ist nun tatsächlich eingebaut worden.rare

13.06.2012

Infotreff im Juni mit den FW

von Raquel Rempp

rare. Infotreff der Freien Wähler „Kanalsanierung: Kostet viel - und man sieht nichts“

„Die anstehende Gemeinderatsitzung wird nicht wirklich spannend werden“ begrüßte Fraktionsvorsitzender Oliver Völker die Besucher des Infotreffs der Freien Wähler im Café-Bistro „Point“, „da wir größtenteils über Satzungen, Ausschreibungen und Instandsetzungsarbeiten abstimmen werden.“ Die Freien Wähler befürworten, dass es nun endlich auch weiter mit der Dachsanierung der Hirschacker Grundschule gehen werde. „Wir hoffen, dass es dieses Mal ohne Verzögerungen und ohne Probleme klappen wird!“ Eine weitere Sanierungsmaßnahme, die den Hirschacker betrifft und dringend erforderlich sei, ist die für 2012/2013 geplante Kanalsanierung zwischen Vogelsang und Ahornweg. „Das günstigste Angebot beläuft sich auf knapp 590.000.- EUR. Viel Geld und man sieht nichts.“ informierte Oliver Völker.

„Besonders freut es uns, dass nun auch die SPD Schwetzingen für ein ampelfreies Rondell plädiert und uns in unserem Vorhaben, die Ampeln abzuschaffen unterstützt.„ Denn das fordern die Freien Wähler schließlich bereits seit Jahren. „ Ampelfreiheit nicht nur am Rondell, sondern auch am Friedhof durch einem Kreisel.“, so Stadtrat Völker weiter. „Dennoch wollen wir erst die Analysen des neuen Verkehrsgutachters abwarten. Es müssen erst einige Fakten auf den Tisch: Kosten, Verkehrszahlen, Auswirkungen auf andere Straßen – dann werden wir unsere Entscheidung treffen.“

Mehrere Bürger bemängeln seit Längerem den schlechten Pflegezustand des Hebelparks. „Obwohl uns die Verwaltung zugesagt hatte, dass hier ein regelmäßiger Pflegeturnus eingerichtet werden solle, scheint sich diesbezüglich bisher leider nicht viel getan zu haben“ bedauerte Raquel Rempp.

Ein weiteres Thema war der Brückenbau an der B535 in Richtung Hirschacker. Inzwischen liegen schon an verschiedenen Orten (Nordstadtapotheke, Bäckerei Utz, Friseur Winkler, Zeitschriften- Kiosk Heuss in der Nordstadt, Nah & Gut, Gaststätte „Rheintal„ ) Unterschriftslisten aus, die direkt an das Regierungspräsidium geschickt werden sollen. Weitere werden folgen. „Bisher haben wir bereits an die 200 Unterschriften in zwei Wochen. Wir haben unsere Zweifel, ob die zugesagte Fertigstellung der Brücke bis Ende Juni eingehalten werden kann“ sind die Freien Wähler weiterhin skeptisch den Zusagen der Behörden gegenüber. „Selbst wenn es sich hierbei nicht um eine „hausgemachte Schwetzinger Bausstelle“ handelt, liegt uns doch viel daran, dass der Hirschacker wieder seine gewohnte Anbindung nach Schwetzingen erhält.“

Eine weitere aktuelle Anfrage aus dem Hirschacker betraf den Weg entlang der Tompkins Kaserne in Richtung Häckselplatz: Hier sei der Teerweg am rechten Fahrbahnrand stark auf einer langen Fläche ausgebrochen und die Teerstücke lägen auf und neben dem Weg, was eine Gefahr für Rad- und Autofahrer darstelle.

Für den Informationsausflug mit Führung ins Großkraftwerk Mannheim am Freitag, 13.07. 14.30 Uhr sind noch wenige Plätze frei. Interessenten mögen sich bitte telefonisch an Günter Proetel unter der Telefonnummer 25797 oder per E-Mail: Guenter.proetel@online.de wenden.

Elfriede Fackel-Kretz-Keller kündigte an, dass die Freien Wähler im nächsten Jahr wieder einen Ausflug nach Lunéville anbieten werden: „Wir hatten bereits so viele Anfragen, da kommen wir gar nicht umhin als dem Wunsch unserer Bürger zu entsprechen.“

Info: Die Internetadresse der Freien Wähler Homepage lautet aktuell www.fw-schwetzingen.de (nicht mehr fwv).

09.05.2012

Mai Infotreff

von Raquel Rempp

Infotreff der Freien Wähler: Sanierung – Konversion – Modernisierung    

Wieder einmal konnten sich die an der Schwetzinger Kommunalpolitik interessierten Bürger beim öffentlichen Infotreff der Freien Wähler im „Blauen Loch“ über die Themen der anstehenden Gemeinderatsitzung informieren. Fraktionsvorsitzender Oliver Völker erläuterte  verständlich die geplanten Bauvorhaben am Städtischen Stadion: „Wir freuen uns, dass es voran geht. Ein Hallenspielplatz hat uns in Schwetzingen noch gefehlt. Wir sind sicher, dass dieses Angebot sehr gut vor allem bei Familien mit Kindern ankommen wird.“ Kurzweilig und informativ wurde über die geplante Sanierungsmaßnahme am „Bundesausbesserungswerk Süd“ berichtet. Elfriede Fackel-Kretz Keller brachte den Zuhörern die Themen des Verwaltungsausschusses näher.

Ein weiteres Thema war die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in der Linden- und Kurfürstenstraße: Es sollen moderne LED Leuchtensysteme eingesetzt werden, die künftig 47 Prozent weniger Strom verbrauchen sollen. „Strom sparen wollen und müssen wir alle, deswegen befürworten wir diese Modernisierungsmaßnahme.“ teilte Mitglied des Technischen Ausschusses Raquel Rempp mit.
Bei der Gelegenheit teilte sie auch mit, dass am Friedhof nun auch ein Friedhofsplan zur besseren Orientierung aufgestellt wurde. „Sehr übersichtlich und modern direkt vor dem Verwaltungsgebäude mit Überdachung-sogar mit Sitzgelegenheit“, lobten die Freien Wähler die Arbeit des Bauamtes.

Ein weiteres Thema der Gemeinderatsitzung wird die Zustimmung zum Entwurf der „Kooperationsvereinbarung Kilbourne Kaserne“ zwischen der BImAa (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) und der Stadt Schwetzingen sein. „Hier geht es jetzt lediglich um die Kooperationsvereinbarung, also nicht um konkrete Bebauungspläne oder ähnliches.“ erklärte die Fraktion der Freien Wähler „die bisher erarbeitete Studie kam zu dem Ergebnis, dass für die Kilbourne Kaserne nur eine Wohnbebauung in Frage käme. Außer einer Renaturierung natürlich.“ Die Freien Wähler stehen beiden Alternativen offen gegenüber. Eine Wohnbebauung wäre aus städtischer Sicht eine große Chance, Neubürger anzusiedeln und dadurch Steuereinnahmen zu erzielen. Gerade für junge Familien wäre die Anbindung in den Hirschacker mit den zwei Kindergärten und der Grundschule ideal. Sollte die weitere Untersuchung jedoch ergeben, dass eine Bebauung aus arten- und naturschutzrechtlichen Gründen nicht möglich wäre, könnten sich die Freien Wähler auch mit der Idee der Renaturierung anfreunden. Allerdings haben die Freien Wähler in der Zwischenzeit viele kritische Stimmen – gerade aus dem Hirschacker – zum Beschluss der Vergnügungsstättenkonzeption erhalten. Viele Hirschacker Bürger weigern sich in Wohnortnähe gewisse „Etablissements“ zu akzeptieren. „Viele haben deswegen große Bedenken, dass bei einer eventuellen Wohnbebauung der Kilbourne Kaserne überhaupt genügend Interessenten da wären.“ Bürgermeister Dirk Elkemann hatte jedoch auf der letzten Sitzung vorgeschlagen, die Anregungen aus dem Gremium zu prüfen, da es im Zuge des Verfahrens noch Korrekturmöglichkeiten gäbe.

Die Freien Wähler werden am Freitag, den 13.07. eine Besichtungsfahrt mit Führung ins Großkraftwerk Mannheim anbieten. Um frühe Anmeldung bei Günter Proetel wird gebeten: Telefonisch unter der Nummer 06202-25797 oder per email: guenter.proetel@online.de.   rare

08.04.2012

Freie Wähler - Osterhasen im Hebelhaus

Ute Bratke freut sich über den Ostergruß der FW
"Schön war´s"

von Raquel Rempp

Kaum zu glauben wie sich viele Menschen über kleine von Herzen kommende Gesten freuen können: Auch in diesem Jahr hatten sich die Freien Wähler am Ostersamstag Zeit für die Bewohner des Hebelhauses genommen:

Wie immer mit dabei der fleißige Nachwuchs, Lisa, Elena, Laura, Alessia und Lukas, der tags zuvor viele bunte Tulpen liebevoll zu schönen Blumensträüßchen gebündelt hatte und es kaum erwarten konnte den vielen bereits bekannten "Senioren" eine Osterfreude bereiten zu können. Die schönen Osterflyer mit einem immer wieder neuem Ostergruß der Freien Wähler dekorierten auch in diesem Jahr die schönen Blümchen.

Die bunt bemalten von Bäckereichefin Uli Utz gesponserten Ostereier fanden auch wieder ihre freudigen Abnehmer. Die schon am morgen gut gelaunte Freie Wähler Delegation plauderte mit den vielen von den letzten Besuchen bekannten Gesichtern. "Schön, ich habe schon auf Sie gewartet", freute sich Ute Bratke, Sprecherin des Behindertenrats in Schwetzingen. "und auch dieses Jahr erwischen Sie mich im Bett" lachte sie.

Die beiden Vorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp sind wie immer stolz auf ihre tolle Mannschaft: "Da muss man nicht lange fragen: Es ist jeder gleich dabei. Ein großes Dankeschön an unsere neue Beisitzerin Sabine Englert, die sich mit ihren beiden Söhnen eifrig engagiert und uns in unseren Aktivitäten unterstützt!" Sigges Thom, Theo Gramlich, Uli Utz und Ingrid Rempp unterhielten sich angeregt mit den Bewohnern, die sich sichtlich über den Besuch freuten. "Schön, dass die Freien Wähler Jahr für Jahr an uns denken. Das ist wirklich nicht immer selbstverständlich in unserer heutigen Zeit!" war der Tenor.

06.04.2012

Freie Wähler spielen Osterhase in den Kindergärten

im evangelischen Kindergarten
im katholischen Kindergarten
ein ganzer Wagen Osterhasen
die Suche geht los
Kleine Pause bei den Großen

von Raquel Rempp

Wem hat es mehr Spaß gemacht? Den Freien Wählern oder den vielen Kindern der beiden Kindergärten im Hirschacker?

Jedenfalls ist die Überraschung der Freien Wähler Osterhasen gelungen und ein Glück haben die Freien Wähler auf ihren eigenen Nachwuchs gehört: Die hatten nämlich den Erwachsenen geraten die mit den FW Luftballons dekorierten Häschen ordentlich im Garten zu verstecken und nicht einfach so zu überreichen. Denn das wäre doch langweilig für die Kleinen...

Und genau das war es dann auch, was den ganz Kleinen so richtigen Spaß bereitet hat. Die Suche nach den Häschen.

Das war vielleicht ein wildes Gewusel... und wie groß war die Freude erst als die ersten Häschen gefunden waren: " Ich hab´ einen".. "ich auch".. und "da ist noch einer"... hörte man die Kinder die ganze Zeit rufen.

Die beiden Kindergartenleiterinnen Corinna Prismantas aus dem katholischen Kindergarten und Andrea Ruiter-Dubbelmann aus dem evangelischen freuten sich mit "ihren" vielen Kindern über die gelungene Idee der Freien Wähler.

 

 

 

 

01.04.2012

Osterputzaktion im Hirschacker

Das "Putzteam"
Die Kinder helfen fleißig mit
Ewald und Theo bei der Arbeit

von Raquel Rempp

Wie jedes Jahr beteiligten sich die Freien Wähler auch dieses Jahr mit einer großen Delegation an der Osterputzaktion der Siedlergemeinschaft Hirschacker.  Es ist kaum zu glauben, was alles in der schönen Landschaft entsorgt wird.

Kein Respekt vor der Natur!

Unfassbar in unserer heutigen Zeit! Vor allem, weil schon die Kinder bereits in den Kindergärten auf den Erhalt der Natur sensibilisiert werden und lernen, ihren eigenen Müll in Mülleimer zu entsorgen und nicht einfach auf den Boden fallen zu lassen.

Welche Generation ist es also, die so verantwortungslos mit unserer wertvollen Natur umgeht?

28.03.2012

März Infotreff

von Raquel Rempp

Infotreff der Freien Wähler im Zeichen von „Verkehr und Vergnügen“

Kurz vor Ostern kamen die Freien Wähler im „Blauen Loch“ zusammen, um mit den Bürgern über die aktuell anstehenden Themen der Gemeinderatsitzung zu sprechen. Auf Initiative der Freien Wähler wurden die ursprünglichen Bebauungsplanänderungen für Vergnügungsstätten geändert und nachträglich Pufferzonen zum Wohngebiet im Bereich „Lange Sandäcker“ und im Gewerbegebiet „Südlicher Hirschacker“ eingebaut. Fraktionsvorsitzender Oliver Völker: „Es war uns ein großes Anliegen, die berechtigten Interessen der Anwohner vehement zu vertreten. Schließlich ist das ein gewachsenes Wohngebiet und wer möchte schon freiwillig in seiner direkten Nachbarschaft eine Spielhalle oder einen Swingerclub haben?"
Interessiert lauschten die Besucher auch den Ausführungen von Raquel Rempp, die äußerst positive Werbung für das neue Verkehrsplanerbüro machte: „Professor Hupfer und sein Büro mit Sitz in Niederhorbach hat einen außerordentlich guten Eindruck auf uns hinterlassen: Er ist objektiv, unvoreingenommen, ausgesprochen realitätsnah und vor allem macht er einen sehr kompetenten Eindruck, was die Verkehrsthematik anbelangt. Besonders beeindruckt hat uns außerdem, dass er von vorneherein die Schwetzinger Bürger intensiv in seine Analysen und Planungen mit einbeziehen möchte. Wir werden ihn auch auf die Belange von Behinderten und Blinden sensibilisieren." Die Freien Wähler stünden hundertprozentig hinter diesem Vorhaben und freuen sich auf rege Bürgerbeteiligung. „Wir haben weiterhin große Hoffnung, dass Professor Hupfer den fehlenden Sinn der in unseren Augen vielen unnötigen Ampelanlagen und deren Schaltungen am Rondell erkennt und uns mit seinen zukünftigen Prüfungsergebnissen unterstützen kann.“, hofft die Fraktion der Freien Wähler.
Eine Anfrage, die die vor allem abendliche Parksituation im Schälzig betraf, wird die Fraktion mit dem Ordnungsamt aufnehmen. Man dürfe auf jeden Fall den sicherheitsrelevanten Aspekt in diesem Bereich nicht aus den Augen verlieren. Die Straßen seien teilweise dermaßen zugeparkt, dass im Notfall weder ein Feuerwehrauto noch ein Krankenwagen durchkommen könnte. Die erneute Anfrage nach dem immer noch nicht angebrachten Friedhofsfenster beantworteten die Freien Wähler fast schon resigniert: „Wir können es uns nicht erklären, wieso eine große Kreisstadt wie Schwetzingen nicht in der Lage zu sein scheint, der Bevölkerung die Gründe für den immer wiederkehrenden Aufschub der Anbringung mitzuteilen. Böse Zungen behaupten gar, dass die Spanplatten absichtlich so bleiben sollen, damit die Fledermäuse aus der alten Ziegelei in Brühl ein neues zuhause bekämen.

17.03.2012

59. Jahreshauptversammlung

Der FW Vorstand, es fehlen Heinrich Back jr. und Bernd Preißler
In gemütlicher Runde nach den Wahlen
"Bodyguard" Toni Völker mit dem Gewehr unterm Arm
Ein starkes Team, das zusammen gefunden hat
Erste Vorsitzende Elfriede weiß, was ein "kooperativer Führungsstil" bedeutet

von Raquel Rempp

59. Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Schwetzingen - seit 1997 höchster Mitgliederstand


„Wir können auf ein wirklich ereignisreiches Jahr zurückblicken“ begann die erste Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller ihren kurzweilig und souverän präsentierten Jahresrückblick. „Die Freien Wähler haben sich für die Interessen der Bürger vehement eingesetzt, haben versucht, Dinge abzuwehren, die vielen Schwetzingern nicht passen. Wir haben immer und ständig ein offenes Ohr für die Bürger.“ Es sei den Freien Wählern wichtig, für die Schwetzinger Bürger da zu sein, sie und ihre Wünsche zu hören, aber auch offen für konstruktive Kritik zu sein. „Wir werden auch weiterhin präsent sein. Wir freuen uns über den immensen Mitgliederzuwachs, der uns in unseren Taten und Aktionen bestätigt. Allein in den ersten drei Monaten des neuen Jahres zwölf neue Mitglieder. Das will was heißen!“ Ob es die Teilnahme am Schwetzinger Ferienprogramm mit dem tollen Ausflug in die „Lochmühle“ oder die Veranstaltung der Freien Wähler im Palais Hirsch zum Thema Verkehrsplanung war: Viele zum Teil ganz neue Dinge wurden von den Freien Wähler auf die Beine gestellt. „Genau so werden wir weiter machen“ sind sich alle Vorstandsmitglieder einig. Nachdem Fraktionsvorsitzender Oliver Völker über die wichtigsten Gemeinderatsbeschlüsse und die Geschehnisse in Schwetzingen des letzten Jahres berichtet hatte, der Kassenbericht durch Kassier Rolf Moos und die Entlastung des Vorstandes erfolgte, kam es zu den Neuwahlen, die von Altstadrat Heinz Ackermann geleitet wurden. Da sich alle zu wählenden Amtsinhaber weiterhin bereit erklärten im Sinne der Freien Wähler und für die Schwetzinger Bürger zu agieren, gab es ein einheitliches und einstimmiges Wahlergebnis. „Wir haben auch in diesem Jahr einiges vor. So werden wir an Ostern wieder Osterhase spielen und dieses Mal nicht nur im Hebelhaus, sondern auch in zwei Kindergärten vorstellig werden.“ verriet die erste Vorsitzende. Eine Teilnahme am Kinderferienprogramm würde ebenso wie ein geplanter Infostand zu aktuellen Themen stattfinden. Eine gemeinsame Fahrradtour mit Bürgern sei geplant sowie eine Informationstour mit Führung an einen interessanten Ort. Wohin wurde aber noch nicht publiziert. Das beliebte Ochsenkopfessen im Herbst wird auch im neuen Jahr nicht fehlen. "Selbst durch gefälschte Leserbriefe lassen wir uns nicht bremsen." versicherte Elfriede Fackel-Kretz-Keller.„Etwas ganz Besonderes werden wir uns für unsere 60 Jahr´ Feier im nächsten Jahr ausdenken. Wir sind schon fleißig am Pläne schmieden und organisieren.“ Dass die Freien Wähler im Organisieren keine Nachhilfe brauchen dürfte allgemein bekannt sein. „Wir freuen uns auch weiterhin auf ein gewisses Maß an fairer Konkurrenz, dass das „Politikgeschäft“ belebt, durchaus wünschenswert ist und politische Amtsmüdigkeit von vorneherein verhindert.“ lachte zweite Vorsitzende Raquel Rempp: „Schön, dass wir bei den Freien Wählern so viele emanzipierte Männer haben, die nichts gegen weibliche „Führungskräfte“ haben!“

Der neue Vorstand:
1. Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller
2. Vorsitzende Raquel Rempp
3. Pressesprecherin Raquel Rempp
4. Kassier Rolf Moos
5. Schriftführer Günter Proetel
Beisitzer: Petra Brunner, Gisela Siegel, Uli Utz, Theo Gramlich, Bernd Preißler, Siegfried Thom, Sabine Englert
Revisoren Dr. Michael Sehling, Toni Völker

09.03.2012

Für den Erhalt der Kripoaußenstellen in den großen Kreisstädten

von Raquel Rempp

Eine Polizeistrukturreform wurde von der Landesregierung beschlossen, die von den verantwortlichen „Schreibtischtätern“ Innenminister Gall und co zum Wohle der Bürger angeblich wohl durchdacht, zukunftsorientiert und wahrscheinlich vor allem kostensparend sein soll. Die Freien Wähler Schwetzingen positionieren sich ganz klar gegen die Auflösung der Kripo Außenstellen im Land. Selbst wenn die Strukturreform ansatzweise zu manchen Vorteilen des Systems führen könnte, wehren wir uns gegen die Abschaffung der Ansprechpartner vor Ort. Nicht nur in Schwetzingen, sondern auch in den nahe gelegenen anderen Kreisstädten Weinheim, Sinsheim und Wiesloch soll nicht mehr berücksichtigt werden, wie wichtig es für die betroffenen und geschädigten Bürger ist, zu der „eigenen“ Kripo vor Ort gehen zu können, sich wohl aufgehoben und betreut zu fühlen. "Gerade unsere älteren Mitbürger tun sich sicherlich schwer damit nach Mannheim oder Heidelberg zur Kripo fahren zu müssen." ist Pressesprecherin Raquel Rempp überzeugt. Bürgernähe und -verständnis sieht anders aus! Wieder ein guter Beweis dafür, dass vieles, was in der Theorie vielleicht Sinn macht, in der Praxis nicht auch automatisch sinnvoll sein muss. Haben die, die die Entscheidungen getroffen haben, sich mit denen, die von den Entscheidungen betroffen sind überhaupt unterhalten? Inzwischen wurde in Weinheim das „Aktionsbündnis für die Kripo“ gegründet. Andere werden eventuell folgen. Die berechtigte Frage, die sich die letztendlich unter mangelndem Sicherheitsgefühl betroffenen Bürger stellen werden ist doch: Wieso soll ein gut funktionierendes und eingespieltes System grundlos abgeschafft werden? Haben unsere Politiker in der Landesregierung nichts Sinnvolleres zu tun?

 

29.02.2012

Februar Infotreff : Verständnis für "Otto Normalbürger"?

von Raquel Rempp


„Es gibt Nichts, was es nicht gibt“, begrüßte Elfriede Fackel-Kretz-Keller die zahlreich erschienenen Bürger zum Infotreff der Freien Wähler im "Grünen Baum" und spielte auf die gefälschten Leserbriefe in der Schwetzinger Zeitung zum Thema „Schlachtfest“ an, die für reichlich Gesprächsstoff im Stadtgeschehen sorgten. „Das ist uns und der Zeitung mit Sicherheit auch noch nicht passiert! Die Recherchen nach dem Verfasser der falschen Briefe laufen weiter. Die Frage, die wir uns stellen ist natürlich, wer macht so etwas? Wir werden uns rechtlich entsprechend beraten lassen.“ Nach der anschließenden lebhaften Diskussion begann Oliver Völker mit den wichtigsten Themen der anstehenden Gemeinderatsitzung: Die Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit Fredericksburg, die laut Verwaltung auf reges Interesse bei der Bevölkerung stößt. „Es ist schön, dass viele Schwetzinger und auch Fredericksburger an einem Austausch interessiert sind. Jedoch wünschen wir uns, dass auch junge Menschen von finanziell schwächer gestellten Familien, die Chance auf einen Besuch erhalten. Nicht jeder kann sich die teuren Flugkosten leisten“. Auf Anfrage bei der Verwaltung bestünde die Möglichkeit über Firmensponsoring oder eben auch über eventuell städtischer Unterstützung jungen Menschen aus weniger „betuchtem“ Elternhaus den Aufenthalt zu ermöglichen. Der geplanten Kindergrippe „Zwergenschlösschen“ stehen die Freien Wähler grundsätzlich positiv entgegen. „Nur schade, dass sich auch hier nicht jeder die monatlichen Beiträge von ca. EUR 500.- zuzüglich Essenskosten leisten werden kann.“ Ob es im erforderlichen Fall Zuschüsse von Jugend- oder Sozialamt gebe, müsse angefragt werden.
Raquel Rempp ergänzte: „Manch einer kann sich mit Sicherheit die teuren Flugkosten in die USA, einen teuren Kindermitmachzirkus und auch die recht kostenintensive geplante Kinderkrippe leisten. Jedoch könnte man den Eindruck gewinnen, dass einigen der Entscheidungsträger das Verständnis für die „Otto Normalbürger“ fehlt, die sich diese Dinge eben nicht alle problemlos leisten und deswegen zum Beispiel nicht in den Genuss der Städtpartnerschaftsreisen kommen können.“
Sie berichtete abschließend über die Veranstaltung der Künstlerinitiative KIS aus Schwetzingen im Palais Hirsch, in der Professor Josef Walch mehr „Partizipation“ der Bürger in Sachen Kunst im öffentlichen Raum einforderte und bedauerte, dass die „furchtbarste Kunst oft auf Verkehrskreiseln“ stünde. „Professor Walch vertritt die Meinung, dass Kunstwerke überhaupt nichts auf Kreiseln zu suchen haben“, so Rempp „dieser Meinung sind wir von Anfang an gewesen und bestätigt uns, dass nicht nur die, die am „wenigsten von Kunst verstehen am Lautesten schreien, sondern einfach auch mal der normale Menschverstand gefragt ist“, und bezog sich auf eine Stellungnahme des Künstlers Kurt Fleckenstein in der Schwetzinger Zeitung hin, in der es um das geplante „Kunstobjekt“ am Kauflandkreisel ging. Professor Walch jedenfalls ist der Meinung, dass der geplante Turner am Kauflandkreisel „ein Fehlgriff sondergleichen“ ist und schlug vor, eine Arbeitsgruppe „Kunst im öffentlichen Raum“ in Schwetzingen einzurichten, in der Vertreter der Stadt (Kulturamt), Gemeinderäte, Vertreter des Kunstvereins und Vertreter der KIS zusammen an einer Kulturentwicklungsplanung arbeiten sollten. Nach diesen neuen Erkenntnissen des Kunstexperten Walch bedauern die Freien Wähler umso mehr, dass ihr Antrag auf Vertagung der Beschlussvorlage abgelehnt wurde. Die verschiedenen vorgebrachten Anliegen der Besucher wird die Fraktion der Freien Wähler direkt mit den zuständigen Abteilungen im Rathaus aufnehmen. Aber eines konnten die Freien Wähler gleich beantworten: Das Friedhofsfenster soll jetzt nach aktuellen Angaben aus dem Rathaus bis Mitte März eingebaut werden.rare

20.02.2012

Entschuldigungsschreiben der Schwetzinger Zeitung vom 18.02.2012

von Jürgen Gruler (Chefredakteur Schwetzinger Zeitung)

 "Wir entschuldigen uns hiermit bei der FWV und bei unseren Lesern!"

Der Schwetzinger Zeitung ist ein dummer Fauxpas passiert. Aufgrund eines Missverständnisses bei der Bearbeitung der Leserbriefe wurden zwei Briefe nicht so überprüft, wie das sonst üblich ist. Wir tun das sonst immer und rufen die Leute, die uns etwas schicken und deren Mailadressen uns nicht bekannt sind, an. Auch deshalb muss immer bei allen Leserbriefen die Telefonnummer angegeben werden. Just in diesen beiden Fällen wurde das versäumt. Die Mailadressen waren gefälscht und stimmen nicht mit den Namen der Personen überein, die als Absender angegeben wurden. Das hat jetzt unsere Überprüfung eindeutig ergeben. Gegen den Verursacher werden wir rechtlich vorgehen, sofern wir ihn ermitteln können. Wir sind ihm jedenfalls auf der Spur.

Für die Veröffentlichung können wir uns an dieser Stelle nur entschuldigen. Betroffen waren die Freien Wähler und ihr Schlachtfest. Ein Leserbrief, der sich mit Verzehrbons und der Art und Weise des Umgangs beschäftigte, war korrekt und die Verfasserin steht eindeutig dazu. Aber die Briefe von Margarete Schneider („Eltern, die nur Kaffee und Kuchen wollten“) und von Nadine Seifert („Würstchen fürs Kind“) waren gefälscht. Das haben unsere Nachforschungen an den Wohnadressen ergeben.

Auf die Spur gebracht hat uns letztlich das Engagement der Freien Wähler selbst, die den angeblich schlecht behandelten Besuchern des Schlachtfestes eine Entschuldigung zukommen lassen wollten. Hier einige Anmerkungen aus einem Brief von FWV-Pressesprecherin Raquel Rempp dazu:
„Wie angekündigt haben wir die Leserbriefe zum Anlass genommen, um intensive Gespräche über die angeblich stattgefundenen Vorfälle zu führen, um unsere Organisation zu prüfen und nach sinnvollen Lösungen zu suchen. Wir haben ebenfalls versucht, mit den Schreiberinnen in Kontakt zu treten, was uns aber trotz mehrfacher Nachfragen bedauerlicherweise nicht gelungen ist. Unsere Kassenverantwortlichen haben versichert, dass kein älteres Ehepaar an der Kasse abgewiesen wurde, das nur Kaffee und Kuchen wollte. Eine Margarete Schneider ist unserer Kenntnis nach in Schwetzingen nicht gemeldet. Auch Nadine Seifert ist unseren Ermittlungen zufolge in Plankstadt nicht gemeldet. Bei unseren Veranstaltungen sind Kinder immer frei und müssen keinen Eintritt bezahlen. Kein Freier Wähler hätte ein Bratwürstchen in der Hand eines zweijährigen Kindes, das sowieso keinen Eintritt hätte zahlen müssen, beanstandet. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Bei uns sind Kinder jederzeit willkommen und gerne gesehen,“ so die Presseerklärung der FWV.

„Die Freien Wähler werden weiterhin ihre bei der Schwetzinger Bevölkerung beliebten Veranstaltungen mit deftigen Speisen anbieten, bei denen es immer gute Gespräche gibt. Wir werden uns durch solche dubiosen Leserbriefschreiber, die offensichtlich nicht einmal bereit sind, ihre wahre Identität preiszugeben und die augenscheinlich anderes im Schilde führen, nicht den Spaß an unserer Arbeit verderben lassen“, so schreibt Rempp weiter.

Die Schwetzinger Zeitung kann sich der Kritik nur anschließen, sich selbst Asche aufs Haupt streuen und versichern, dass uns das in Zukunft nicht mehr passieren wird. Wir haben aufgrund des Vorfalles unsere Prüfrichtlinien nochmals verschärft und lehnen jegliche Leserbriefe, die nicht mit sämtlichen Daten bei uns vorgelegt werden, von vorneherein ab. Die genauen Regeln stehen rechts oben auf dieser Seite.
 

Jürgen Gruler

 

20.02.2012

Gefälschte Leserbriefe in der Schwetzinger Zeitung

von Raquel Rempp

Schlachtfest 2012 der Freien Wähler Schwetzingen

Wie angekündigt haben wir die Leserbriefe aus der Schwetzinger Zeitung vom 4. und 11. Februar zum Anlass genommen, um intensive Gespräche über die angeblich statt gefundenen Vorfälle zu führen, um unsere Organisation zu prüfen und nach sinnvollen Lösungen zu suchen. Wir haben ebenfalls über die Schwetzinger Zeitung versucht mit den Schreiberinnen in Kontakt zu treten, was uns aber trotz mehrfacher Nachfragen bei der Schwetzinger Zeitung bedauerlicherweise nicht gelungen ist. Nach Rücksprache mit allen Helfern möchten wir hiermit wie folgt Stellung nehmen:

Dass Frau Margarete Schneider zum ersten Mal in ihrem Leben dazu gebracht wurde, einen Leserbrief zu schreiben, weil ihre über 80-jährigen Eltern mit „Tränen in den Augen“ berichteten, sie seien nicht zum Schlachtfest hinein gelassen worden, könnte man beim ersten Lesen ihres Leserbriefes nachvollziehen. Die Eltern hatten angeblich vorher zu Hause gegessen und wollten auf dem Schlachtfest lediglich einen Kaffee und ein Stückchen Kuchen verzehren, was ihnen an der Kasse  verwehrt worden sein soll. Unabhängig davon, dass unsere Kassenverantwortlichen bestätigt haben, kein älteres Ehepaar an der Kasse abgewiesen zu haben, sind die folgenden Zeilen umso erstaunlicher:

Nach intensiver Recherche haben wir herausgefunden, dass keine lebende Person mit dem Namen Margarete Schneider in Schwetzingen gemeldet ist. Das verwundert uns in hohem Maße und dieses Vorgehen können wir auch nicht nachvollziehen. Es soll eine Margarete Schneider gegeben haben, die aber 1985 verstorben ist. Wer also ist diese Margarete Schneider, die einen Leserbrief an die Zeitung ohne Angabe einer Telefonnummer und Adresse schicken kann? Gibt es diese Person in Schwetzingen überhaupt? Nach unseren Recherchen: Nein!

Der Leserbrief „Das Würstchen“ von Nadine Seifert, die ebenfalls nach internen und gründlichen Ermittlungen ebenso wenig in Plankstadt gemeldet sein soll wie eine Margarete Schneider in Schwetzingen, hat uns lediglich zum Kopfschütteln gebracht: Bei unseren Veranstaltungen sind Kinder immer frei und müssen keinen Eintritt bezahlen. Auch hier fragen wir uns, wer diese Nadine Seifert ist und ob sie überhaupt auf unserem Fest anwesend war. Kein Freier Wähler hätte ein „Bratwürstchen“ in der Hand eines zweijährigen Kindes, das sowieso keinen Eintritt hätte zahlen müssen, beanstandet. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Bei uns sind Kinder jederzeit willkommen und gerne gesehen!

Die Freien Wähler werden weiterhin ihre bei der Schwetzinger Bevölkerung beliebten Veranstaltungen mit deftigen Speisen anbieten, in denen es immer wieder zu tollen gemeinsamen Gesprächen kommt und die Besucher eine schöne Zeit zusammen verbringen können. Wir werden uns durch solche dubiosen Leserbriefschreiber, die offensichtlich nicht bereit sind ihre wahre Identität preiszugeben und die augenscheinlich anderes im Schilde führen, nicht den Spaß an unserer Arbeit verderben lassen.

Wir werden unsere Nachforschungen weiter führen und versuchen herauszubekommen, wer die wahren „Schreiber“ sind. Alles Weitere wird sich zeigen.

Raquel Rempp

Pressesprecherin Freie Wähler

im Namen der Vorstandschaft der Freien Wähler Schwetzingen

01.02.2012

Erster Infotreff in 2012

von Raquel Rempp

Die Bürger wollen sich nicht für dumm verkaufen lassen

"Wir wollen weiterhin mit den Bürgern zusammen etwas in und für Schwetzingen bewegen" begrüßte Raquel Rempp im "Grünen Baum" zum ersten Treff im neuen Jahr, "weiterhin nicht nur Politik für die Bürger machen, sondern mit ihnen zusammen."
Zum Thema Geothermie hatte Oliver Völker etwas zu sagen: "Obwohl der Antrag aus Brühl auf Installation einer Bohrlochmessstelle auf Schwetzinger Gemarkung zurück gezogen wurde - wieso, wissen wir nicht - möchte ich kurz etwas dazu sagen: Der Punkt wurde jetzt zwar von der Tagesordnung genommen, aber wir hätten dem Antrag nicht zugestimmt" stellte Fraktionsvorsitzender Oliver Völker klar fest. "Wir sind nicht prinzipiell gegen Geothermie, aber mit dem Standort des geplanten Geothermiewerkes genauso wenig einverstanden wie unsere Freien Wähler Kollegen aus Brühl. Die unmittelbare Nähe zur Kläranlage und Realschule in Brühl - selbst das Kleine Feld in Schwetzingen wäre im "worst case" betroffen - halten wir für inakzeptabel."
Sehr erfreut sind die Freien Wähler, dass es mit dem Bau des Granitzky Areals losgehen wird. "Besonders ausgetüftelt finden wir die Pläne für die Tiefgarage, die dank des großartigen Einsatzes von Stadtbaumeister Mathias Welle in ihrer Funktionalität mit Sicherheit nicht so schnell zu übertreffen sein werden" lobte Mitglied des Technischen Ausschusses Raquel Rempp.
Viele Bürger fragten in den vergangenen Wochen nach dem Fenster an der Friedhofskapelle. "Seit Jahren heißt es, das Fenster sei bestellt und würde bald eingebaut werden. Die Bürger könnten sich durch diese "Hinhaltepolitik" für dumm verkauft fühlen. Leider haben wir außer der Zusage, dass das Fenster bis Ende letzten Jahres hätte eingebaut werden sollen, bis dato keinerlei neue Informationen hierzu erhalten." informierten die Freien Wähler und versprachen erneut nachzuhaken.
Eine weitere Anfrage bezüglich der über Hand nehmenden Aufstellung von Kleider- und Schuhcontainern im Stadtgebiet konnte von Raquel Rempp beantwortet werden: "Es ist so, dass die Stadt keine Miete für diese Aufstellungen bekommt. Die Container werden wild aufgestellt. Sollten sie sich jedoch auf städtischen und öffentlichen Bereichen befinden, können die Anwohner beim Ordnungsamt anrufen und die Container, die meistens nur aus kommerziellen Zwecken aufgestellt werden, abholen lassen."
Weitere Themen und Anliegen der anwesenden Bürger - es waren erfreulicherweise auch viele neue Gesichter anwesend - waren beispielsweise der mangelhafte Gehweg - und Grünanlagenzustand rund um die Nordstadtschule, die fehlende Radwegbeleuchtung von Brühler Seite in Richtung Hirschacker kommend, eine störende Straßenlaterne direkt zum Schlafzimmerfenster eines Wohnhauses im Ostpreußenring und einige weitere Sorgen der Bürger, die die Fraktion direkt mit den zuständigen Abteilungen der Verwaltung aufnehmen wird.
Fraktionsvorsitzender Oliver Völker versäumte nicht darauf hinzuweisen, dass unter www.fwv-schwetzingen.de alle aktuellen Aktivitäten und weitere Termine der Freien Wähler zu ersehen sind."

29.01.2012

"Einfach ein gutes Gefühl..."

Das FW Team
Volles Haus bei den Freien Wählern
Alles rund um die "Wutz" am Buffet
Stadtrat Dr. Förster und Altstadtrat Toni Völker im Zwiegespräch
Die beiden Servicekräfte Elena und Lisa
"Wurstsuppen-Kasper" Sigges Thom beim Ausschank
Karen und Elena an der Theke
Ottmar Bodenmüller aus Mannheim wird langsam satt
Rolf Moos, unser Kassier, konzentriert bei der Arbeit
Freundliche Tischdeko
Unsere "Schwarzgeldsau"

von Raquel Rempp

"Einfach ein gutes Gefühl" zu sehen, wie die Schwetzinger Bürger, aber auch Besucher aus den Nachbarorten und sogar aus Mannheim, immer wieder gerne zu den Veranstaltungen der Freien Wähler kommen.

Rudolf Becker sagte gar: "Es gibt Veranstaltungen in Schwetzingen da kann man hin, manche da braucht man nicht hin und welche, da muss man unbedingt hin!" Zu den Veranstaltungen der Freien Wähler, wie beispielsweise das Schlachtfest im ersten Drittel des Jahres oder auch das Tafelspitzessen im letzten Drittel des Jahres muss man einfach hin. "Das ist klasse! Da freuen wir uns riesig" lachen die beiden Vorsitzenden und Powerfrauen Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp.

Supergelaunt und dynamisch wuselte das Team der Freien Wähler auch in diesem Jahr in allen Ecken, ob Gisela Siegel oder Oliver Völker hinter der Theke, ob die gesamte Küchenmannschaft oder die Mannschaft an der Essensausgabe - es hat wieder einmal alles drumherum gestimmt.

"Spülbeauftragte" Petra Brunner und ihr ebenso eingespieltes Team an der Spülmaschine sorgten durchgehend fleißig für sauberes Geschirr, Besteck, Tassen und Gläser.

Wie immer wurde auch der Nachwuchs eingespannt: "Früh übt sich, was später mal ein Profi werden will!" versichert Stadträtin Raquel Rempp, die ihre zwei acht- und zehnjährigen Töchter Elena und Lisa im Service einsetzt. "Das meine ich aber auch!" stimmt Stadtrat und Metzgermeister Heinrich Back, der seinen Sohn Heinrich mit Tablett, Block und Stift zu den Gästen schickte. "Das ist für uns keine Kinderarbeit - wir sehen das erstens als Kinderanimation und zweitens freuen sich die Jungs und Mädels ihr Taschengeld mit dem erhaltenen Trinkgeld aufbessern zu können" schmunzelten beide Eltern. "Die Kinder sollen ruhig früh genug lernen, dass man für sein "Einkommen" auch erst etwas leisten muss". Wieder dabei auch die 17-jährige Karen Wies, die mit ihrer bezaubernden Art viele Gäste erfreute.

Sie wird dieses Jahr von den Freien Wählern zur "Ehrung für jugendliches Engagement" für ihren sozialen Beitrag vorgeschlagen, weil sie unter anderem bereits seit vier Jahren einer Rollstuhlfahrerin regelmäßig zur Seite steht und sie bei ihren Einkäufen oder Kirchgängen begleitet.

Alles drehte sich um die "Wutz". Selbst die Tischdekoration war dieses Jahr so richtig "versaut". Dank der Spende von Bäckereichefin Uli Utz konnten viele verschiedene, lustige Marzipanschweinchen die Tische schmücken.

Ottmar Bodenmüller aus Mannheim kommentierte seinen dritten Gang zum Buffet mit den Worten:" Bei euch kann man als Mann schwanger werden, ohne Alimente zahlen zu müssen!"

Weit über 200 Gäste konnten die Altstadträte Toni Völker und Heinz Ackermann wie bei den Freien Wählern üblich mit Handschlag begrüßen. "Eine schöne Tradition, die wir  beibehalten wollen" sind sich alle einig.

Besonders erfreulich, dass immer wieder viele Stadtratskollegen aus den anderen Fraktionen - egal welcher "Couleur" - zu den Freien Wählern kommen.

Auch viele Amtsleiter waren wieder da. Die beiden Bürgermeister hatten sich entschuldigt. Herrn Bürgermeister Elkemann, der mit seiner Familie zur Zeit in Mexico Urlaub macht, war die Anreise von 8.600 Km dann doch zu weit. OB René Pöltl weilte just an diesem Samstag bei einer Familienfeier und konnte zu seinem Bedauern auch nicht anwesend sein.

 "Bei unseren Festen gibt es kein Konkurrenzdenken. Hier wird gemütlich mit interessanten Gesprächspartnern über alles Mögliche gesprochen. Ganz normal eben! Die Leute fühlen sich wohl und sitzen bis zum Kaffee in ihren Runden, schalten ab vom vielleicht anstrengenden Alltag." freuen sich die Freien Wähler.

Die beiden Vorsitzenden freuten sich besonders, acht neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. "Über diese Unterstützung und über diesen Zuspruch freuen wir uns besonders. Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir wollen nicht nur Politik für die Bürger machen, sondern mit ihnen! Das ist uns ganz wichtig!"

 

 

 

 

 

 

 

 

13.12.2011

Weihnachtsstimmung bei den Freien Wählern

geplantes "Kunstobjekt"

von Raquel Rempp

Zu ihrem letzten Infotreff im alten Jahr kamen die Freien Wähler in die Backstube Utz zusammen, um in weihnachtlicher Stimmung die vergangenen Aktivitäten Revue passieren zu lassen und die Tagesordnungspunkte der anstehenden Gemeinderatsitzung vorzustellen. „Die geführten Gespräche und Diskussionen zur Haushaltsatzung waren nicht ohne. Das könnt´ ihr uns glauben.“ begann Mitglied des Verwaltungsausschusses Elfriede Fackel-Kretz-Keller ihre Ausführungen. „Weitere Schulden aufnehmen wollen wir alle nicht. Es besteht durchaus die Chance, dass wir den Haushalt ohne neue Kreditaufnahmen hinbekommen.“ Ausführlich erklärte sie die geplanten Maßnahmen und Gegebenheiten, die eine weitere Verschuldung verhindern sollen.

Die Freien Wähler fordern von der Verwaltung eine strengere Ausgabendisziplin, um künftig wieder mehr finanziellen Spielraum zu haben. Zudem wollen sie eine andere Verfahrensweise bei der Haushaltsvorberatung beantragen. Der Haushalt müsse künftig wesentlich früher besprochen werden, damit noch genügend Zeit für eine zweite Beratungsrunde bleibe.

 Die Mehrheit der Fraktionsmitglieder kann sich mit dem Kunstwerk am (noch-) „Kauflandkreisel“ nicht identifizieren. „Wir sind sicher, dass es vielen Schwetzingern auch so geht. Einer davon ist Ottomar Foerster, der in Anbetracht des Abzugs der amerikanischen Mitbürger und der Partnerschaft mit Fredericksburg (in 2012 ist die Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunde in Fredericksburg geplant) vorschlug, aus dem Kreisel einen „Freundschaftskreisel“ zu machen. Den Wert der Schenkung würden wir uns für andere Dinge wünschen. Ein Kreisel sollte da sein, um den Verkehr zu regeln und nicht vom Verkehr abzulenken. Sollte die Annahme dieses „geschenkten Gauls“ eine Mehrheit am Donnerstag erzielen, sollte man sich im Klaren sein, dass das Kunstwerk nicht so schnell wieder wegkommt. “ informierte Raquel Rempp kritisch.

Oliver Völker stellte anschließend die zur Abstimmung kommenden Bebauungspläne vor. „Wir freuen uns sehr, dass wir dann auch in Schwetzingen einen „Indoor-Spielplatz“ anbieten können.“ Einen kurzen Rückblick gaben die männlichen Vertreter der Fraktion zu ihrem kürzlich statt gefundenen Benefiz-Fußballspiel für die gute Sache in Lunéville. „Es hat uns total viel Spaß gemacht und wir haben die Schwetzinger Fahnen trotz des miserablen Wetters würdig vertreten!“ so Oliver Völker und Heinrich Back, die dieses Jahr schon mehrmals vor Ort waren und ihren Einsatz als Beitrag für eine lebendige Jumelage sehen.

 „Nach vielen internen Gesprächen müssen wir leider feststellen, dass wir mit der Arbeit des Jugendgemeinderates nicht glücklich sind. Trotz vielfacher Hinweise und konstruktiver Kritik änderte sich bisher nicht viel an der Philosophie dieses Gremiums. Es ist in unseren Augen nicht damit getan, so zu tun als ob. In Wirklichkeit aber passiert nicht viel, was den Jugendlichen in Schwetzingen tatsächlich etwas bringt. Es gefällt mir im Übrigen auch nicht, dass den Jugendlichen immer wieder ein jährliches Budget von 5.000.- Euro zur Verfügung gestellt wird und dem Behindertenbeirat für nächstes Jahr erstmalig lediglich 1.000.- Euro. Wo bleibt hier das Gleichheitsprinzip? Für die anstehenden Wahlen des Jugendgemeinderats in 2012 sollten wie für viele andere Dinge auch, Sparmaßnahmen ergriffen werden.“ sprach die Jugendgemeinderatspatin der Freien Wähler Raquel Rempp klare Worte. „Auch der Vorschlag der Freien Wähler zu einem gemeinsamen Gespräch mit der Verwaltung und den Paten der jeweiligen Fraktionen, stieß auf wenig Zuspruch. „Das sieht für uns so aus, als bestünde generell wenig Interesse die jetzige Situation zu verbessern. Sollte sich an diesem desolaten Zustand nichts ändern, behalten sich die Freien Wähler vor, keinen Paten mehr zu stellen.“ 

Zum angenehmen Teil des Abends leitete Elfriede Fackel-Kretz-Keller mit den Worten über: „Wir haben dieses Jahr sehr viel zusammen auf die Beine gestellt! Dafür möchte ich euch allen danken. Ich bin stolz auf uns! Ich bedanke mich vor allem bei unseren Familienangehörigen, die immer wieder auf uns verzichten müssen und doch immer Verständnis für unser Engagement im Dienste der Bürger zeigen.“ „Das stimmt allerdings“ bestätigten ihre drei Fraktionskollegen. „Wie oft haben unsere doch noch recht kleinen Kinder gefragt: Musst Du etwa schon wieder ins Rathaus?“ rare

06.12.2011

Weitere Presseinfo

Ölunfall am Friedhof

von Raquel Rempp

Bürgernähe

Überall können wir über die Wünsche der Bürger nach mehr Bürgerbeteiligung, politischer Transparenz und Information lesen. Die Freien Wähler Schwetzingen schreiben sich diesen Wunsch seit jeher auf ihre Fahnen. Bürgernähe ist eines ihrer Grundprinzipien. Um die aktiven Bürger, die mit ihren Hinweisen, Anliegen und Anregungen persönlich, schriftlich oder telefonisch immer wieder auf die Freien Wähler zukommen, weiterhin auf dem Laufenden zu halten informieren sie zu folgenden Schwetzinger Themen wie folgt:

Die Schwetzinger Bürger kritisieren immer wieder die mangelnde Pflege des Hebelparks. Nur weil der Park nicht im Zentrum läge, sei das in vieler Menschen Augen kein Grund, die erforderliche Pflege zu vernachlässigen. Bürgermeister Dirk Elkemann versicherte auf Nachfrage, dass er auf jeden Fall versuchen wird, generell einen regelmäßigen Pflegeturnus der Grünanlagen in Schwetzingen zu manifestieren, bat jedoch um Verständnis für die nicht immer vorhandenen personellen Kapazitäten.

Ein weiterer Punkt der vielen Schwetzingern seit Jahren aufstößt, ist das fehlende Fenster an der Friedhofskapelle. Denkmalschutz hin oder her und unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild, gut kann es für das komplette Gebäude nicht sein, dass gerade in der jetzigen Jahreszeit Kälte und Nässe in das Innere dringen. Da der Friedhof ein spezielles Steckenpferd der Freien Wähler ist, sind sie an diesem Thema bereits seit Jahren dran.

Abhilfe wurde immer wieder mehr oder weniger fest zugesagt. Nun aber informierte die Verwaltung, dass das entsprechende Fenster bestellt sei und bis Ende des Jahres eingebaut würde.

Bedanken möchten sich die Freien Wähler für den wichtigen Hinweis zu einem nicht gerade harmlosen Ölunfall am Friedhof: Hier wurde wahrscheinlich durch ein Leck im Tank eines Fahrzeuges nicht nur ein zirka 1,50 auf 2 Meter großer Ölfleck auf dem anliegenden Gehweg verursacht, sondern auch eine lange Ölspur in das Friedhofsinnere. Nur durch diese schnelle Information der Bürger, konnte eine schlimmere Verunreinigung vermieden werden. Die Feuerwehr konnte mit ihren Reinigungsgeräten die gröbsten Verschmutzungen in den Griff bekommen.

Viele Wochen lang waren auf den Bahngleisen im Hirschacker etliche Waggons mit leeren Wasserkästen deponiert. Das veranlasste viele Jugendliche immer wieder auf die Waggons zu klettern, nicht auf die bestehende Gefahren der Oberleitungen zu achten, die leeren Flaschen in große Müllsäcke zu stauen und im Getränkehandel als Leergut abzugeben.

Dank der vielen Hinweise aus der Bevölkerung konnte Schlimmeres vermieden werden:

Obwohl das Bahngelände nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegt, schaltete sich das Bauamt ein und sorgte dafür, dass sich die Inhaber der Waggons um diese gefährliche Situation kümmerten. „Wir freuen uns über die Hinweise und Anregungen der aufmerksamen Bürger in Schwetzingen. Weder die Verwaltung noch die Stadträte können an jeder Ecke in Schwetzingen ständig präsent sein. Deswegen sind wir dankbar, dass die Schwetzinger mit offenen Augen durch die Landschaft gehen!“ versichern die Freien Wähler. rare

29.11.2011

Anfragen - aktueller Stand

Historischer Trinkbrunnen

von Raquel Rempp

Pressemitteilung der Freien Wähler zu aktuellen Anfragen


Viele verschiedene Anregungen und Anfragen wurden bei den letzten Infoabenden und auch am Infostand an die Freien Wähler weiter gegeben. Bei einigen wie zum Beispiel der Hinweis der defekten Beleuchtung der Fußgängerquerung am Rathaus wurde umgehend Abhilfe geschaffen.
Andere wiederum bedürfen einer längeren Prüfung und Klärung. Um die Bürger auf dem Laufenden zu halten, möchten die Freien Wähler wie folgt informieren:

Der Vorschlag in Schwetzingen einen Tierfriedhof anzuschaffen, wird als Projekt für das 2012 vom Stadtbauamt bearbeitet werden. Viele Aspekte sind zu prüfen: Es muss geklärt werden, welche Tiere beerdigt werden dürfen, ein geeigneter Standort muss gefunden werden und rechtliche Fragen müssen beantwortet werden können. Eine weiterer Wunsch der Bürger aus dem Hirschacker ist inzwischen ebenfalls erfüllt worden: Das Hunde WC am Marktplatz war in keinem schönen Zustand. Das Holz der Palisaden ist immer wieder durch Verwitterung stark angegriffen worden. Um nicht ständig einzelne Palisaden ersetzen zu müssen, wurde jetzt durch den Bauhof ein komplett neues, witterungsbeständiges und holzfreies Hunde WC installiert. Weiter um Tiere ging es bei dem Wunsch einer Tierklinik in Schwetzingen. Laut Anregung der Bürger wäre der Standort am Bismarckplatz ein geeigneter Ort. OB Dr. Pöltl versprach, diese Anregung als Vorschlag an den Investor weiter zu geben, da weder der Gemeinderat noch die Verwaltung die Nutzung der Gebäude vorgeben können. Die Entscheidung der Nutzung obliegt dem Besitzer und Investor.

Viele Schwetzinger wünschen sich den historischen Trinkbrunnen am Schlossplatz zurück. Auf Anfrage bei der Verwaltung, stellt sich die Wiederanbringung des Brunnens aufgrund fehlender technischer Gegebenheiten jedoch als sehr schwierig dar. Laut Auskunft des Stadtbauamts wurden keine Trinkwasserleitungen am Schlossplatz verlegt. Diese im Nachhinein anzubringen, würde einen erheblichen Kostenaufwand verursachen. Das Amt für Kultur arbeitet derzeit an einem Konzept, an welchen Standorten Brunnen in Schwetzingen generell aufgestellt werden könnten.

Um das besondere Engagement von OB Pöltl in Sachen Beleuchtung des Fahrradweges von Schwetzingen nach Hirschacker zu würdigen, schlugen viele Bürger den Freien Wählern vor diesen Weg in „Dr.René Pöltl Rad- und Wanderweg“ umzubenennen. Auf Anfrage bei OB Pöltl, der zwar überrascht, sich jedoch sehr über diesen Vorschlag aus der Bevölkerung freute, sei dies aber zu Leb- oder Amtszeiten eines Oberbürgermeisters nicht üblich. Wer aber sagt, dass man immer nur das realisieren muss, was üblicherweise „üblich“ ist?

21.11.2011

Veranstaltung zum Thema "Verkehrsplanung" im Palais Hirsch

Elfriede bei ihrer Begrüßung
Dipl.-Ing. Matthias Wirtz vom KIT Karlsruhe
Das interessierte Publikum
Dipl.-Ing. Joachim Hülscher

Von Raquel Rempp

Vom Mini-, über Spiral- zum Turbokreisel – Veranstaltung des Bildungswerks für Kommunalpolitik bei den Freien Wählern Schwetzingen 

„Wir ändern kurzfristig das Thema der heutigen Veranstaltung in ´Stadtbeleuchtung in Schwetzingen oder hat die Stadt ihre Stromrechung nicht bezahlt´?“ begrüßte erste Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller lachend die interessierten Bürger am Montag Abend im Palais Hirsch. „Aber Spaß beiseite. Wir wissen nicht, wieso bis vor einigen Minuten ganz Schwetzingen im „Dunklen lag“. Dies soll heute ja auch nicht unser Thema sein. Heute freuen wir uns besonders auf die Ausführungen der beiden Spezialisten in Sachen Verkehrsplanung Diplom-Ingenieur Matthias Wirtz vom Karlsruher Institut für Technologie und Diplom-Ingenieur Joachim Hülscher aus Göppingen. Kein Thema erhitzt die Gemüter im Ländle so sehr wie das Thema Verkehr“ übergab sie das Wort an Matthias Wirtz, der den Anwesenden in verständlichen Worten erklärte, was genau „Verkehr“ ist, wie Verkehrsplanung funktioniert, wie der Verkehr überhaupt gemessen wird und schlussendlich wie mobil die Menschen in Deutschland sind. „Ortsveränderungen von Personen und Gütern pro Zeiteinheit, so wird „Verkehr“ definiert“, erläutert er „Eine gute Verkehrsplanung beinhaltet mehrere – zum Teil auch langwierige – Stufen“ Seine Studenten in Karlsruhe müssen Dinge über strategische Planung (wie viele Leute sind wo unterwegs?), bauliche Planung (wie genau sieht meine Straße aus?), operative Planung (Beispiel: Tourenplanung bei der Müllabfuhr) und technische Planung (wie schalte ich die Ampeln?) lernen. „Es ist nicht so einfach, Verkehrsplanung durchzuführen“ so Wirtz „da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen“. Anhand des Beispiels „Umnutzung von stadtnahen Flächen“ demonstrierte er realistisch, wie umfassend Verkehrszählungen sein können und wie viele verschiedene Methoden es hierfür gibt. „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“ sagte bereits Daniel Goeudevert. „Ganz klar wird der Verkehr durch gut ausgebaute Straßen angezogen“ bestätigte der Verkehrsprofi aus Karlsruhe. „und klar ist auch, dass ohne Straßen keine PKW´s fahren“. Das dies aber in einer Zeit, in der immer mehr Mobilität unter den Menschen gefordert sei nicht möglich ist, sei auch jedem klar. „Allerdings“ schmunzelte Wirtz „bei einer Umfrage mit dem Thema „Ich kann mir kein Leben vorstellen ohne…“ haben 64 Prozent der 14-29-jährigen angegeben, dass sie zwar ohne Auto, aber dafür 97 Prozent nicht ohne Handy leben könnten.“

 „Als Verkehrsplaner und Kommunalpolitiker hat man aber bestimmte Ziele und Wünsche“ begann Diplom-Ingenieur Joachim Hülscher sein Referat „zusätzliche Vorgaben müssen berücksichtigt werden. Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit für die folgenden Generationen beeinflussen nicht selten die Entscheidungen der Kommunalpolitik“. Die Zuschauer konnten erfahren, dass die wissenschaftliche Verkehrsplanung eine junge Wissenschaft ist, da sie erst vor 60 Jahren entstanden ist. „In der Vergangenheit wollte sich niemand so richtig mit dieser trockenen Materie befassen. Dies wurde – leider – oft nur den Ingenieuren überlassen“ so Hülscher. Er hält es für wichtig, dass Verkehrsplaner so früh wie möglich bei der Stadtplanung und Stadtentwicklung mit einbezogen werden, damit ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Planern und Kommunalpolitkern gewährleistet werden kann. „Die Politik muss genau wissen, wo sie mit ihrer Planung hin will“ fordert er klares, politisches Bekenntnis. Die Themen Stadteinfahrten, Beschilderungen sowie das Thema „Kreisel“ wurden von Joachim Hülscher fachlich auch mit Beispielen aus dem Ausland untermauert. „Die Kreisel wurden erst wieder in den 90er Jahren entdeckt. Es gibt sie aber schon lange vor 1900, sie sind eigentlich nichts Neues, wurden aber wie gesagt erst seit zirka 10 Jahren in die innerörtlichen Planungen aufgegriffen“. Es gäbe keine Grenzen nach oben, wie der Kreisel am „Place de la Concorde“ in Paris beweise. „Kreisel funktioniert nicht – gibt es nicht“ bekräftigt Hülscher. „Leider haben wir uns selbst auf eine falsche Spur gebracht, in dem wir vom Kreiselverkehr abgekommen sind“. Eine Kreuzung mit vier Zufahrten sei mit Ampelschaltungen wesentlich komplexer als eine Kreisellösung. Die Kreisellösung sei wirtschaftlicher, für die Umwelt wenig belastender und generiere keine Wartungskosten. Einen Tipp gab er an die Kommunalpolitiker vor Ort aus eigener Erfahrung gerne weiter „Passen Sie von Anfang an gut auf bei geplanten Kreiselbebauungen mit Kunstwerken. Das kann furchtbar ins Auge gehen“. Mit Möglichkeiten der Geschwindigkeitssteuerung und Geschwindigkeitsreduzierung und der Feststellung, dass es kein Patentrezept für das Thema „Verkehrsplanung“ gäbe, beendete der zweite Verkehrsprofi an diesem Abend seine Ausführungen.

„Wir nehmen sehr viel an wichtigen Informationen für unsere weitere Arbeit mit. Die Veranstaltung hat uns sehr gut gefallen und wir sind froh, dass wir solch tolle Referenten bei uns hatten“ bestätigen die Stadtratsmitglieder der Freien Wähler Oliver Völker, Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp. rare

14.11.2011

November Infoabend im Westernsaloon "Woodfire"

Annemarie Umminger mit Überraschungsgeschenk
Drei Cowgirls und ein Cowboy

 von Raquel Rempp

Ohne Colt und Lasso, aber mit Cowboyhüten bewaffnet, kam die Fraktion der Freien Wähler zu ihrem Infoabend ins „Woodfire“. Auch dieses Mal folgten viele Besucher der Einladung und kamen mit Hut – wenn auch nicht jeder mit einem „eigenem“.

Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Oliver Völker und Raquel Rempp teilten sich die Informationen über die Themen der anstehenden Gemeinderatsitzung nach Zuständigkeitsgebiet auf. Finanzexpertin und Mitglied im Verwaltungsausschuss Fackel-Kretz-Keller erläuterte die Höhe der Kreditaufnahmen von vier Millionen Euro. Waren es Ende 2010 noch 6,8 Millionen Euro Schulden werden es Ende 2011 voraussichtlich 9,2 Millionen werden, die die Stadt zu schultern hat.

„Ein harter Brocken“ so Fackel-Kretz-Keller, „aber dennoch besser als wir erwartet haben. Dank der 1,5 Millionen Einnahmen durch die Gewerbesteuer.“ Die nächsten Jahre stünden weitere Investitionen an. „Allein die Heizungskosten für das Hebelgymnasium betragen jährlich 80.000.- Euro. Ein Wahnsinnsbetrag. Da müssen wir früher oder später unbedingt an das Thema ran.“ Im Vergleich zu den Nachbargemeinden stehe Schwetzingen relativ gut da, so die Information der ersten Vorsitzenden.

Zu der Projektentwicklung am Bismarckplatz hatte Mitglied im Technischen Ausschuss Oliver Völker etwas zu sagen: „Wir sind sehr froh, dass jetzt endlich ein Entwurf vorliegt, mit dem wir aus städtebaulicher Sicht durchaus zufrieden sein können. Wir hoffen, dass das Projekt dieses Mal auch die Zustimmung der Bürger findet, die sicher auch gerne einen anderen Anblick als den bisherigen an diesem Ort sehen würden.“ Weiter ging es mit dem Stadtbus, der dem Gemeinderat und der Verwaltung auch lieb, aber teuer ist. Insgesamt verursacht er einen jährlichen Kostenaufwand von 245.000 Euro. „Die aktuelle Ausschreibung wird die Stadt für die nächsten acht Jahre binden. Zirka zwei Millionen Euro bedeutet das für uns“, so Völker. „Das ist eine Mordssumme“ ergänzt Raquel Rempp „aber wir sind sicher, dass spätestens wenn die S-Bahnhaltestellen in 2015 kommen, auch der Stadtbus öfters benutzt werden wird.“ Es gäbe viele kritische Stimmen, da der Stadtbus oft Leerfahrten fahre „Manchmal sieht man wirklich nur zwei oder drei Personen sitzen, aber“, so Rempp „ oft sind es viele ältere Mitbürger und Schüler, die auf den Stadtbus angewiesen sind und diesem Personenkreis möchten wir die Fahrten weiterhin ermöglichen“. Die Freien Wähler standen der Einführung der gesplitteten Abwassergebühr von Anfang an skeptisch gegenüber „Da die Einführung aber eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg ist, geht es jetzt in der Beschlussvorlage nur um die Abwassersatzung“, erklärte Oliver Völker „wie bei vielen Dingen gibt es immer Vor- und Nachteile. In Gelsenkirchen müssen zum Beispiel durch die „Wassersparsucht“ täglich 800.000 Liter Frischwasser zur Reinigung durch die Kanäle gepumpt werden. Das sind im Jahr 292 Millionen Liter Wasser“. Ob das ökologisch sinnvoll sei, stellten die Freien Wähler in den Raum. „Wir hoffen, dass dieser Schuss nicht nach hinten geht“. Raquel Rempp stellte abschließend einige Planungsideen zum Thema Konversionsflächen für die Kilbourne und Tompkins Kasernen vor. Sehr erfreut waren die anwesenden Bürger, dass die defekte Beleuchtung der Fußgängerquerung direkt am Rathaus auf die Anfrage der Freien Wähler hin so schnell repariert wurde. „Jetzt sehen die Autofahrer zumindest, dass da ein Zebrastreifen ist“. rare

12.11.2011

"Come Together" beim Tafelspitzessen der Freien Wähler

Das Team beim Markklösschen formen
Bei uns packt jeder mit an
Unser Metzgermeister Heinrich in action
Bürgermeister Dirk Elkemann mit Familie
Toni Völker und Dr. Hans Förster
Gisela Siegel und Annika Bley beim Ausschank
Pfarrer Thomas Müller
Petra Brunner und Konrad Schwarz nach der Arbeit
Volles Haus im Josefshaus
Christa und Theo Gramlich mit Max Elkemann an der Kasse

von Raquel Rempp

Tolles “Come together” bei den Freien Wählern

 

“Come together” bedeutet direkt übersetzt “Kommt zusammen” und genau das haben zirka 230 Bürger bei dem Tafelspitzessen der Freien Wähler getan: Sie sind ins Josefshaus gekommen, um sich zu treffen, sich zu unterhalten und vor allem den beliebten Tafelspitz und die anderen Spezialitäten rund um den “Ochs” zu genießen.
Stefan Krusche, der aktive Behindertenbeauftragte der Stadt Schwetzingen, ließ sich das zarte Fleisch schmecken: “ Tafelspitz mit Meerrettich ist mein Lieblingsessen! Ich habe mich sehr über die persönliche Einladung gefreut, da musste ich ja kommen” lacht er “und ich habe es nicht bereut, bei der guten Stimmung und der Betreuung”. Raquel Rempp gesellte sich zum Essen dazu, Gisela Siegel verwöhnte ihn mit Kuchen und Kaffee und Fraktionsvorsitzender Oliver Völker beteiligte sich gerne an den interessanten Gesprächen.
Der kleine Max Elkemann war mit seinen Eltern auch da und hielt beide ordentlich in Bewegung. Als Max in Aktion einen Mitgliedsantrag bei den Freien Wähler ausfüllen wollte, meinte die Mama lachend “noch ist ja er nicht 16”.  OB Dr. Pöltl musste aufgrund einer Terminüberschneidung dieses Jahr passen. Er wurde würdig vertreten: Schließlich waren Bürgermeister Dirk Elkemann und OB Vertreter Dr. Hans Förster gekommen, um sich bei den Freien Wähler einen schönen Mittag zu machen.
Die neue Geschäftsführerin des Stadtmarketings Anne-Marie Ludwig war auch sehr über die persönliche Einladung und die Gelegenheit eines “Come together” erfreut. “Es ist einfach etwas anderes, sich mal in solch lockerer Atmosphäre unterhalten und kennen lernen zu können.” Auch die anwesenden Stadträte der CDU und SPD Fraktionen ließen sich die von der Küchenmannschaft um Metzgermeister Heinrich Back hergestellten Spezialitäten schmecken. “Extrem zart - ausgesprochen lecker”, versicherte Familie Flad aus Schwetzingen, die auch schon bei der Bürgerfahrt nach Lunéville dabei waren.
Erste Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller begrüßte in ihrer kurzen Ansprache auch die immer noch im Verein sehr aktiven Altstadträte Heinz Ackermann und Toni Völker, die gemäß der Tradition der Freien Wähler jeden Gast mit Handschlag begrüßten.
Seinen Segen gab wohl auch Pfarrer Thomas Müller, der ebenfalls der Einladung gefolgt war und sich die deftigen Speisen munden ließ.
Der allgemeine Tenor der Gäste war:  “Leider gibt es nicht mehr viele Gaststätten in der Umgebung, die dieses feine Essen anbieten, was uns Schwetzingern so gut schmeckt!”
Zum Glück sehen die Freien Wähler Feste wie diese als Teil ihrer praktizierten Bürgernähe, in denen es immer wieder zu kommunalpolitischen Gesprächen kommt. Brisante und interessante Themen gibt es in Schwetzingen ja allemal. rare

 

 

05.11.2011

Infostand der Freien Wähler

von Raquel Rempp

Infostand der Freien Wähler - gute Gespräche mit den Bürgern

"Bürgernähe haben wir schon immer groß geschrieben!" berichtet Altstadtrat Toni Völker, der sich besonders freute sich mit seinem ehemaligen Fraktionskollegen Professor Bernd Kober über die alten Zeiten unterhalten zu können. Dass Kommunalpolitik auch durch den Magen geht, konnten die Freien Wähler vergangenen Samstag zufrieden feststellen: Insgesamt 200 Würstchen mit Senf und Brötchen konnten die Freien Wähler an ihrem Infostand zusammen mit den Informationsflyern für die Veranstaltung "Verkehrsplanung und Kommunalpolitik" am Montag, den 21.11.11 ab 19 Uhr im Palais Hirsch an den Mann bringen. Bereits während des Aufbaus kamen früh morgens die ersten interessierten Passanten, um ihre speziellen Anliegen an das Team der Freien Wähler weiter zu geben. So wunderte sich beispielsweise ein Anwohner vom "Kleinen Feld", dass in regelmäßigen Abständen von vier bis sechs Wochen an die 150 bis 200 Lampen 24 Stunden, also Tag und Nacht, durch brennen. Er fragte nach dem Sinn, die Lampen tagsüber brennen zu lassen - selbst wenn die Birnen geprüft werden sollen, würde es seiner Meinung nach angebrachter sein, die Lampen einfach nur in den Abendstunden zu testen und nicht diesen in seinen Augen vollkommen unnötigen Energieverbrauch am hellichten Tag in Kauf zu nehmen. Viele Besucher des Standes bestätigten den Freien Wählern, dass die Verkehrsberuhigung am Schlossplatz bestens funktioniere und eine erheblich bessere Aufenthaltsqualität garantiere. "Manche vergessen sogar, dass sie aus der verkehrsberuhigten Zone bereits draussen sind", schmunzelt ein Anwohner der Karlsruherstraße, "und fahren selbst in der 30er Zone der Karlsruherstraße in Schrittgeschwindigkeit, was wir natürlich als sehr angenehm empfinden". Weniger angenehm finden die Anwohner der Karlsruherstraße aber den Zustand des Straßenbelages, der nicht nur durch die alle zwei Meter angebrachten Gasfüller zu keinem angenehmen Fahrvergnügen führe. Man habe große Hoffnung, dass nach dem Bau auf dem Granitzky Parkplatz auch eine Sanierung der Karlsruherstraße in Betracht gezogen werde.
Viele Schwetzinger baten darum, dass die Beleuchtung an der Fußgängerquerung direkt am Rathaus repariert werde. Diese sei seit einigen Wochen komplett ausgefallen und gerade in der aktuellen dunklen Jahreszeit wäre der Zebrastreifen für den Autofahrer nicht ersichtlich.

Andere wiederum wünschen sich einen Tierfriedhof in Schwetzingen, in dem sie ihre Lieblinge beerdigen könnten. Gerade viele ältere Mitbürger leben mit ihren tierischen Kameraden viele Jahre zusammen und wären froh, sie hätten im Todesfall auch hier in ihrem Heimatort einen Ort der Trauer.

"Wir finden das ja toll, dass wir hier zu guten Gesprächen auch noch gratis Würstchen und Brötchen frühstücken können", waren Elisabeth und Heinz Roeszies begeistert, "wo gibt es denn das heute noch?"
Ganz traurig allerdings war die 85-jährige Urschwetzingerin Anni Kummer, die leider keine Wurst mehr abbekam:" Dafür komme ich wieder auf euer Tafelspitz- und Ochsenkopfessen. Da freue ich mich schon drauf!"

Zweite Vorsitzende Raquel Rempp und das Freie Wähler Team Gisela Siegel, Petra Brunner, Ulrike Utz, Sigges Thom, Theo Gramlich, Bernd Preissler, Ewald Mocker waren sich einig: "Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht, ´rauszugehen`, und sich mit den Bürgern zu unterhalten. Das müssen wir öfters machen!"  rare

24.10.2011

Veranstaltung "Verkehrsplanung und Kommunalpolitik"

von Raquel Rempp

Veranstaltung der Freien Wähler Schwetzingen zum Thema „Verkehrsplanung und Kommunalpolitik“

Unter diesem Aspekt werden bei der Veranstaltung des Bildungswerks für Kommunalpolitik Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Freien Wählern Schwetzingen und dem Karlsruher Institut für Technologie Dipl.-Ing. Joachim Hülscher und Dipl.- Ing. Matthias Wirtz am Montag, den 21.11.20111 um 19 Uhr im Palais Hirsch referieren.

Herr Dipl. Ing. Matthias Wirtz ist akademischer Angestellter im Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er studierte an der Technischen Hochschule Hamburg-Harburg und an der Universität Karlsruhe. Nach Tätigkeiten in In-und Ausland (Chesapeak, USA) ist er seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT, Institut für Verkehrswesen. Seine Forschungsbereiche beinhalten u.a. Mobilitätserhebung, elektronisches Fahrgeldmanagement.

Sein Thema wird an diesem Abend sein:

  • Wie entsteht Verkehr?
  • Wie misst man Verkehr?

Für die Verkehrsplanung und -steuerung ist die Kenntnis der Mobilitätsbedürfnisse der Menschen wesentliche Voraussetzung. Nur wenn die Startpunkte und Ziele der Wege bekannt sind, kann eine sinnvolle Verkehrsplanung erfolgen. Dabei stehen alle Verkehrsträger angefangen vom Fußgängerverkehr bis zum Eisenbahnverkehr im Blickfeld.

Joachim Hülscher, Jg. 1951, studierte Architektur und Stadtplanung an den Universitäten Braunschweig und Stuttgart. Nach Tätigkeiten in Planungsbüros (u. a. in Madrid) absolvierte er den höheren Bautechnischen Verwaltungsdienst (Fachrichtung Hochbau und Stadtplanung) beim Freistaat Bayern. Danach Laufbahnbeamter im höheren Dienst, seit 1990 Stadtbaumeister der Großen Kreisstadt Günzburg und bis 2006 Planungs- und Baubürgermeister von Göppingen. Seither unabhängige Planer- und Beratertätigkeit, daneben Dozent an der Hochschule Nürtingen-Geislingen für „Projektmanagement“ im Fachbereich Stadtplanung.

Seit 1999 für die Freien Wähler Mitglied der Regionalversammlung „Verband Region Stuttgart“ und seit 2009 Stadtrat der Freien Wähler im Gemeinderat Göppingen.

Nach einer Einleitung, Überblick und Einordnung des „Verkehrswesens“ in die kommunalpolitische Praxis referiert Joachim Hülscher u. a. über

  • Stadteinfahrten: ihre Aufgaben, Gestaltungsmöglichkeiten, Ausformungen, Steuerung des Verkehrsaufkommens
  • Kreisverkehre: ihre Geschichte, wieso erst so späte Umsetzung in der BRD, Anwendungen, Vorteile und Grenzen
  • Beschilderungen im öffentlichen Raum: ihre rechtliche Zuordnung in der Stadtverwaltung, Steuerungsmöglichkeiten (u. U. durch Satzungen), Steuerung durch Innovation
  • Möglichkeiten der Geschwindigkeitsreduzierung im Stadtraum: Geschwindigkeitsbegrenzungen, ihre unterschiedlichen Zielsetzungen und Entstehungsgeschichte, praxisnahe Anwendung, ein Blick über die Grenze und neue Tendenzen

Die Freien Wähler Schwetzingen laden zu diesem interessanten und informativen Abend am Montag, den 21.11.2011 ab 19 Uhr ins Palais Hirsch ein. Der Eintritt ist frei.

21.10.2011

Haltung den Gegebenheiten angepasst

Reaktion auf Stellungnahme des Schwetzinger Wähler Forums

„Beim Zeitung lesen heute Morgen musste ich erst einmal schmunzeln und dachte, dass das Schwetzinger Wähler Forum wohl schon lange keine Altpapiersammlung mehr hatte, worüber sie berichten können. Aber Spaß beiseite: Tatsache ist, dass die Freien Wähler sehr wohl ihre Meinung zu dem Thema Schlossplatz haben, die auch immer wieder von vielen Schwetzinger Bürgern unterstützt und bekräftigt wird“, unterstreicht Raquel Rempp, Pressesprecherin der Freien Wähler (FW), in einer Presseaussendung. Sie reagiert damit im Namen der FW auf eine Pressemitteilung des Schwetzinger Wähler Forums (SWF) in unserer gestrigen Ausgabe.

In der Mitteilung der FW heißt es weiter: „Wir wollten und wir wollen weiterhin die verkehrsberuhigte Zone am Schlossplatz. Als es um die Anschaffung der Blitzanlagen ging, war die Vorgabe des damaligen Verkehrsministeriums ganz klar: Modellprojekt ja, aber nicht ohne eine feste Blitzanlage. Um den Modellversuch nicht zu gefährden, stimmten wir für die Anschaffung. Nun ist diese Bedingung wohl laut neuem Verkehrsminister nicht mehr zwingend notwendig, was uns zwar sehr erstaunt, wir aber als gegeben hinnehmen müssen. Die Verkehrsteilnehmer haben sich laut Aussage der Verwaltung größtenteils an die verkehrstechnischen Gegebenheiten am Schlossplatz eingestellt. Es scheint zu klappen. Erwartet das SWF, dass die Freien Wähler nun stur dabei bleiben und weiterhin auf die Aufstellung der Blitzer am Schlossplatz pochen? Obwohl sich nun offensichtlich die gesetzlichen Vorgaben geändert haben und dies nicht erforderlich ist? Man hätte natürlich auch eine Anlage am Schlossplatz und eine an die jetzt geplante Stelle installieren können. Dies gibt die Beschlussvorlage jedoch nicht her, da beide Anlagen übereinander an dem jetzt geplanten Ort aufgestellt werden sollen. Es wäre unserer Meinung nach starrsinnig und unbegründet, gegen die Beschlussvorlage zu stimmen.“

18.10.2011

Informativ und anregend - Infotreff mit den Freien Wählern

 

von Raquel Rempp

 

Informativ für die Bürger – anregend für die Fraktion der Freien Wähler: Erneut trafen sich interessierte und engagierte Bürger zu Gesprächen in der Oktober Sitzung der Freien Wähler. Fraktionsvorsitzender Oliver Völker wurde krankheitsbedingt von den beiden Vorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp entschuldigt, die gemeinsam die Themen der anstehenden Gemeinderatsitzung erläuterten. Den Freien Wählern ist es wichtig, dass sich Bürger mit ihren Meinungen und Ideen einbringen, denn schließlich wolle man Politik für die Bürger machen. Hierfür sind die Anliegen, Vorschläge und Wünsche der Bürger von immenser Wichtigkeit für die Meinungsbildung der Kommunalpolitiker. „Wir freuen uns über die Unterstützung durch die Anwesenheit und Mitsprache der Bürger. Wir möchten unsere Bürger kennen – aber wir möchten auch, dass die Bürger uns und unsere Aktivitäten kennen und auch Verständnis dafür haben, dass wir mit unseren Entscheidungen nicht immer jeden zufrieden stellen können“.

Eines der Themen war die Haushaltslage der Stadt Schwetzingen, die von Elfriede Fackel-Kretz-Keller dargestellt wurde „ ca. 11 Millionen Schulden werden wir voraussichtlich in 2012 zu verbuchen haben, in 2009 waren es noch 3 Millionen“ bedauert sie. Dennoch komme man um die anstehenden Investitionen wie zum Beispiel Investitionen in das Abwasserkanalnetz nicht herum. Den Vorschlag der Verwaltung, in 2012 keine Erhöhungen von Abgaben und Steuern zu Lasten der Bürger oder der Betriebe vorzunehmen unterstützen die Freien Wähler. Man müsse weiterhin konsequent abwägen, was wirklich und unbedingt erforderlich sei und an welchen anstehenden Entscheidungen man sparen könne. „Erstaunt sind wir darüber“ berichtet Raquel Rempp „ dass es mit dem Wechsel der Landesregierung offensichtlich problemlos machbar ist, bisher gültige Vorgaben und Regularien flexibel zu gestalten. Die Verkehrskommission der alten Regierung hat uns damals mehr oder weniger zwingend empfohlen, die feste Blitzanlage am Schlossplatz installieren zu lassen – andererseits würde man das Modellprojekt der verkehrsberuhigten Zone gefährden. Diese Aussage war ausschlaggebend für unsere Zustimmung. Der neue Verkehrminister sagt nun, dass dies doch nicht dringend empfohlen wird. Die schriftliche Bestätigung liegt derzeit zwar noch nicht vor, sei aber angefordert worden.“ Die bereits angeschafften Blitzanlagen sind aber nicht unnötig angeschafft worden. Der zur Schulwegsicherung der Zeyherschule vorgesehene neue Standort rechtfertige durch bisher durchgeführte Kontrollen auf jeden Fall die Aufstellung der Anlage, so die Freien Wähler.

Verschiedene Anregungen der Bürger wie zum Beispiel die Anbringung der LKW-Durchfahrtsverbotsschilder für die Zähringerstraße an zu späten Stellen, die Frage wie die Kosten in Höhe von über einer Million Euro für den Rückbau in eine 30 Km Zone zustande kommen, welche Aufgaben der designierte Radbeauftragte der Stadt sowie die beiden Gehwegbeauftragten haben, werden genauso wie das Lob für die Asphaltierung des Hauptweges am Friedhof von den Freien Wählern an die Verwaltung weitergegeben. rare

12.10.2011

Positives Feedback der Bürger zu aktuellen Themen

von Raquel Rempp

Transparenz in der Kommunalpolitik - ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger zu haben - führt dazu, dass viele Bürger ihre Meinungen zu den einzelnen Themen kundtun. So erneut geschehen bei den Freien Wählern, die bei folgenden Themen viel positives Feedback aus der Bevölkerung erhalten haben: Die Bellamar Besucher fanden es ausgesprochen lobenswert und sehr erfreulich, dass die Verantwortlichen derart flexibel und schwimmerfreundlich reagierten und das Freibad bei den hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage im September frei zugänglich machten.

Die Freien Wähler können durch viele persönliche Kontakte mit Schwetzinger Bürgern ebenso mitteilen, dass die Arbeiten auf dem Friedhof überaus positiv aufgenommen und beobachtet werden. Das Aufstellen von Aschenbechern im Eingangsbereich sei eine sehr gute Idee, so der Tenor vieler Friedhofsbesucher. „Da wird sich Herr Bürgermeister Elkemann mit Sicherheit freuen, der sein persönliches Engagement in Sachen Friedhof bestens unter Beweis gestellt hat", hofft Pressesprecherin Raquel Rempp. „Es tut sich weiterhin was auf dem Friedhof und wir haben die Hoffnung noch nicht begraben, dass sich ein weiterer Punkt unseres Friedhofskonzept, nämlich der Bau einer behindertengerechten Toilette, irgendwann einmal doch realisieren lässt."

Die Freien Wähler möchten auch den enorm aktiven Behindertenrat in Schwetzingen unterstützen. „Wir finden es ganz toll, wie stark diese „Fraktion" inzwischen geworden ist – auf der letzten Sitzung hätte fast der Platz im kleinen Sitzungssaal nicht gereicht – und wie viel in relativ kurzer Zeit schon in Angriff genommen wurde" so die Freien Wähler. „Das finden wir stark – da sind wir dabei!". Ganz Besonders freuen sich die Freien Wähler über das positive Feedback zur neuen Homepage, die erst vor einigen Tagen aktiviert wurde. Die verantwortlichen Administratoren hierfür Oliver Völker und Raquel Rempp „Das ist eine ganz neue Herausforderung für uns, die wir aber gemeinsam mit zwar viel Arbeit aber trotzdem viel Spaß auch hinbekommen haben."

 

05.10.2011

Spannende und interessante Bürgerfahrt nach Lunéville vom 1. auf den 2. Oktober 2011

"Nachdem wir schon mit dem Stadtrat in Lunéville waren und viele schöne Sehenswürdigkeiten dort gesehen haben, wollten wir im Rahmen einer Bürgerfahrt diese Eindrücke auch anderen Schwetzingern ermöglichen", erklärten die Freien Wähler Stadträte Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Raquel Rempp, Heinrich Back und Oliver Völker.

Nach langen Vorbereitungen fand erstmalig in der 42-jährigen Geschichte der Partnerstädte eine von einer politischen Vereinigung organisierte Bürgerfahrt statt. In wenigen Stunden war der Bus mit mehr als 50 Plätzen ausgebucht. In den folgenden Monaten wurde gebucht, organisiert und reserviert, was das Zeug hielt.

Raquel Rempp und Oliver Völker, die im ständigen Kontakt mit Lunéville standen, sind sich beide einig: "Eine super Idee, für die wir alle gleich Feuer und Flamme waren! Die Vorbereitungen haben uns viel Spaß gemacht und wir konnten unser bisher unerkanntes Talent als Reiseorganisatoren unter Beweis stellen. Besonders viel Spaß hat es gemacht, dass wir von unserer ersten Vorsitzenden in jeglicher Hinsicht immer freie Hand hatten.", schmunzeln sie. Die erste Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller bedankte sich schon bei ihrer Begrüßung im Bus bei den beiden "und jetzt freuen wir uns alle auf ein interessantes Wochenende!".

Früh morgens ging es schon los, da war es auch kein Wunder, dass das nach zwei Stunden Fahrt angebotene Vesperfrühstück mit warmem Fleischkäse und knusprigen Brötchen, großen Anklang fand.

Gleich nach der Ankunft stand ein offizieller Empfang im Lunéviller Rathaus auf dem Programm. Das dortige Empfangskomitee bestand aus Bürgermeister Jacques Lamblin, der Jumelage-Beauftragten Evelyne Levieuge und Übersetzerin Marie Viroux. Viele freundschaftliche Worte wurden gewechselt und die Wiedersehensfreude war groß. Einige der Verantwortlichen kennen sich sehr gut. Jacques Lamblin wünschte den Schwetzingern zwei schöne Tage. "Die Idee der Freien Wähler, eine Bürgerfahrt zu uns nach Lunéville zu organisieren ist grandios und freut uns außerordentlich", so der Bürgermeister original übersetzt. "Es sollen sich nicht nur die Verwaltungen treffen- auch die Bürger - dadurch können wir alle die Partnerschaft erst recht erleben".

Nach dem herzlichen Sektempfang mit kleinem Imbiss ging es gleich weiter ins Schloss und Schlossgarten. Die Entstehung, die Bauphasen, die Historie mit den Herzögen von Lothringen waren hochinteressant. Die Vollendung des rechten Schlossflügels mit seiner traumhaften Kapelle und weiteren historischen Sälen gehen nach dem verheerenden Brand in 2003 jetzt in die Endphase. Alles ist bereits gut begehbar. Die Säle erstrahlen in neuem Glanz.

Nach dem Schlossgarten wurde bei hochsommerlichem Wetter auch die Altstadt besucht, in der die Teilnehmer auch noch den riesigen Wochenmarkt besuchen konnten. Unter den vielen historischen Gebäuden waren die Schwetzinger von der prächtigen Kirche "Saint Jacques" am meisten beeindruckt. Ihre leuchtenden Farben, Darstellungen und Ausstattung im Innenteil sind typisch für die barocke Kunst.

In stimmungsvoller Atmosphäre gab es auch ein typisch französisches, mehrgängiges gemeinsames Abendessen, was auch vielen die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen gab. Viele besuchten nach dem Abendessen die famose Ausstellung „Le vélo de lumières“ im nahe gelegenen „Erckmann Centre“, bei der vor allem die eindrucksvollen Wasserspiele begeisterten.

Am kommenden Morgen präsentierte Georg Keller im Hotel den kurzweiligen Film "40 Jahre Jumelage mit Lunéville". Den ganzen Sonntag über war Lunéville übersät von vielen Tausend Menschen. Der Distrikt Lothringen inszenierte dort das Fest "des Tocques et des Etoiles". Eine "Kulinaria" allererster Güte mit unzähligen Versuchs- und Probierständen, bei der auch viele französische Sterneköche ihr Können zeigten. Ein klarer Fall, dass sich die Schwetzinger auch hier unter die 30.000 Besucher mischten.

Helgen Muth und Bernd Preißler beim Abschiedskaffee in Lunéville: "Klasse von unseren vier Stadträten, dass sie uns auch mal zeigen welch`schöne Flecken es in Lunéville gibt." Handballer Helmut Jäkel war vor 40 Jahren schon mal hier und konnte seiner Frau Karin und Tochter Michaela zeigen wo sein Team damals gegen Luneville spielte.

Bei der Heimfahrt war von den beiden Vorsitzenden Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp zu erfahren, dass man durchaus in Erwägung ziehe in zwei Jahren wieder nach Lunéville zu fahren. "So viele waren derart begeistert, dass wir sehr motiviert sind, unsere Bürgerfahrt zu wiederholen. Wir bedanken uns auch bei der Stadtverwaltung, die uns mit der Übernahme der Buskosten finanziell unterstützt hat." Die Teilnehmer der Bürgerfahrt bedankten sich bei den Freien Wählern für das schöne Wochenende mit einem großen Applaus.

Tolle Bürgerbeteiligung auf dem Infoabend am 19.09.2011

von Raquel Rempp - 21. September 2011

Trotz der an sich kleinen Tagesordnung der anstehenden Gemeinderatsitzung, freuten sich die Freien Wähler über den regen Zuspruch ihres Infoabends in der Gaststätte „Barrique“ in der Mannheimerstraße. Seit Kurzem sind die Freien Wähler Schwetzingen auch auf der Internet Plattform „Facebook“ aktiv und tauschen sich hier regelmäßig mit den Bürgern aus. „Dieser Austausch motiviert mit Sicherheit den ein oder anderen, die Infoabende vor den Gemeinderatsitzungen zu besuchen. Wir möchten mit der Zeit gehen und auch den im Internet aktiven Bürgern die Möglichkeit zum stetigen Kontakt mit uns geben“ begründet Pressesprecherin Raquel Rempp die Entscheidung der Freien Wähler zu mehr Internetpräsenz. Die beiden Bürgervertreterinnen der Freien Wähler Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp erläuterten die Top Themen der Gemeinderatsitzung, wie den Abschluss der Finanzprüfung der Stadt Schwetzingen und des Eigenbetriebs Bellamar von 2004 bis 2008, einen Aufstellungsbeschluss für einen bisher fehlenden Bebauungsplan in einem Teilgeltungsbereich der Sternallee und einen Grundsatzbeschluss zur Errichtung eines Studentenwohnheims in der Oststadt, dem die Freien Wähler positiv entgegen stünden. Günter Proetel stellte die im November geplante Veranstaltung der Freien Wähler zum Thema Verkehrsplanung mit Gastrednern vor, auf die die Bürger jetzt schon gespannt sein dürften. Den genauen Termin mit entsprechenden Flyern werden die Freien Wähler auch auf ihrem Infostand am Samstag, den 5. November an der Mannheimerstraße/Ecke Foto Gerkewitz bekannt geben. Auf einem großen Plakat demonstrierte er den Plan der Freien Wähler einer ampelfreien Lösung im Bereich des Rondells und der Stadteinfahrt am Friedhof. „ Ich bin sehr gespannt, wann über die Mittelfreisetzung für den Rückbau der Zähringerstraße zu einer 30er Zone gesprochen wird. Immerhin hat uns OB Pöltl dies mehrfach öffentlich zugesagt“, erinnerte Hans-Jürgen Haseley, der sich über das aktuelle Aufstellen der LKW-Verbotsschilder in der Zähringerstraße freute, dennoch etwas Skepsis über die geplante Kontrolle der weiterhin durchfahrenden LKW´s äußerte.. „Mich interessiert, in wie weit sich die Besucherzahlen im Bellamar durch die neue Saunalandschaft verändert haben“ wollte Hilde Gugau wissen „ich als Schwimmerin beobachte, dass der Platz im Schwimmerbecken durch die jetzt auch noch statt findenden „biker-Kurse“ mit lauter Musik und das Schulschwimmen immer kleiner wird und der Versuch, Bahnen zu schwimmen zum Teil in Stress ausartet“. Sie sei sehr für den Erhalt des Bellamar und deswegen sehr besorgt, dass die Schwimmer in andere Bäder abwandern könnten. Weitere Anfragen nahmen die Freien Wähler zur direkten und prompten Weitergabe an die Verwaltung entgegen.

Actionreicher Ausflug in den Freizeitpark „Lochmühle"

von Raquel Rempp

Im Rahmen des Ferienprogramms verbrachten 31 Kinder einen bombastischen Tag mit den Freien Wählern im Freizeitpark „Lochmühle“ bei Bad Homburg. Dank der großzügigen Spende der Firma Globus aus Hockenheim konnte Siegfried Thom jedem Kind vor Abfahrt ein knallorangenes T-Shirt und eine Baseballkappe austeilen, was die Wiedererkennung der Kinder im Park wesentlich erleichterte. Dank auch der Filme „Vorstadtkrokodile“ und „Tigerteam“ verging die zweistündige Busfahrt hin- wie rückzugs wie im Flug.

Keine Zeit für Langeweile gab es den ganzen Tag über. Bei optimalen Sommertemperaturen strahlten die Kinder mit der Sonne um die Wette: Ob mit der „Robinson Wellenfahrt“ oder die Fahrt auf der „Eichhörnchen“ Achterbahn, das Springen auf dem Riesensprungkissen oder das mutige Rutschen auf dem Wasserbob – die Kinder hatten allesamt einen Mordsspaß, das war bei keinem zu übersehen! Lachend, springend – außer Atem kamen sie alle pünktlich zur Mittagszeit in die gemietete Grillhütte, an der Grillmeister Oliver Völker und Bernd Preißler ihr Grillkönnen bestens unter Beweis stellten und den hungrigen „Mäulchen“ verlockende Gemüsespieße, verschiedene Würstchen mit Pommes exzellent zubereitet hatten. Platz in den Bäuchen fand auch die erfrischende Wassermelone, die den Kindern als Nachtisch angeboten wurde. Das Betreuerteam um Petra Brunner, Raquel Rempp, Oliver Völker und Peter Lemke hatte den ganzen Tag über mindestens genauso viel Spaß mit den Kindern. „Ein toller Tag! Super Kinder, klasse Wetter, spitzes Essen! Was will man mehr?“ waren sich alle einig. Kurz vor Abfahrt durfte sich jeder noch ein leckeres Eis aussuchen bevor es dann im Bus allmählich ruhiger wurde. Zufrieden, aber doch müde kuschelten sich die Kinder in die Bussitze und bedankten sich bei den Freien Wählern für diesen actionreichen und tollen Ferientag!


"FW vor Ort": Friedhofsbegehung am 18.06.2011

von Raquel Rempp

Es gibt viel Positives zu berichten von den Veränderungen und Neuerungen auf unserem Friedhof", so die beiden Freie Wähler - Vorsitzenden und Stadträtinnen Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp bei der Begrüßung der Gruppe von über 20 interessierten Bürgern, die sich zur aktuellen Friedhofsbegehung der FWV eingefunden hatten. Erste Station des Rundgangs war der "Garten der Sternenkinder". Endlich haben hier die Eltern von Nicht Bestattungspflichtigen, still- und totgeborenen Kindern (von unter 500 Gramm), die Möglichkeit auf der neu angelegten Gemeinschaftsgrabstätte einen Ort für ihre Trauer und können symbolisch Abschied nehmen.

"Den Maßnahmenkatalog für einen ordentlichen Friedhof nehmen wir Freien Wähler sehr ernst", verdeutlichte Stadtrat Oliver Völker. Alle waren sehr angetan von dem inzwischen sehr schön gestalteten Bereich der Soldatengäber. Jedoch kamen bereits an dieser Stelle einige Klagen und Verbesserungsvorschläge der interessierten Besucher. "Mit den Transportwagen muss etwas verändert werden", bemängelte Anna Liebich, als sie einen solchen mit Regenwasser vollgelaufen herrenlos herumstehen sah. In Ketsch würde dies mit einem Münzsystem wie bei Einkaufwagen und einem zentralen Abstellplatz Platz besser klappen", verriet Fritz Ott. Außerdem war der unweit befindliche Mülleimer total voll. "Leider auch mit mitgebrachtem Hausmüll", wie Marianne Jacob mit Kopfschütteln feststellte. Sie bemängelte als Rollator-Fahrerin die Friedhofwege mit den Mini-Kieselsteinen, in die man mit den Rädern einsinkt. "Extrem mühselig ist das für Rollstuhlfahrer", wusste sie außerdem zu berichten. Dass das friedhofseigene Bewässerungsfahrzeug übers Wochenende unmittelbar neben Gräbern abgestellt war empfanden viele als unpassend.

"Friedhof, Tod und Trauer geht uns alle an", ergänzte Stadträtin Raquel Rempp. "Mir ist wichtig, dass Grabesstätten respektvoll behandelt werden". Viel Lob kam hinsichtlich des anonymen Gräberfeldes mit seinem vorgelagerten Naturstein. Sehr positiv auch das Gräberfeld für die muslimischen Mitbürger, welches gerade im Werden ist. Auch der neue Bereich für Baum - und Rasenbestattungen kam sehr gut an. Kein Verständnis allerdings gab es für die herumliegenden Wasserschläuche wie auch die systemlose Gräberanordnung und die ungepflegte Wildnis im angrenzenden Urnengräberfeld.

Etwas makaber sollte es dann auch noch werden. Monika Fichtner berichtete von einem größeren frei herumliegenden menschlichen Knochen, der schon länger direkt neben ihrem Familiengrab liegt. "Seit hier wohl nach Ablauf der Ruhezeit jemand ausgegraben wurde", ergänzt sie. "So etwas ist vollkommen unakzeptabel", so Günter Proetel, wie auch die gesamte Gruppe nachdem sie diesen Knochenfund sahen. Sauer ist Helga Kellermann über den schlechten Zustand etlicher Thujahecken. In der Tat sind hier etliche vollkommen ausgetrocknet. "Ich habe sehr viel an Friedhofsgebühren bezahlt", moniert sie. Hierzu zeigte ihr Oliver Völker ein älteres Skript der Rathausverwaltung, wonach diese Schwachstellen schon 2009 und 2010 durch neue Eibenhecken hätten beseitigt werden sollen. Ein deutliches Signal für Raquel Rempp, die versprach, dass die Freien Wähler in Sachen Friedhof "dran" bleiben werden. "Ich weiß, dass viele Menschen sehr gerne zu innerer Einkehr, aber auch zu Kommunikation und Begegnung hierher kommen". Auch weiterhin werden die Freien Wähler gerne Anregungen der Bürger hierzu aufnehmen und aktiv sein.

Osterbesuch im Hebelhaus

von Raquel Rempp 24.04.2011

"Freie Wähler Osterhasen" im Hebelhaus "on tour"

Gemäß ihrem Motto „Engagiert und mit Herz – aktiv für Schwetzingen“ traf sich eine große Delegation der Freien Wähler Vorstandschaft im Hebelhaus, um die Bewohner mit ihrem diesjährigen erneut herzlich überbrachten Ostergruß zu überraschen. „ Vor Kurzem kam die Frage auf, was für einen persönlich Glück bedeute: Für mich bedeutet Glück in erster Linie anderen Menschen eine Freude zu bereiten und somit glücklich zu machen. Denn nur der kann wirklich glücklich sein, der andere glücklich machen kann,“ betont Stadträtin Raquel Rempp. Der gleichen Meinung sind Gisela Siegel, Uli Utz, Petra Brunner, Siegfried Thom, Günter Proetel und Theo Gramlich, die mit ihrer aufgeschlossenen Art die von Monika Englen und Ingrid Rempp bunt und liebevoll gebundenen Tulpensträußchen an die Bewohner des Hebelhauses überbrachten. Selbst der Nachwuchs, Lisa, Elena und Laura, war wie gewohnt mit von der Partie und übergaben die von Uli Utz gespendeten bunten Eier an die Damen und Herren des Hebelhauses.
Manch ein Bewohner wunderte sich, dass doch gar „keine Wahlen seien“. Umso größer war die Freude der Senioren, als sie die Freie Wähler Schar empfangen durften. Mit erfrischenden Gesprächen brachten die Freien Wähler ein buntes Allerlei in den gewohnten Alltag der Hebelhaus Bewohner, die von der Idee sichtlich sehr angetan waren.

„Für und bedeutet Bürgernähe auf die Menschen zuzugehen, uns mit ihnen zu unterhalten und ihre Sorgen und Anliegen zu hören, Davor scheuen wir uns nicht,“ sind sich die Freien Wähler einig. „Oft kann man mit ganz kleinen Gesten, die jedoch ganz groß von Herzen kommen, Menschen froh machen!“

Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung

von Raquel Rempp

Bei der kürzlichen Jahreshauptversammlung konnten sich die Mitglieder der Freien Wähler einmal mehr von der soliden Arbeit der Verantwortungsträger ihrer Gruppe überzeugen. Außerdem steht uns jetzt mit den Stadträtinnen Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp eine geballte Frauenpower vor, meinten einige am Ende der Versammlung. Auch die Neuwahlen verliefen problemlos.

Eingangs übernahm der Vorsitzende Michael Barth-Rabbel die Regularien der Generalversammlung und widmete sich dem umfangreichen Jahresrückblick und den Ehrungen langjähriger, verdienter Mitglieder. Theo Körner wurde für 40-jährige Treue ausgezeichnet. Rolf Moos und Manfred Zielusek sind 25 Jahre dabei und erhielten gleichermaßen Urkunden und Präsente als Zeichen des Dankes.

Bei seinem umfangreichen Bericht aus dem Gemeinderat machte Stadtrat Oliver Völker deutlich in wie vielen Punkten und Entscheidungen die Freien Wähler im Sinne der Bürger im Jahresverlauf Positives für die Bürger in der Stadt auf den Weg bringen konnten. "Viele unserer Aktivitäten und Veranstaltungen waren außerdem von großem Teamgeist geprägt", lobte er.

Der Kassenbericht von Rolf Moos war sehr detailliert aufgegliedert. "Wir konnten sogar ein kleines finanzielles Plus erwirtschaften". Für das Revisorenteam vermeldete Stadtrat Heinrich Back eine vorbildliche und korrekte Kassenführung. Günter Rackow beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die erwatungsgemäß einstimmig erfolgte. Er fungierte im Anschluss auch als Wahlleiter.

Die Vorstandsspitze Michael Bath-Rabbel und sein Stellvertreter Götz Langer standen nicht mehr für ihre Funktionen zur Verfügung. Zum einen aus beruflichen Gründen, zum anderen seien mitunter auch die Zielsetzungen nicht stimmig gewesen. Als erste Vorsitzende wurde Elfriede Fackel-Kretz-Keller gewählt. Zweite Vorsitzende wurde Raquel Rempp. Schriftführer wurde Günter Proetel und Schatzmeister bleibt Rolf Moos. Das Revisorenteam besteht aus Dr. Michael Sehling und Toni Völker. Pressesprecherin bleibt Raquel Rempp. In ihren Funktionen bestätigt wurden die Beisitzer Petra Brunner, Gisela Siegel und Siegfried Thom.

Vielversprechend und interessant der Ausblick der beiden neuen Vorsitzenden auf die kommenden Aktivitäten. "Wir wissen ein starkes Team hinter uns", so die Stadträtinnen Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Raquel Rempp. "Wir wollen uns auf die Zukunft unserer Freien Wähler konzentrieren und weiter verstärkt auf die Bürger zugehen. Bürgerbeteiligung sehen wir als Bereicherung für unsere Arbeit und für die Kommunalpolitik in unserer Stadt", so die neuen Prämissen, die forciert werden sollen. "Wir haben viele Pläne und Ideen, die wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern und dem Vorstand ausbauen und erarbeiten werden", so die beiden Powerfrauen, die sich durchaus zutrauen neben ihren Aufgaben in Beruf, Familie und Stadtrat die Freien Wähler weiter voran zu bringen.

Infotreff im April

von Raquel Rempp

Wie angekündigt wurde beim Infotreff der Freien Wähler vorrangig das Thema der „stationären Blitzanlagen“ am Schlossplatz zur Diskussion gestellt. Dass dieses Thema die Schwetzinger Gemüter erhitzt, bewies die lebhafte Beteilung der vielen Besucher an diesem Abend. Fraktionsvorsitzender Oliver Völker und seine Stellvertreterin Raquel Rempp erläuterten detailliert, dass die geplante verkehrsberuhigte Zone am Schlossplatz bereits im März 2009 mehrheitlich durch den Gemeinderat beschlossen wurde. „Verkehrsberuhigt bedeuteten damals wie heute 7 Km/h“, so Oliver Völker „darüber wird nicht mehr abgestimmt. Das möchte ich hier noch Mal festhalten. Es ist uns völlig unverständlich, dass jetzt die Diskussion ob 10 bzw. 20 km/h aufkommt! In der Zwischenzeit änderte sich lediglich die gesetzliche Vorgabe, die aktuell besagt, dass in einer verkehrsberuhigten Zone nicht mehr als täglich 3000 Fahrzeuge fahren dürfen.“

Daraufhin müsse man als Gemeinderat flexibel reagieren und sich nicht mit allen Mitteln an die alten, nicht mehr aktuellen Gegebenheiten halten wollen, ist sich die Fraktion der Freien Wähler einig. Einige der Besucher empörten sich über die kürzlich veröffentliche Stellungnahme der CDU Fraktion: „Wenn doch die verkehrsberuhigte Zone schon seit 2009 beschlossen ist, wieso tut die CDU nun so, als würde sie dagegen sein?“ fragte Günter Proetel. Die Freien Wähler wollen das Konzept der verkehrsberuhigten Zone auf dem Schlossplatz nicht gefährden: „Wir unterstützen und befürworten das genehmigte Modellprojekt bis Ende 2012 sowie die dringende Empfehlung der Verkehrskommission. Für uns hat die Sicherheit der Menschen bedingungslose Priorität. Wir gehen das Risiko nicht ein, dass ein verträumt spielendes Kind überfahren wird. Es ist falsch, die Augen vor der Realität zu verschließen.“ betonte Raquel Rempp „und die ist nun mal leider so, dass für viele Autofahrer und generell für viele Verkehrsteilnehmer ein Umdenken erforderlich ist. Wir sehen die Aufstellung der Blitzanlagen nicht als Reglementierung sondern als Hilfestellung für dieses Umdenken.“

Verkehrsberuhigt bedeutet auch, dass jeder Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt ist, d.h. die Fußgänger können an jeder Stelle die Straße überqueren. „Genau aus diesem Grund ist eine farblich markierte Fußgängerquerung nicht sinnvoll. Denn so würde dem Autofahrer vermittelt, dass der Fußgänger eben nur da überqueren kann, was verkehrsrechtlich ja nicht so ist.“ so Oliver Völker. Kein Autofahrer werde schließlich gezwungen, sich auf der kurzen Strecke von 250 Metern blitzen und zur Kasse bitten zu lassen. „Völlig verkrampft und unnötig, die Diskussion um ein paar Sekunden mehr Geschwindigkeit. Ein Menschenleben ist uns mehr wert“ so der Tenor der Fraktion. Sollte der Modellversuch scheitern, könne man sich zu gegebener Zeit erneut Gedanken machen. „Wir müssen nicht starr für die Ewigkeit Dinge beschließen“ hob Oliver Völker hervor. Abschließend brachte Siegfried Thom die Problematik der Ladezeiten in der Mannheimerstraße an: „Ich beobachte sehr viele Autos, die nach 11 Uhr hier durch fahren. Viele halten sich nicht an die Zeitvorgabe und vor allem die Radfahrer steigen oft nicht ab. Wo ist hier das Ordnungsamt? “ Ein weiterer Diskussionspunkt war der neue Belag am Schlossplatz, der schon nach so kurzer Zeit an vielen Stellen durch Bremsspuren der Autos sehr unschön aussähe. „Wer zahlt hier die Reinigungskosten? Und wie hoch die sich wohl belaufen?“, fragten sich die Besucher des Infotreffs.

Schlachtfest: alle waren dabei!

von Raquel Rempp

Einfach bombastisch - ob grün, rot, schwarz oder gelb  - alle waren
dabei!

Die traditionelle Veranstaltung der Freien Wähler, in der es rund um die "Sau" geht, ist im Laufe der letzten Jahre regelrecht zu einem gesellschaftlichen Ereignis in Schwetzingen geworden. Erneut erlebte das Josefshaus am Samstag - trotz vieler  parallel laufender Events an diesem Tag  - einen fulminanten Ansturm hungriger Gäste und "Freie Wähler Fans" , die gerne einmal wieder die heimische Küche "kalt" ließen, um sich bei den Freien Wählern exzellentkulinarisch-deftig verwöhnen zu lassen. Stadträtin Raquel Rempp erwähnt einen weiteren wichtigen Punkt: "Wir wollen unseren Gästen neben gutem Essen auch unsere praktizierte Bürgernähe vermitteln und mit ihnen in aller Offenheit und Herzlichkeit, auf gleicher Augenhöhe ins Gespräch kommen".

Aus diesem Grund waren auch dieses Mal fast der gesamte FW-Ortsverband und alle Verantwortungsträger anwesend. Darunter auch die Altstadträte Heinz Ackermann und Toni Völker, die ja fast jeden kennen in der Stadt und sich traditionsgerecht als "Empfangschefs" einbrachten. Und die beiden hatten wahrlich alle Hände voll zu tun. Neben Stadträten, Pfarrer und örtlicher Prominenz - auch OB Dr. Pöltl konnte sich erfreulicherweise zwischen zwei weiteren Terminen Zeit für die Freie Wähler Veranstaltung nehmen - kamen auch viele FWV-Kollegen
aus den Nachbarorten. Auffallend dieses Mal die große Anzahl von Vereinsabordnungen, so die große VdK Delegation, die AWO, Liederkranz und auch der treue Sigges-Thom-Fanclub - um nur einige zu nennen.

Schön zu beobachten, dass sich bei den Freien Wählern niemand zu schade ist, beherzt mitzuhelfen und anzupacken. Da sieht man die Stadträtinnen Elfriede Fackel-Kretz-Keller am Wellfleischkessel wirbeln, Raquel Rempp und ihre Kinder bedienen und räumen Teller ab, Oliver Völker schleppt Bierkästen herbei und Heinrich Back füllt Wurstsuppe auf. Und bei alledem bleibt immer noch Zeit sich zu den Gästen zu setzen um Ideen, Vorschläge aufzunehmen oder sich Ärgernissen in der Stadt zu widmen.

Und nicht nur das: Die Fraktion der Freien Wähler finden gar Zeit ihrem Stadtratskollegen Carsten Petzold, der an diesem Tag im Rathaus getraut wird, mit einem schönen Geschenk und ihrer Anwesenheit - wenn auch kurz zu überraschen!

Dieses optimale Zeitmanagement kann nur mit einem eingespielten Helferteam klappen, und dieses ist vorhanden bei den Freien Wählern. "Da sieht jeder wo es fehlt und weiß sofort was er zu tun hat", verdeutlicht Gisela Siegel die auch schon seit vielen Jahren als Aktivposten dabei ist. Sogar der Freie Wähler Nachwuchs helfen schon freudig mit, wie man bei Lisa, Laura, Elena, Heinrich junior und Annika feststellen konnte. Hinsichtlich Lob und Komplimenten konnte sich Stadtrat und Fünf-Sterne-Metzger Heinrich Back fast nicht mehr "retten". Ob Wurstsuppe, Wellfleischvariationen, gebratene Kartoffelwurst, Hausmacher oder auch Zwiebelmett - die
Besucher waren auch dieses Jahr wieder voll des Lobes und rundherum zufrieden.

Ein bombastischer Erfolg scheint die von den Freien Wählern organisierte Bürgerfahrt vom ersten bis zweiten Oktober nach Lunéville zu werden: "Es sind nur noch ganz wenige Plätze frei - so ein Ansturm hatten wir heute bei den Anmeldungen" freuen sich Oliver Völker und erster Vorsitzender Michael Barth-Rabbel.

Infotreff am 24.02.2011

von Raquel Rempp

Wie gewohnt waren auch dieses Mal beim Infotreff der Freien Wähler für die Bürger interessante Themen angesagt: Fraktionsvorsitzender Oliver Völker berichtete über die Änderung und Erweiterung des Bebauungsplangebietes „Hockenheimer Landstraße“: Im Bereich zwischen dem bestehenden China-Restaurant und den ehemaligen Kegelbahnen wird die Errichtung eines Indoor-Spielplatzes geplant, was von den Freien Wählern sehr befürwortet wird. Gerade für die Wintertage, aber auch für Kindergeburtstage eine tolle Attraktion und zudem ein spannendes Angebot, was die sportliche Seite anbelangt, sind die Freien Wähler überzeugt.

Stadträtin Elfriede Fackel-Kretz-Keller erläuterte den Anwesenden, dass die allgemeine Finanzprüfung alle vier bis fünf Jahre von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) durchgeführt wird. Die Finanzprüfung der Stadt Schwetzingen und des Eigenbetrieb Bellamar für die Jahre 2004-2008 ergab, dass die „Verhältnisse der Stadt nach den Anforderungen einer gesicherten und stetigen Aufgabenerfüllung insgesamt zufriedenstellend waren“. Die Investitionsausgaben im Prüfungszeitraum betrugen 25,8 Mio Euro und sind ohne Kredite, sondern größtenteils aus Eigenmitteln, zusätzlich durch Zuweisungen und Zuschüssen finanziert worden. Das nun bis 2013 deutlich reduzierte Investitionsprogramm sieht Ausgaben in Höhe von 7,1 Mio Euro vor, die jedoch mit einem enorm hohen Kreditanteil von 92 Prozent finanziert werden müssen. Laut GPA waren auch die bilanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Bäderbetriebs Bellamar während des Prüfungszeitraumes geordnet. Die Prüfung der durchgeführten Baumaßnahmen werde alle fünf bis sechs Jahre durchgeführt. Der separate Prüfungsbericht werde voraussichtlich für das Jahr 2012 erwartet.

Auf Vorschlag von Stadtrat Heinrich Back hin, teilte 2. Vorsitzender Götz Langer mit, werden die Freien Wähler im Herbst eine Fahrt für alle Mitglieder und alle interessierten Bürger in die Partnerstadt Lunéville organisieren. Der Ausflug wird vom 01. bis 02. Oktober mit einem abwechslungsreichen und interessanten Programm stattfinden. Näheres wird rechtzeitig in der Presse angekündigt werden.

Nachdem viele Bürger bei den Freien Wählern nachgefragt hatten, wieso in den Niederschriften der öffentlichen Gemeinderatssitzungen nicht das genaue Abstimmungsverhalten der einzelnen Fraktionen protokolliert sei, hatten die Freien Wähler einen entsprechenden Antrag gestellt, berichtete Stadträtin Raquel Rempp. Dieser wurde abgelehnt, was die Freien Wähler sehr bedauern. In den Augen der Freien Wähler wäre dies ein neuer Schritt in Richtung politischer Transparenz gewesen. Die Bürger möchten mitunter wissen, wer wie für was abgestimmt hat, um sich ein Meinungsbild zu verschaffen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe beruft sich jedoch auf den Paragraphen 38 der Gemeindeordnung, wonach die einzelnen Mitglieder der Fraktionen zwar bei jeder öffentlichen Sitzung verlangen könnten, dass ihr eigenes Abstimmungsverhalten protokolliert werde, nicht aber das der anderen Fraktionen. Denn – gemäß Auskunft des Regierungspräsidiums – würde eine Fraktion geschlossen für oder gegen etwas stimmen, wisse man genau, wer wie abgestimmt habe. Die Freien Wähler fragen sich, was gegen diese Transparenz sprechen würde. Schließlich müsse jede Fraktion beziehungsweise jeder Stadtrat seine Entscheidung über kurz oder lang vor sich selbst und vor allem vor den Bürgern verantworten können.

Schlager- und Oldieparty

von Raquel Rempp

Animiert durch den schwungvollen Sound von Guildo Horn luden die Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler Oliver Völker und Raquel Rempp das Vorstandsteam zu einer Reise ins Schlager- und Oldiezeitalter ein.
„Wir sind ein tolles Team, dass das ganze Jahr fleißig im Dienste der Freien Wähler steht. Da kam uns die Idee, einfach mal locker ohne Politik und Programm zusammen zu kommen und unser Vorstandsteam kulinarisch und musikalisch zu verwöhnen.“ erzählt Oliver Völker. Auf der „Rempp´sche Villa Kunterbunt“ wurde liebevoll dekoriert und eingedeckt. Grillmeister Oliver Völker tat seinem Ruf als „Grillkönig“ alle Ehre: Die Vorstandsmitglieder ließen sich die würzigen Steaks und knackigen Bratwürste schmecken. Ein wunderbarer und bunter Anblick war das abwechslungsreiche Salatbuffet.

Ob Marianne Rosenberg, Andrea Berg, Dieter Thomas Kuhn, Udo Jürgens und viele, viele andere mehr– Diskjockey Andreas Rempp und Schlagerkennerin Christina Völker hatten sie alle im Programm und die Zuhörer somit fest im Griff. Bestens gelaunt wurde kräftig mitgesungen und die verschiedenen Tanzbeine wurden eifrig hoch geschwungen. „Es macht einfach einen Riesenspaß mal völlig unverkrampft ohne politische Themen locker zusammen zu sitzen, gemeinsam zu lachen, zu singen und zu tanzen“, schmunzelt Stadträtin Raquel Rempp. „Da kann ich nur zustimmen – eine tolle Idee, die wir unbedingt wiederholen müssen“, meint auch ihre Fraktionskollegin Elfriede Fackel-Kretz-Keller.

„Wir freuen uns, mit unseren kommunalpolitischen Tätigkeiten für unser Schwetzingen immer wieder viel bewegen zu können. Deswegen haben wir uns diesen Abend alle gemeinsam mehr als verdient – wir bleiben weiterhin aktiv für Schwetzingen!“ versichert Fraktionsvorsitzender Oliver Völker.
Altstadtrat Toni Völker ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, nahm seine Frau Christel mehr als einmal in den Arm, um auf der Tanzbühne seine schwungvollen Runden zu drehen. „Ich bin hellauf begeistert über diese grandiose Idee unserer jungen Leute – eine Mehrgenerationenparty in vorerst kleiner Runde – aber wer weiß? Unseren jungen Stadträten traue ich einiges zu“, zwinkert er.